Buch Motivierende Gesprächsführung & Arzt-Patienten -Kommunikation

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Buch Motivierende Gesprächsführung & Arzt-Patienten -Kommunikation von Mind Map: Buch Motivierende Gesprächsführung & Arzt-Patienten -Kommunikation

1. Inhalte & Methoden

1.1. Orientierung an typischen Fragestellungen und Situationen der Praxis

1.1.1. Bedarfserhebung

1.1.1.1. typische Patienten

1.1.1.2. typischer Gesprächsverlauf

1.1.2. Rahmenbedingungen

1.1.2.1. Zeitnot

1.1.2.2. Stress

1.1.2.2.1. eigene Ansprüche

1.1.2.2.2. Wünsche der PatientInnen

1.1.2.3. Kompetenzmangel

1.1.2.3.1. kein ausreichendes Training

1.1.2.3.2. keine Supervision

1.1.2.3.3. keine Rückmeldungen für schwierige Situationen

1.2. Anwendungsmöglichkeiten im klinischen Alltag

1.2.1. Veränderung des Verhaltens durch Kurzintervention MIKI

1.2.1.1. Übungen

1.2.1.2. Definition

1.2.1.2.1. Selbstverpflichtung des P an Veränderungsplan erhöhen

1.2.1.2.2. Umsetzung durch Rückmeldungen und Erfolgserlebnisse fördern

1.2.1.2.3. 5 minütig - können vom Praxispersonal durchgeführt werden

1.2.1.3. Voraussetzungen

1.2.1.3.1. Messbare Etappenziele

1.2.1.3.2. Anpassung

1.2.1.3.3. Frequenzreduktion

1.3. Elemente Motivierende Gesprächsführung

1.3.1. Grundhaltung

1.3.1.1. Autonomieorientierung

1.3.1.2. Partnerschaftlichkeit

1.3.1.3. Evocation

1.3.1.3.1. intrinsische Motivation

1.3.1.3.2. Ziele

1.3.1.3.3. Beweggründe

1.3.1.4. Zielkonflikte

1.3.1.4.1. eigene Einstellungen und Aufträge

1.3.1.4.2. Transparenz

1.3.2. Prinzipien

1.3.2.1. Empathie

1.3.2.1.1. Mitschwingen

1.3.2.1.2. aktives Zuhören

1.3.2.1.3. Reflektieren

1.3.2.2. Diskrepanzen

1.3.2.2.1. keine imaginierten Diskrepanzen vorwerfen!

1.3.2.3. Argumentieren vermeiden

1.3.2.3.1. keine Ratschläge erteilen!

1.3.2.4. Widerstand umlenken

1.3.2.4.1. Signal, dass Interaktion nicht optimal läuft

1.3.2.4.2. Gesprächs- & Interaktionsverhalten ändern

1.3.2.4.3. Fremdmotivation?

1.3.2.4.4. Widerstand zeigt sich in:

1.3.2.4.5. Grenzen respektieren

1.3.2.5. Selbstwirksamkeit

1.3.2.5.1. positive Erwartung mach positive Erfahrung wahrscheinlicher

1.3.2.5.2. zuhören, wenn K Zuversicht äußert

1.3.2.5.3. unerheblich, wie wir Realisierbarkeit einschätzen

1.3.2.5.4. durch reflektierendes Aufgreifen verstärken

1.3.2.5.5. Hintergründe stützen & speisen

1.3.2.5.6. Exploration früherer Erfolge

1.3.2.5.7. Anknüpfen an allg. Kompetenzen

1.3.2.5.8. Strategie für Rückfallprävention

1.3.2.5.9. Alternativen für riskante Situationen & Verhaltensweisen

1.3.2.5.10. Neue Ideen entwickeln

1.3.2.5.11. Verhaltenstherapeutische Tools anbieten

1.3.2.5.12. Eigene Zuversicht in K mitteilen

1.3.3. Basisstrategien

1.3.3.1. (Offene) Fragen

1.3.3.1.1. Generell: weniger fragen - mehr zuhören

1.3.3.1.2. Einleitung ins Gespräch

1.3.3.1.3. Gesprächsfluss anregen

1.3.3.1.4. Exploration

1.3.3.2. Aktives Zuhören/Reflektieren

1.3.3.2.1. Allgemein

1.3.3.2.2. einfache Reflexion

1.3.3.2.3. komplexe Reflexion

1.3.3.2.4. Zusammenfassen

1.3.3.2.5. Reframing/Umdeutung

1.3.3.3. Change-Talk

1.3.3.3.1. Kategorien

1.3.3.3.2. Empathisches Zuhören & Exploration der Ambivalenzen dienen dazu, Change-Talk zu entwickeln

1.3.3.3.3. Veränderungssprache entwickeln, erkennen, reflektieren, bestätigen!

1.3.3.4. Bestätigen

1.3.3.4.1. Selbstkongruenz wahren

1.3.3.4.2. Vorsicht: Lob kann zur Kommunikationssperre werden!

2. Zielgruppe

2.1. Personal im Gesundheitswesen

2.2. Ohne besondere Vorkenntnisse in Gesprächsführung

2.3. die Veränderung in folgenden Bereichen unterstützen wollen:

2.3.1. Raucherentwöhnung

2.3.2. Passivrauch

2.3.3. Bewegung

2.3.4. Ernährung

2.3.5. Schutzimpfung

2.3.6. Vereinbarungen einhalten

2.3.7. Entscheidungen treffen (Operation)

2.3.8. Gesundheitsförderung

2.3.9. Zahnbehandlung

2.3.10. Umgang mit Rückfällen

2.3.11. Misserfolg

2.3.12. falsche Medikamenteneinnahme

2.3.13. Altenbetreuung

2.3.14. Depression

3. Seminarziele

3.1. Grundlagen der Kommunikation

3.1.1. Sender-Empfänger-Botschaft

3.1.1.1. S. v. Thun

3.1.2. Selbstbild-Fremdbild

3.1.2.1. Johari

3.1.3. Feedback

3.2. Grundlagen "Arzt-Patienten-Gespräch"

3.3. Grundlagen "Motivierende Gesprächsführung"

3.3.1. Anwendungsfelder

3.3.1.1. Förderung der intrinsischen Veränderungsmotivation

3.3.1.2. In Suchthilfesystem fest etabliert

3.3.1.3. Compliance

3.3.1.3.1. Medikamenteneinnahme

3.3.1.3.2. invasive Untersuchungen, Operation, beeinträchtigende Therapie

3.3.1.4. Prävention und gesunde Lebensführung

3.3.1.4.1. Ernährung

3.3.1.4.2. Bewegung

3.3.1.4.3. Schlaf

3.3.1.4.4. Impfungen

3.3.1.4.5. Entspannung

3.3.1.4.6. safer Sex

3.3.1.5. Motivation zur Aktivität

3.3.1.5.1. Altenpflege

3.3.1.5.2. Arbeitslosigkeit

3.3.1.5.3. Behinderung

3.3.1.6. Personalentwicklung & Mitarbeiterführung

3.3.1.7. Interaktive Konflikte

3.3.1.7.1. nicht eingehaltene Vereinbarungen

3.3.2. Ethik

3.3.2.1. transparenter Umgang mit Zielen & Zielkonflikten

3.3.2.1.1. Grenze: Beeinflussung zugunsten eigener Interessen

3.4. Gelerntes in Simulation ausprobieren

3.5. Freude & Stressreduktion

3.5.1. Austausch & Reflexion

3.6. Angestrebte Effekte

3.6.1. Kooperiernde Patienten noch effizienter bedienen

3.6.2. schwierige Patienten wirksamer und ohne Zeitverschwendung führen

3.6.3. sich selbst als effektiv und kompetent erleben

3.6.4. positive Rückmeldungen von Patienten erhalten

3.6.5. mehr Freude im Beruf

3.6.6. abends entspannt und befriedigt nach Hause gehen

4. Theorie der Motivierenden Gesprächsführung

4.1. Definition

4.1.1. Methode der Kommunikation

4.1.2. Direktiv, da veränderungsorientiert

4.1.3. Basierend auf personenzentrierter Grundhaltung

4.1.3.1. Empathie

4.1.3.2. Wertschätzung

4.1.4. Behandlungsprinzipien

4.1.4.1. Empathie

4.1.4.2. Förderung der Selbstwirksamkeitserwartungen

4.1.4.3. Entwicklung von Diskrepanzen zwischen:

4.1.4.3.1. Verhalten

4.1.4.3.2. persönlichen Zielen

4.1.4.4. Intrinsische Motivation

4.1.4.4.1. hängt vom Klienten ab

4.1.4.4.2. wird nicht vorgegeben

4.1.4.5. Reflexion selektiv: Bedeutung für Veränderungsbereitschaft

4.2. Komponenten der Motivation

4.2.1. Absicht

4.2.1.1. "man muss nur richtig wollen..."

4.2.1.2. ...reicht alleine nicht aus

4.2.2. Fähigkeit (selbst wahrgenommen)

4.2.2.1. Überzeugung, es umsetzen zu können

4.2.2.2. Selbstwirksamkeitserwartung

4.2.2.2.1. Definition

4.2.2.2.2. Erfahrung wirkt positiv auf aktuelle Erwartung

4.2.2.2.3. Glaube des T an Kompetenz des P

4.2.2.3. Kenntnisse & Fertigkeiten für die Umsetzung

4.2.2.3.1. Bewährtes

4.2.2.3.2. Neue Ideen

4.2.2.3.3. Strategiedefizite erkennen

4.2.3. Bereitschaft

4.2.3.1. Krise? Passender Zeitpunkt?

4.2.3.2. Hindernisse explorieren

4.3. Motivationsförderung

4.3.1. Betonung der Entscheidungsfreiheit

4.3.2. Erleben der Selbstverantwortung

4.3.3. Reflexion selbstmotivierender Äußerungen

4.4. Veränderung

4.4.1. Absichtslosigkeit

4.4.2. Absichtsbildung

4.4.2.1. Pro- & Kontraaspekte durch Explorieren der Ambivalenz und Entwickeln von Diskrepanzen unterstützen

4.4.3. Vorbereitung

4.4.3.1. Planung konkreter Umsetzungsschritte

4.4.3.2. Analyse von Rückfallgefährdung

4.4.3.3. Entwicklung von Rückfallvermeidungsstrategien

4.4.4. Handlung

4.4.5. Aufrechterhaltung

4.4.6. Stagnation, Regression, Rückfall

4.5. Ambivalenz

4.5.1. konkurrierende Bedürfnisse benennen

4.5.1.1. Für Veränderung

4.5.1.2. Gegen Veränderung

4.5.1.3. Für Status Quo

4.5.1.4. Gegen Status Quo

4.5.2. Diskrepanz wahrnehmen

4.5.2.1. Verhalten

4.5.2.2. Werte & Ziele