Marktfeldstrategien zur Sicherung des Unternehmenswachstums

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Marktfeldstrategien zur Sicherung des Unternehmenswachstums von Mind Map: Marktfeldstrategien zur Sicherung des Unternehmenswachstums

1. Marktdurchdringung - Ausschöpfung des Marktpotentials vorhandener Produkte auf gegenwärtig bearbeiteten Absatzmärkten

1.1. Erhöhung (Intensivierung) der Verwendung bestehender Kunden

1.1.1. Vergrößerung der Verkaufseinheiten, z. B. Hauskonsum 1,5l Cola zu 2l Cola

1.1.2. Verstärkung der Werbung (konsumsteigernde Argumentation, z. B. Shampoo für jeden Tag

1.1.3. Verkaufsförderung, z. B. Aktionen, Anreize, Gewinnspiele

1.1.4. Beschleunigung des Ersatzbedarfs, z. B. Mode - Bekleidung (künstliche Obsoleszenz)

1.2. Abwerben von Kunden der Konkurrenz - Kunden, die bisher von der Konkurrenz gekauft haben, vom eigenen Angebot überzeugen

1.2.1. Konkurrenzorientierte Preisstellung, z. B. aggressive Preispolitik/-kommunikation (Media Markt, Fielmann)

1.2.2. Angleichung der Produkte an präferierte Konkurrenzprodukte, z. B. Coca Cola Zero -> Pepsi Maxx

1.2.3. Distribution in konkurrenzspezifische Abatzkanäle, z. B. Hugendubel Online-Buchvertrieb

1.3. Gewinnung von Nicht-Erwerbern - Barrieren, die den Verkauf bisher verhindert haben, müssen abgebaut werden

1.3.1. Produktproben, Sonderpreisaktionen, z. B. Arla mit Butter

1.3.2. Einstiegsprodukte, z. B. Zeitschriften-Abos

1.3.3. Finanzierungen, z. B. Möbelhäuser, Autohandel

2. Marktentwicklung - zusätzliche Ausdehnung auf neue Marktsegmente mit bestehenden Produkten

2.1. Gebietserweiterung - Erschließung zusätzlicher Markträume (national, überregional usw.), z. B. Lidls europaweite Expansion

2.2. Neue Verwendungszwecke - Schaffung neuer Anwendungsbereiche, z. B. Penaten Baby Creme für empfindliche erwachsene Haut

2.3. Neue Verwender - Erschließung neuer Teilmärkte, z. B. Lady Protector von Wilkinson

3. Produktentwicklung - Anbieten neuer Produkte auf bestehenden Märkten

3.1. Echte Innovationen - Produkte, die es vorher nicht gab. Z. B. Taschenrechner, Smartphone

3.2. Quasi-neue Produkte - Produkte, die an bestehende Produkte anknüpfen. Z. B. Filzschreiber, Diätmargarine

3.3. Me-Too-Produkte - nachgeahmte Produkte. Z. B. das x-te Spülmittel

3.4. Technische Innovationen

3.4.1. Neue Technologien, z. B. Sofortbildkamera

3.4.2. Systeme statt Komponenten, z. B. Shampoo und Spülung als Wash&Go

3.5. Psychische Produktvariation

3.5.1. Zusatznutzen durch Serviceleistungen, z. B. Wartungsservice

3.5.2. Produkte um einzelne Funktionen erweitern, z. B. Drucker mit Kopier- und Scanfunktion

3.5.3. Anpassung an veränderte Bedürfnisse, z. B. Cola light, Bio-Produkte

4. Diversifikation - Anbieten neuer Produkte auf neuen Märkten

4.1. Horizontale Diversifikation - Erweiterung des bisherigen Produktprogramms um verwandte Produkte auf der gleichen Wirtschaftsebene, Vorteil: Know-How kann gut genutzt werden, z. B. BMW Autos und Motorräder

4.2. Vertikale Diversifikation - Aufnahme eines Produktes ins Programm, dass bisherigen Produkten in der Wertschöpfungskette vor- oder nachgelagert ist, Vorteil: Rohstoffe oder Absatzwege können gesichert werden z. B. Eiscremehersteller stellt in Molkereiwirtschaft ein

4.3. Laterale Diversifikation - Vorstoß in völlig neue Produkt-/Markbereiche, kein sachlicher Zusammenhang zwischen neuen und bisherigen Produkten, Vorteil: Risikostreuung, Wachstumssicherung, z. B. Camel und Kleidung