Buddhismus

Jetzt loslegen. Gratis!
oder registrieren mit Ihrer E-Mail-Adresse
Rocket clouds
Buddhismus von Mind Map: Buddhismus

1. Buddha

1.1. Name: Siddhartha Gautama

1.1.1. Buddha=der Eleuchtete

1.2. geboren: 560 v.Chr. im heutigen Neapel

1.3. wächst auf in wohlhabender Familie

1.4. verlässt mit 27 seine Frau und seinen Sohn

1.5. Suche nach Erleuchtung (gefährliches Fasten, Bettler)

1.6. Bekommt bei Meditation unter einem Feigenbaum seine Erleuchtung

1.7. 40-jährige Wanderung (lehrt andere)

1.8. mit 80 Jahren stirbt er an einer Lebensmittelvergiftung

1.9. neben Jesus ist Buddha die ammeisten künstlerisch dargestellte Figur

2. 4 edle Wahrheiten

2.1. Leben ist Leiden

2.2. die Ursache allen Leidens liegt in der Unwissenheit, in der Begierde und dem Neid

2.3. Leiden kann beendet werden durch die Überwindung des Unverständnis und des "Gebundenseins"

2.4. Weg zur Vernichtung des Leidens ist der "edle, achtfache Pfad"

2.4.1. soll zur Selbstlosigkeit und inneren Vollendung führen

2.4.1.1. rechtes Verstehen

2.4.1.2. rechtes Denken

2.4.1.3. rechtes Reden

2.4.1.4. rechtes Handeln

2.4.1.5. rechtes Leben

2.4.1.6. rechtes Bemühen

2.4.1.7. rechtes Aufmerken

2.4.1.8. rechte Konzentration (Meditation)

2.5. Grundgedanke: Das Leben ist leidvoll, da man krank wird, alt wird und stirbt, doch jedes Leiden im Leben ist auch vergänglich

3. Menschenbild

3.1. höchster Stand: Dalai Lama (wird als erleuchtet und wiedergeboren angesehen)

3.1.1. soll das Leiden auf der Welt mindern

3.2. ebenfalls hoher Stand: Mönche

3.2.1. Mönchtum bildet das Zentrum des Buddhismus

3.2.1.1. Mönche segnen die Häuser der Gläubigen, machen Hochzeiten und Todesfeiern

3.2.1.2. leben von Almosen

3.2.1.3. in Vordergrund des Lebnes eines Mönches steht die Meditation

3.2.1.4. Mandalas helfen bei der Meditation

3.2.1.5. es kann jederzeit ein- und ausgetreten werden

3.3. der Buddhismus ist sehr tolerant und Frauen haben einen guten Stand in der Gesellschaft

3.4. schon Buddha meinte, dass Frauen und Männer gleich intelligent und fähig sind

3.4.1. jedoch stehen Frauen insgesamt trotzdem in zweiter Reihe

3.4.1.1. bisher gab es keinen weiblichen Dalai Lama

3.4.1.2. Mönchen haben einen viel höheren Stand als Nonnen

3.5. Buddha analysiert so die mangelnde Erkenntnis derMenschen

3.5.1. Alles, was als Wirklichkeit erscheint, ist zusammengestzt (samskrta)

3.5.2. Alles Zusammengesetzte löst sich wieder auf, ist also vergänglich (antiya)

3.5.3. Die Strukturmuster, nach denen sich Zusammensetzung und Auflösung vollziehen, sind sich selbst erzeugende reziproke Kausalitätsketten (karman)

3.5.4. Das karman bewirkt, dass alle vergänglichen Dinge in gegenseitiger Abhängigkeit entstehen und vergehen (prattyasamutpada)

3.5.5. Alles vergängliche (antiya) aber ist "leidvoll" (duhkha)

4. kompakt

4.1. ca. 350 Mio. Mitglieder weltweit

4.2. 250.000 Mitglieder in Deutschland

4.3. Richtungen im Buddhismus:

4.3.1. Theravada

4.3.1.1. die "Lehre der Alten"

4.3.1.2. hauptsächlich in Sri Lanka, Bruma, Laos und Kambodscha zu finden

4.3.1.3. auch südliche Schule oder Hinayana,"Kleines Fahrzeug" genannt

4.3.2. Mahayana

4.3.2.1. das "große Fahrzeug"

4.3.2.2. hauptsächlich in China Taiwan,Vietnam, Japan und Korea verbreitet

4.3.3. Diamantfahrzeug

4.3.3.1. vor allem in Tibet, Mongolei und Sibirien zu finden

4.4. heilige Schriften

4.4.1. die Lehrreden des Buddha

4.4.2. der Pali-Kanon

4.4.2.1. Korb der Ordensdisziplin

4.4.2.2. Korb der Lehrreden

4.5. Rituale

4.5.1. Paritta: ist ein buddhistischer Heils- und Segensritus und wir meist von Mönchen gegen Spenden vollzogen

4.6. Feste

4.6.1. Vesakh (Hauptfest): wird bei Vollmond im Mai gefeiert

4.6.1.1. Thema: Situationen aus Buddhas Leben (Geburt, Erleuchtung, Eingehen in das Nirwana)

4.7. Bekenntnissformel

4.7.1. trisarana

4.7.1.1. Ich nehme Zuflucht zum Buddha. Ich nehme Zuflucht zum Dhamma (Lehre). Ich nehme meine Zuflucht zu Sangha (Mönchsgemeinde).

5. Meditation

5.1. Buddha: alle Dinge dieser Welt sind unbeständig, am unbeständigsten ist der menschliche Geist

5.2. "Der Geist springt ununterbrochen und ratlos, wie ein Affe im Käfig"

5.3. Samatha-Meditation

5.3.1. geistigen Aktivitäten verlangsamen

5.3.2. wandernden Geist zum Ausgangspunkt zurückführen

5.3.3. keine Notitz von den Sinneswahrnehmungen nehmen

5.3.4. Buddha empfahl die Meditation der Ein- und Ausatmung

5.3.4.1. "Ein gezähmter Geist bringt Glück und Zufriedenheit."

6. Religion, warum?

6.1. im Buddhismus ist nie die Rede voneinem persönlichen Gott

6.2. keine Schöpfung und keine Offenbarung und keine Sünden, ebenfalls gibt es keine Übernatur und keine Gnade

6.3. All diese Begriffe haben etwas mit der Erlösung zu tun, die Erlösung ist von größter Bedeutung im Buddhismus, weshalb er eine Religion ist

6.3.1. der Erleuchtungsweg ist im Zen-Buddhismus der Weg zur Erlösung

6.3.2. Erlösung ist im Zen-Buddhismus das Befreien von Leiden (siehe 4 edle Wahrheiten)

6.4. der Mensch ist durch das Gesetz der Kausalität, der Kette der Wiedergeburten unterworfen

6.4.1. Die Wiedergeburt ist keine Seelenwanderung, denn es gibt im Buddhismus keineindividuelle und daher auch keine unsterbliche Seele

6.4.1.1. Trotzdem spricht man von einem unsterblichen Leben