Silberfilm Guide

Lancez-Vous. C'est gratuit
ou s'inscrire avec votre adresse e-mail
Silberfilm Guide par Mind Map: Silberfilm Guide

1. Veranstaltungen finden in Räumlichkeiten statt, die möglichst einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Gehwege sind gut gepflegt, eben, nicht rutschig, mit niedrigen und abgesenkten Bordsteinen versehen und breit genug, um Rollstühlen Platz zu bieten. Reservierte und barrierefreie Plätze werden zur Verfügung gestellt Der Zugang zu Toiletten ist frei von Stolperfallen und barrierefrei. Ältere Menschen und Kinder werden vorgelassen. Ein frühzeitiger Einlass zu Veranstaltungen für Frühankömmlinge wird gewährleistet und Sitzgelegenheiten, falls Menschen sich anstellen müssen Es gibt genügend Übergangszeiten zwischen Veranstaltungen. Sitzgelegenheiten haben eine bequeme Sitzhöhe und feste, aber bequeme Armlehnen. Ausgänge sind nicht zugestellt, barrierefrei und leicht begeh- oder befahrbar. Veranstaltungen werden in entsprechenden Räumlichkeiten abgehalten und die Veranstalter stellen sicher, dass nur eine Person zur gleichen Zeit spricht. In größeren Räumlichkeiten nutzen die Redner*innen ein Mikrofon. Veranstaltungsräume sind gut beleuchtet. Garderoben und Stauraum für die persönlichen Sachen werden zur Verfügung gestellt. Die Beschilderung und schriftliche Unterlagen sind in großer Schrift verfügbar. Reservierte Plätze werden im Kino zur Verfügung gestellt.

1.1. Ehrenamtliche Begleitungen übernehmen das Einsammeln des Eigenanteils. Die Auslastung von Behindertenbusse übernehmen freiwillige HelferInnen.

1.2. hrenamtliche werden in ihrer Arbeit unterstützt, zum Beispiel bei der An- und Abreise von und zu Vorbereitungstreffen; Fahrtkosten für Menschen mit geringem Einkommen werden erstattet.

1.3. Die Fähigkeiten und Interessen älterer Ehrenamtlicher werden bei den ihnen zugetragenen Positionen berücksichtigt.

1.4. Die Silberfilm Anfangszeit ist im Idealfall auf den Nahverkehr abgestimmt.

1.5. Im Silberfilmprogramm dienen exakte Wegbeschreibungen und Anbindung an den Nahverkehr für mehr Sicherheit bei älteren Kinogästen.

1.6. Verkehrsbetriebe können über geplante Fahrten informiert werden für die Überwachung fahrerloser Verkehrsmittel (z.B. U-Bahn), um einer Gruppe von Menschen mit Assistenzbedarf längere Zeiten des Ein-und Ausstiegs zu gewähren.

1.7. Kommunen oder Landratsämter übernehmen ggf. die Buskosten für Fahrten zu Silberfilmveranstaltungen im Rahmen von Sorgestruktur und Mobilitätskonzepten für die ältere Generation.

1.8. Angebot eines Shuttle Service (ggf. bei Krankenfahrdiensten / Tagespflege nachfragen. Oft sind am frühen Nachmittag die Fahrzeuge nicht in der Nutzung)

1.9. Gute Planung eines reibungslosen Ein-und Ausstiegs vor dem Kino von Gruppenanreisen mit Behindertenbussen Reisebussen (ggf. Nummern vergeben)

1.10. Kontakt mit Fahrern (Hin- und Rückfahrtzeiten) von Vorteil

1.11. Es gibt Transportmöglichkeiten von und zu Senioren*inneneinrichtungen

1.12. Es bestehen Unterstützungsmöglichkeiten für die Teilnahme älterer Menschen, zum Beispiel reservierte Plätze, Hilfen für Menschen mit beeinträchtigtem Gehörvermögen, und Unterstützung bei der Nutzung von Verkehrsmitteln.

1.13. Sie haben die Möglichkeit, in Begleitung eines/einer Freund*in oder Betreuer*in teilzunehmen.

1.14. Aktivitäten, die sich an den Interessen älterer Menschen orientieren und deren Zeitrahmen für sie angemessen ist, werden angeboten.

1.15. Organisationsteams erhalten den Auftrag: „Findet einen Weg, mehr ältere Menschen zur Teilhabe zu ermutigen.“

1.16. Kooperationen mit Senior*innenorganisationen werden gebildet, um mehr ältere Menschen durch gemeinsame Mitteilungen über mehrere Verteiler zu erreichen.

1.17. Kooperationsveranstaltungen signalisieren ein Interesse an älteren Menschen und ermutigen zu gemeinsamen Aktivitäten.

1.18. Es empfiehlt sich, bei größeren Kinosälen und einem hohen Besucheraufkommen 1-2 Mitarbeitende zur Mobilitätsassistenz (Begrüßung und Verabschiedung, An- und Abfahrt, Überblick und Hilfe) einzuteilen.

2. Marke Silberfilm

2.1. Wirkung

2.1.1. Kulturelle Teilhabe

2.1.1.1. Wir fördern innovative Dienstleistungen für mehr kulturelle Teilhabe im Alter und verbessern die entsprechenden Rahmenbedingungen

2.1.1.2. Wir geben Anregungen und Best-Pratice Beispiele, um aus dem Kinobesuch einen ganz besonderen Moment des Erlebens zu gestalten

2.1.2. Inklusion

2.1.2.1. Wir initialisieren intergenerative Begegnungen und ehrenamtliches Engagement in Ihrer Kommune

2.1.3. präventiv

2.1.4. mehr neue Filme entsprechen den Kriterien

2.1.5. Hohe Wirksamkeit durch ständige Weiterentwicklung des Konzepts

2.1.5.1. Qualitätssteigerung durch bewährte Prozesse und Erfahrungsaustausch

2.2. Kinofilm bewertungen

2.2.1. Filmbewertungen durch die Besucher Jeder Filmbesucher erhält die Möglichkeit und wird dazu animiert den soeben gesehenen Film zu aktiv bewerten. Anwendung findet dabei ein sehr niedrigschwelliges Bewertungssystem, das auch beim Vorliegen kognitiver Beeinträchtigungen gut nachvollzogen und umgesetzt werden kann. Jeder Besucher erhält beim Verlassen des Vorführraums einen kleinen Klebepunkt und wird gebeten diesen auf ein Poster der Größe DIN A2 zu kleben. Unter der Überschrift „Wie hat Ihnen der Film gefallen?“ befindet sich links ein grüner Bereich mit einem lachenden Smiley, die Farbgebung wechselt über weiß in den rechten, roten Bereich mit einem traurigen Smiley. Je nachdem, wir der Film gefallen hat bringt der Besucher den Klebepunkt links oder rechts an, auch eine mittlere Bewertung („teils; teils“) ist möglich, indem der Punkt im mittleren weißen Bereich angebracht wird (vgl. Abb. 3). Abb. 3: Filmbewertung durch die Besucher Die Filmbewertungen wiederum fließen ein in die weitere Filmauswahl. Wird ein Film beispielsweise von den Besuchern überwiegend negativ bewertet, wird er aus dem Silberfilmprogramm genommen, obwohl dieser im Vorfeld alle Kriterien erfüllte.

2.3. Die Marke Silberfilm Initiative und Markenrechte Silberfilm ist eine Marke der Curatorium Altern gestalten gGmbH. Die Organisation hat sämtliche Rechte an der Marke Silberfilm geschützt und ist Zentrale und Initiative für Silberfilm. Im Initiativbüro laufen sämtliche Fäden und Aktivitäten der einzelnen Silberfilmstandorte zusammen. Die Initiative unterstützt die lokalen Silberfilmstandorte bestmöglich, es liefert das nötige Know-how, die nötigen Vorlagen und Unterlagen für die Implementierung und Umsetzung von Silberfilm vor Ort. Jeder Silberfilm-Standort wird durch das Initiativbüro gecoacht und begleitet. Silberfilm ist ein Zusammenschluss vielfältiger Akteure aus den Bereichen Kino, dem Seniorenbereich und insbesondere der Mediengerontologie. Das übergreifende Ziel der Initiative ist es, Rahmenbedingungen für die Filmkulturteilhabe im höheren Alter zu schaffen. Die unter dem Dach der Initiative versammelten Projekte und Organisationen verfolgen mit ihrer Arbeit dabei unterschiedliche Schwerpunkte: • Sie entwickeln Angebote zur Stärkung einer alters- und demenzsensiblen Filmkultur, beraten Kommunen, Organisationen und Kinos für den Aufbau einer kuratierten Filmprogrammreihe. • Sie qualifizieren lokale Akteure und unterstützen sie in der Netzwerk- und Filmarbeit vor Ort • Sie forschen praxisorientiert, um den bestehenden Kenntnisstand zu erweitern. • Sie bieten eine digitale Landschaft mit guten Beispielen und Entwicklungsmöglichkeiten. • Das gemeinsame Ziel ist immer, Senioren mit und ohne Demenz, gemeinsam mit deren An- und Zugehörigen zu unterstützen und altersgerechte Zugänge zur Filmkultur zu bieten. Die Initiative ist die zentrale Anlaufstelle für ein „Kulturnetzwerk Silberfilm“. Es bündelt Informationen und macht die Angebote der Akteure sichtbarer. Das Team des Initiativbüros ist Ansprechpartner für Interessierte, Netzwerkpartner und die an der Initiative beteiligten Akteure. Das Initiativbüro regt zum öffentlichen Austausch über die Chancen und Herausforderungen soziokulturelle Medienteilhabe und zu Weiterentwicklungen im Bereich alterssensible Filmkultur an. Es berät, informiert, vernetzt und klärt zum Mediennutzungsverhalten und zu filmischen Präferenzen von Senioren auf. Zudem unterstützt das Initiativbüro Fachkräfte, Ehrenamtliche und Eltern, die in ihrem Alltag Senioren mit und ohne Demenz bei ihrem Medienerleben begleiten.

2.3.1. Das Kulturnetzwerk Silberfilm ist ein neues und generationsverbindendes Kinoformat für Menschen +/-100! Silberfilm inkludiert Menschen mit Demenz, in dem es ihre Bedarfe bei der Filmauswahl und dem Veranstaltungskonzept berücksichtigt. Qualitätsmerkmale sind die Beachtung der lokalen Infrastruktur und eine mediengerontologischer Filmauswahl Das Filmangebot richtet sich an ein “silbernes“ Publikum, die gemeinsam mit Angehörigen oder Begleitern Kino erleben möchten.

2.3.1.1. Lebendiger Treffpunkt Kinosaal Silberfilm® heißt das Projekt, das gemeinsame Kinoerlebnisse für Menschen jeden Alters schafft. Zwei städtische und zwei ländliche Programmkinos in Bayern öffnen regelmäßig ihre Saaltüren für Besucherinnen und Besucher in höherem Alter und deren Begleitungen. „Wir haben ein Film- und Teilhabeangebot für Menschen plus-minus-hundert entwickelt.“, sagt Projektleiterin Sabine L. Distler. Doch nicht alle Filme sind gleichermaßen für Jung und Alt geeignet. Was in München und Hollfeld, in Nürnberg und Hartenstein über die Leinwand flimmern darf, muss dafür ganz spezifische Auswahlkriterien erfüllen. Die Grundlage dieses Projektes bildet die langjährige Arbeit der Medien-Gerontologin Distler. In ihrer Arbeit mit Demenzkranken ist die Frage entstanden, welche Medien für diese Zielgruppe sinnvoll und wirksam sind. Dabei musste sie feststellen, dass es weder ein Medienkonzept für alte Menschen oder Menschen mit Demenz gibt, noch wissenschaftlich ermittelte Anhaltspunkte existieren, was Menschen in dieser Lebensphase interessiert. „Es ist furchtbar, wenn Menschen, die ihr Leben hauptsächlich liegend verbringen aus dem Fernseher immer nur dieses Gestreite hören. Da braucht man sich nicht wundern, wenn der Mensch da unruhig wird“, sagt Frau Distler. Mit Hilfe von bayerischen Forschungsgeldern und in Zusammenarbeit mit Demenz Support Stuttgart hat die Wissenschaftlerin im stationären Pflegesetting ihre Studien zur Mediengerontologie initiiert. Innerhalb dieses Projekts wurde herausgearbeitet, was ein Film oder eine Fernsehsendung mitbringen muss, um die Zielgruppe der über 80-Jährigen anzusprechen. Hier geht es um die richtige Filmmethodik: Dramaturgie, Kameraführung, Tonspur, Schnitt und Erzähltechnik spielen dabei eine entscheidende Rolle. Aus dieser Erkenntnis heraus ist die Idee entstanden, Kinonachmittage anzubieten, die unterhalten, berühren und die Bedarfe von Seniorinnen und Senioren berücksichtigen. Heute lockt Silberfilm® ältere Menschen mit und ohne Demenz mit ihren Angehörigen oder Pflegekräften heraus aus ihren vier Wänden und rein in die Kinosäle. Doch statt Senioren-Kino wird hier echtes Filmvergnügen für Jung und Alt geboten. Daher rät Sabine L. Distler dazu, den für Betroffene und Angehörige abschreckenden Begriff Demenz in der Projektkommunikation zu vermeiden. „Die Bedarfe der Menschen mit Demenz sind in der Filmauswahl inkludiert“, betont die Filmkennerin und kann inzwischen von vielen Kinonachmittagen berichten, bei denen über Generationengrenzen hinweg gelacht und geweint wurde. „Da passiert es, dass der Mann wieder nach der Hand seiner Frau greift, was er sonst ja nicht mehr macht.“ Und weil die Macherinnen von Silberfilm® davon überzeugt sind, dass dieses Angebot nicht nur in Bayern funktioniert, arbeiten sie daran, ihr Wissen digital anderen Netzwerkern zur Verfügung zu stellen. In Tutorials und Webinaren soll künftig erklärt werden, wie ein Silberfilmprojekt aufgebaut und umgesetzt werden kann, wie man Programmkinos dazu bewegt, sich einer neuen Zielgruppe zu öffnen, wie die Mobilität gewährleistet werden kann und welche Rahmenbedingungen zu einem gelungen Kinoerlebnis beitragen. Und damit ist Silberfilm® noch nicht am Ende angelangt. „Es ist nicht ausgeschlossen,“ so Distler „dass wir eines Tages einen eigenen Silberfilm produzieren.

2.4. Filmauswahl, Filmkriterien

2.4.1. Filmauswahl Hinter Silberfilm steht eine mediengerontologische Filmauswahl, die ein bedarfsgerechtes Angebot für Senioren auswählt, das Menschen mit Demenz inkludiert. Die Filmauswahl basiert auf Aussagen von Pilotstudien, Expertenmeinungen, Beobachtungen und Filmbewertungen durch die Filmbesucher. Bei der Auswahl ist zusätzlich ein ehrenamtlicher Filmbeirat involviert.

2.4.1.1. Mediengerontologische Filmauswahl Abbildung 1 zeigt die wissenschaftlichen Meilensteine, die die Grundlage für diemediengerontologische Filmauswahl bilden. Abb. 1: Grundlagen der mediengerontologischen Filmauswahl Die Studie“ Medienevaluation. Auswahl und Wirkung audiovisueller Medienangebote bei Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Stadien der Erkrankung“ wurde 2013 bis 2014 als deutsche Pilotstudie vom Demenz Support Stuttgart durchgeführt. Inhalt der Studie waren, eine erstmalig in Deutschland durchgeführte Literaturanalyse zum Thema und die Beobachtung der Wirkung unterschiedlicher Medienangebote. Die Studie „Lebensalter und Präferenzen bei Kinofilmen“ untersuchte Veränderungen bei Filmvorlieben bei einem normalen, gesunden Alterungsprozess. Es zeigten sich statistisch signifikante Unterschiede bei Filmpräferenzen zwischen verschiedenen Altersgruppen. Ältere Menschen legen demnach bei Filmen Wert auf Bildung, favorisieren positive emotionale Inhalte, lehnen Gewalt und Traurigkeit eher ab und bevorzugen Filme mit einer weniger komplizierten Handlung (vgl. Abb.2). Abb 2. Ebenen der Filmauswahl Neben den inhaltlichen Filmkriterien fließen filmtechnische Kriterien in die Filmausauswahl ein, z. B.: • Filmschnitt • Filmdidaktik • Dramaturgie • Kameraführung • Tonspuren • Verlauf der Geschichte • Stimmungsverlauf Im Studienvergleich zeigt sich, dass sich die Ergebnisse der Studie Lebensalter und Präferenzen bei Kinofilmen in der Studie zum audiovisuellen Medienerleben von Menschen Demenz wiederspiegeln und die Faktoren sich noch verstärken. So reagieren Menschen mit Demenz intensiv auf filmische Gewaltdarstellungen und empfinden diese schnell als bedrohlich.

2.4.2. Filmbeirat

2.4.2.1. Ehrenamtlicher Filmbeirat „Jeder weiß am besten, wo ihn der Schuh drückt“ (Sprichwort). Filme, die den oben genannten Kriterien entsprechen, durchlaufen eine „Prüfung“ durch einen ehrenamtlichen Filmbeirat. Alle Mitglieder des Filmbeirates sind älter als als 70 Jahre. Der Filmbeirat gibt seine Bewertung an das Initiativbüro weiter. Umgekehrt schlägt der Filmbeirat Filme vor, die nach einer Prüfung durch das Initialbüro, als Silberfilm in das Programm mit aufgenommen werden sollen. Die Gründung eines ehrenamtlichen Filmbeirates ist an jedem Silberfilmstandort möglich und wünschenswert. Dabei können sowohl bereits bestehende Seniorengruppen einbezogen werden als neue soziale Kreise für ältere Bewohner entstehen. Die Initiative nimmt gerne Filmvorschläge von regionalen Filmbeiräten entgegen, ist offen für diese und bezieht regionale Filmbeiräte ebenso in die Vorprüfung mit ein. Ein großer Gewinn durch einen regionalen Filmbeirat besteht darin, dass vor Ort lokale Filmvorlieben erfasst werden. Es zeigte sich in der Vergangenheit, dass Filmvorlieben sich bereits regional unterscheiden, auch Filmvorlieben älterer Menschen in der Stadt sind oft anders, als Vorlieben ländlicher Bevölkerung.

2.5. mediengerontologisches Wissen

2.5.1. gerontologische Aktivität-und Analyseprogramm PUMA ( Person -Umwelt - Medien - Assistenz)

2.5.2. wissenschaftliche Meilensteine

2.6. Kulturnetzwerk

2.7. Corporate Identity

2.7.1. Logos

2.7.1.1. Corporate Identity Hinter der Corporate Identity von Silberfilm, steht die Idee, dem Projekt eine klare Identität zu verleihen und Silberfilm unverwechselbar zu machen. Die Corporate Identity verleiht Silberfilm außerdem einen hohen Wiedererkennungswert. Diese Elemente der Unverwechselbarkeit und Wiedererkennung tragen entscheidend zu einer erfolgreichen Umsetzung von Silberfilm vor Ort bei. Inhaltlich werden die Materialien des Corporate Identity an jedem Silberfilm-Standort individuell angepasst Downloads und Printmedien Logos und Buttons von Silberfilm und vom Curatorium Altern gestalten in verschiedenen Formaten und Ausführungen (z.B. farbig – grauton, deckend – transparent) je nachdem wo und in welcher Form diese verwendet werden sollen. Alle Logos und Buttons können als Download-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Silberfilm – Jahresprogramm. Das Silberfilm-Jahresprogramm bildet alle Silberfilmveranstaltungen eines Kalenderjahres ab. Neben kurzen Beschreibungen zu den gezeigten Filmen, bietet es wichtige Informationen zum Veranstalter, zu den Veranstaltungsorten und – daten und zur Anmeldung zu den Veranstaltungen. Bewährt hat es sich, das Programm mit Grußworten von regionalen Persönlichkeiten und /oder Förderern auf den ersten Seiten zu eröffnen. Das Jahresprogram kann als Download-Datei im Internet und als gedrucktes Heft im Format DIN A5 Verwendung finden. Plakate und Handzettel - als Printmedium in den Formaten DIN A3, DIN A4 und DIN A5. Diese dienen der Bewerbung und Bekanntmachung einzelner Veranstaltungen. Die Größen DIN A3 und DIN A4 sind als Aushänge auf Plakatwänden, in kommunalen Einrichtungen, in Einrichtungen der Seniorenhilfe etc. gut geeignet, die Größe DIN A5 eignet sich als Auslage, aber auch als Aushang auf kleineren Flächen, wie z.B. in Einkaufsmärkten. Silbertickets - in gedruckter Form (DIN A6 -lang) sind diese für die postalische Einladung der regionalen Zielgruppen (Seniorenkreise, Einrichtungen der Seniorenhilfe, Angehörigenberatungsstellen etc.), regionaler Akteure und Multiplikatoren bestens geeignet. Bewährt haben sich die Silberfilmtickets auch als Button auf der Homepage, der den Besucher zur Veranstaltungsanmeldung leitet, das Silberticket wirkt hier optisch auffallender und ansprechender als ein Textlink. Hinweis: Im Anhang befindet sich eine Musterübersicht aller Downloads und Printmedien.

2.7.2. Social Media

2.7.2.1. Facebook, Instagram, You Tube

2.7.2.1.1. Links und downloads

2.7.3. Ideen Vorlagen für Printmedien, Silbertickets, Rollups Poster, Magazine

2.7.3.1. Downloaddateien und Mail

2.7.3.2. Rollups

2.7.3.2.1. Rollups Ein Rollup ist ein flexibles, vielseitiges Werbemittel und ist in Kürze aufgebaut. Dezent im Hintergrund einer Silberfilmveranstaltung oder an einem Informationsstand positioniert ist ein Rollup ein perfekter Eyecatcher. Gemäß der Corporate Identity von Silberfilm kann für jeden Siberfilmstandort ein individuelles Rollup gestaltet werden und bei den Filmvorführungen und regionalen Informationsveranstaltungen zum Einsatz kommen. Allgemeine Silberfilm-Rollups können leihweise zur Verfügung gestellt werden (vgl. Abb. 4). Abb. 4: individuell-regionales und allgemeines Silberfilm-Rollup

2.7.3.3. Silberfilmausstellung

2.7.3.3.1. Silberfilmausstellung Für Eröffnungsveranstaltungen (Kick-off) und größeren Events kann die Silberfilmausstellung leihweise zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser modernen, kreativen und ansprechenden Ausstellung wird jeder Veranstaltung eine besondere Note verliehen und ein klares Zeichen von Fachkompetenz gesetzt. Die Ausstellung besteht aus insgesamt sechs hochwertigen Stelen, die beidseitig bedruckt sind (vgl. Abb.5). Die Stelen bilden folgende Themenbereiche ab: • Soziale Inklusion • Teilhabe • Engagement • Gemeinschaft • Lebensfreude • Generationen Die Stelen können auch einzeln, oder in kleinerer Anzahl bei Veranstaltungen präsentiert werden. Abb. 5: Silberfilmausstellung

2.8. Ressourcen

2.8.1. lokale und regionale Fördrer pro Standort ^2000-20000€ im Jahr

2.8.2. effektive Nutzung von Ressourcen, Evaluation durch den Projektträger

2.9. Film-und Bilddatenbank

2.10. Öffentlichkeitsarbeit

2.10.1. prominente Schirmherren unterstützen bereits das Projekt und engagieren sich darin

2.10.2. Facebook-Community - liegt bei der zentrale

2.10.3. Pressearbeit

2.10.3.1. Muster für Presseberichte - einheitliches Layout

2.10.3.2. Checkliste

2.10.4. Newsletter

2.10.5. Öffentlichkeitsarbeit Eine weitere Stärke von SILBERFILM ist der Kommunikationsauftritt. Dieser soll sich in jedem Silberfilmstandort wiederfinden. Die Öffentlichkeitsarbeit zielt im Gegensatz zu reiner Werbung auf einen langfristigen Erfolg ab. Silberfilm soll in der jeweiligen Region dauerhaft positiv wahrgenommen werden. Statt einer bloßen Einweg-Kommunikation, soll durch eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ein Dialog über Silberfilm in der Region entstehen. Die Initiative unterstützt jeden Standortpartner daher bei der Umsetzung einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit. Durch die zahlreichen Vorlagen und Muster aus der Corporate Identity von Silberfilm reduzieren sich für die einzelnen Standorte sowohl die Kosten als auch der zeitliche Aufwand für die Öffentlichkeitsarbeit, der hohe Wiedererkennungswert steigert zudem deren Wirkung in besonderem Maße. Prominente Schirmherren (vgl. Abb. 6) unterstützen bereits das Projekt Silberfilm und engagieren sich darin. Diese Unterstützung stellt ebenfalls eine tragende Größe für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit dar. Abb. 6: Statement eines Schirmherrn

2.10.5.1. Vorlagen, Muster und Checklisten

2.10.5.1.1. Vorlagen, Muster und Checklisten Neben den im Kapitel „Corporate Identity“ beschrieben Vorlagen und Ausstellungselementen für die Silberfilmveranstaltungen vor Ort, stehen weitere zahlreiche Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung: • Vorlagen für unterschiedliche Pressemitteilungen (z.B. vor und nach Veranstaltungen) • Zugang zu einer informativen und hochwertigen Bilddatenbank • Einladungstexte • Anschreiben für Sponsoren • Mustertexte für Newsletter • Muster für den Aufbau eines Projektberichtes • Checkliste für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

2.10.5.2. Lokaler Auftritt auf der zentralen Homepage

2.10.5.2.1. Lokaler Auftritt auf der zentralen Homepage Auf der zentralen Silberfilm Homepage (www.silberfilm.info) erhält jeder Silberfilmstandort einen eigenen lokalen Auftritt (http://musterstadt.silberfilm.info). Auf der zentralen Homepage sind unter der Rubrik „Standorte“ die jeweiligen Standorte übersichtlich auf einer Landkarte angeordnet und können mit einem Klick direkt aufgerufen werden. Neben vielen allgemeinen und aktuellen Informationen und Verweisen zum Veranstaltungsort/den Veranstaltungsorten und findet sich dort das Jahresprogramm zum Download. Ebenso sind dort die Veranstaltungs- Widgets hinterlegt, die die Besucher direkt zur Anmeldung führen.

3. Leitfaden für ein alters- und demenzsensibles Filmangebot Der Leitfaden gibt neben wichtigen Hintergrundinformationen viele hilfreiche Handlungsempfehlungen zur Organisation von Silberfilm- Kinoveranstaltungen mit auf den Weg. Von der Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse zum Thema, der Gewinnung von Aktionspartnern bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Die Erfahrungen der letzten Jahre sind hier praxisbezogen und verständlich aufbereitet. Eine umfassende Sammlung an Checklisten und Vorlagen spart SILBERFILM Standortpartnern viel Zeit und unnötige Arbeit. Im Rahmen der vorgegebenen Standards kann dabei jeder Standortpartner seinem SILBERFILM Netzwerk einen besonderen Schliff verleihen. So z.B. hinsichtlich der Auswahl der Filme, der Größe des Netz-werks, der Frequenz der Veranstaltungen etc. - Auf diese Weise wird es Ihnen als Standortpartner erleichtert, auf die jeweiligen lokalen Gegebenheiten zu reagieren

3.1. Respekt und soziale Inklusion

3.1.1. Ziegruppendefinition, Ansprache und Haltung

3.1.1.1. Blog: Videos und podcasts

3.1.2. Zielgruppen und Ziele

3.1.2.1. Ziele

3.1.2.1.1. Filmkultur verändern

3.1.2.1.2. persönlichkeitsstärkung

3.1.2.1.3. weckt Erinnerungen

3.1.2.1.4. erhöht Lebensqualität

3.1.2.1.5. bildet und regt an

3.1.2.2. Das silberne Ticket in die Zukunft der Kinos

3.1.2.2.1. Große Kinozentren bieten viel Unterhaltung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei gehen sowohl bei der Programmauswahl als auch bei der Vermarktung und Kommunikation die älteren Besucher über 65 Jahre unter. Die Online-Auftritte der Kinos sind für SeniorInnen oft nicht zugänglich, die Programme sowie das Besucherkonzept schließen bestimmte Altersgruppen nicht explizit ein. Der Grund hierfür ist nicht in Willkür zu vermuten. Vielmehr scheinen sich die Kinobetreiber auf die bereits bekannten Zahlen und offensichtlichen Trends zu konzentrieren. Mit Blick in die untenstehende Grafik ist dies z.B. die wachsende Bedeutung von Kinobesuchern zwischen 30 und 60 Jahren. Klar, das sind konsumstarke Generationen, die den Genuss in Ehren halten, weil sie i.d.R. fest im Berufsleben stehen und sich regelmäßige Kinobesuche auch leisten können. So gehen die Betreiber der Kinos zwar mehr und mehr auf Personen um die 50 ein, die wenigsten haben aber die älteren Generationen ab 70 Jahren im Blick. Nebst etablierten Formaten speziell für Kinder, Horrorfans, Familien, Fantasy-Enthusiasten etc. haben sich somit mittlerweile Formate für Personen „50+“, „Ladies & Gentlemen“ etc. entwickelt, aber für Senioren mit und ohne Assistenzbedarf fehlt es flächendeckend an innovativen Konzepten und an Machern, die sich diesem Umstand annehmen. Dies wird sich in den nächsten Jahren ändern. Eine Bewegung, die maßgeblich durch die Arbeit der SILBERFILM Community geprägt sein wird. Seien Sie Teil dieser kleinen Revolution und bereichern Sie das Netzwerk als Pionier Ihrer Kommune.

3.1.2.3. Menschen mit Demenz

3.1.2.4. Menschen mit Assistenzbedarf

3.1.2.4.1. Wir bestärken Senioren, Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige darin, den Alltag mit mehr Leichtigkeit und Lebensfreude zu nehmen.

3.1.2.5. Hochbetagte

3.1.2.6. Begleitungen

3.1.2.7. Menschen ohne Assistenzbedarf

3.1.2.8. Familien

3.1.2.9. Nachbarn

3.1.3. gibt Austausch sowie Selbsthilfe eine Bühne und sprüht Funken der Lebensfreude.

3.2. Kommunikation und Information

3.2.1. Öffentlichkeitsarbeit, Gelingensfaktoren

3.2.1.1. Blog: Webinare und Workshops

3.2.1.2. Leitfadentext bei Eröffnung mit einer Kick off

3.2.1.2.1. Manche haben niemanden zum Reden, setzen tagelang keinen Fuß vor die Tür - Viele fühlen sich mit zunehmendem Alter einsam. Um das zu verhindern, beteiligt sich der Landkreis Erlangen-Höchstadt an dem Projekt „Silberfilm“ - Eine Filmreihe, die das Kinoerlebnis vor allem für ältere Menschen interessant machen will. Mit dem Auftaktfilm „Nicht schon wieder Rudi!“ zeigten Projekt-Verantwortliche in Anwesenheit von Regisseuren und Schauspielern Oona Devi Liebich und Ismail Sahin im Erlanger Landratsamt, was ältere Menschen besonders anspricht: Eine schlichte aber feinsinnige Filmsprache in Bild, Ton und Text. Rund 140 Multiplikatoren, Interessierte und Akteure von Generations- und Seniorenangeboten tauschten sich im Anschluss aus. 2020 startet die Filmreihe im Landkreis, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren eingeht und auch für Menschen mit Demenz geeignet ist. Fünf Filme tragen dann an verschiedenen Orten dazu bei, wie soziale und kulturelle Teilhabe im öffentlichen Raum gelingt. Den Anfang macht der Revuefilm „Die Frau meiner Träume“ Ende Januar in der Fortuna Kulturfabrik in Höchstadt. Weitere Termine und Standorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.

3.3. i

3.3.1. Silberfilm ist ein Gemeinschaftsprojekt, das tatkräftig von Leuten, Kinos und Organisationen unterstützt wird, die das Herz am richtigen Fleck haben, mit Leidenschaft Hand anlegen – jeder auf seine Art und Weise – und mit Freude zusammenarbeiten. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass unsere ältere Generation weiterhin mobil am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Einen eigenen Standort von Radeln ohne Alter zu gründen, ist eine unglaubliche Erfahrung. Nichts ist schöner als die Freude von Senior*innen, Pilot*innen und des Personals mitzuerleben, die auf und um die Rikscha in den Austausch miteinander treten. Nichts geht über den Anblick der lächelnden Gesichter der Passagiere, die von ihrer ersten Ausfahrt zurückkommen, erfüllt von Geschichten, mit Wind im Haar und rosigen Wangen. Wir erleben mit Freude, dass die Radeln ohne Alter Bewegung sich weltweit verbreitet und heißen alle willkommen, die mitmachen wollen.

3.4. Gesellschaftliches Engagement

3.4.1. gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Netzwerk

3.4.1.1. Netzwerkanalyse

3.4.1.2. Links zu Publikationen

3.4.1.2.1. Öffentliche Einrichtungen als Orte gesellschaftlicher Teilhabe für ... Vielleicht könnt Ihr die Handreichung irgendwo einbauen? Newsletter, Präsentation, und auf jeden Fall als Quelle im Konzept?

3.4.2. Netzwerk

3.4.2.1. interdisziplinär

3.4.2.2. Kommunen und Förderer

3.4.2.2.1. 294 Landweit 2056 Städte

3.4.2.2.2. Definition Standortpartner

3.4.2.2.3. Fördermittelakquise

3.4.2.2.4. Standortpartner: Kommunen und Förderer Die Sorge und Mitverantwortung in der Kommune sind wesentliche Merkmale, um zukunftsfähige Gemeinschaften zu sichern (BMFSFJ, 7. Altenbericht/ 2016). Der Kulturort Kino ist einer der Orte, der die intergenerative und intragenerative Begegnung bestens fördern kann. Als Standortpartner adaptiert die Kommune das Kulturkonzept Silberfilm in der Region und engagiert sich damit vorbildlich für eine verbesserte Medienkultur für Menschen +/–100. Silberfilm verbessert die Rahmenbedingungen, das Umfeld und die persönliche Vernetzung vor Ort und wird zum Standard einer demenzfreundlichen Kommune, damit sichert es zukunftsfähige Gemeinschaften, sowie im 7. Altenbericht gefordert. Kommunen übernehmen durch die Integration von Silberfilm als regelmäßiges Kulturangebot für die älteste Generation und deren Begleitungen regionale Verantwortung. Mit der Filmprogrammreihe bieten sie Unterhaltung, Bildung, Erinnerungen und Generationserlebnisse. Dadurch entsteht eine neue Sorgestruktur, die eine Verbesserung der Lebensqualität im Alter begünstigt. Neben den Kommunen kommen als Standortpartner Landkreise, Stiftungen und Unternehmen in Betracht. Außerdem alle lokalen Organisationen und Einrichtungen, mit dem Interesse, die soziokulturelle Teilhabe von Hochbetagten und Menschen mit Demenz zu stärken.

3.4.2.3. Kinos

3.4.2.3.1. 1650 Kinos

3.4.2.3.2. Trotz Streamingdiensten und moderner Heimkinos behält das Kino seine faszinierende Wirkkraft: Ein spannender Ort des gemeinsamen Erlebens, Kino ist eine „Brücke zwischen Generationen“. Silberfilm lädt Jung und Alt, Senioren und Angehörige ein, sich zusammen Filme anzuschauen. Das Erlebnis soll das Verhältnis zwischen den Generationen stärken und Barrieren abbauen, neue Kontakte ermöglichen und Einsamkeit vorbeugen - zwischen Popcorn und dämmrigem Licht vor der Kinoleinwand. Silberfilm verändert nachhaltig die Kino- sowie Filmkultur und belebt die Lichtspielhäuser. Für die Kinos eröffnet sich mit Silberfilm eine neue Ziel- und Besuchergruppe, die außerhalb der Abendvorstellungen erreicht werden kann. Silberfilm kooperiert mit klassischen Kinos vor Ort. Im Falle, dass kein oder kein geeignetes Kino vor Ort verfügbar ist kann ein lokales Zentrum der Begegnung als Veranstaltungsort gewählt werden.

3.4.2.3.3. Vorführbereicht, Besucherzahl erfassen und Evaluation durchführen

3.4.2.3.4. Voraussetzungen für ein geeignetes Kino

3.4.2.3.5. Rolle und Aufgaben des Kinos

3.4.2.4. Multiplikatoren

3.4.2.4.1. Vereinte Kräfte multiplizieren die Wirkung. Die Verknüpfung von kommunalen Aktivitäten mit (privatem) lokalen Engagement bewirkt nicht eine Addition von Ressourcen, sondern ihre Multiplikation. So ist eine intensive Netzwerkarbeit vor Ort ein wichtiges Element einer erfolgreichen Umsetzung von Silberfilm. Der erfolgreiche Aufbau von Netzwerkstrukturen rückt aber zugleich die ältere Generation und Menschen mit Demenz in den Blickwinkel der regionalen Gesellschaft und stellt damit zugleich eine greifbare Wirkung dar. Da die Auseinandersetzung mit den Themen Alter, Altern und Demenz und die Förderung von kultureller Teilhabe auch eine Vielzahl nichtstaatlicher Bereiche betrifft (Vereine, Verbände, Seniorennetzwerke, Einrichtungen der Seniorenhilfe) und diese wichtige treibende Kräfte einer zielgerichteten Auseinandersetzung sind, ist es von Bedeutung, zivilgesellschaftliche Akteure zu aktivieren und zu unterstützen. Für eine nachhaltige Verankerung der Thematik erweist sich überdies eine lebendige, sektorübergreifende Kooperationskultur zwischen den kommunalen Organen und gesellschaftlichen Akteuren als sehr bedeutend.

3.4.2.5. Kulturnetzwerk Silberfilm Damit die Chancen gewonnener Jahre und Vitalität gelebt werden können, ist es wichtig öffentliche Räume neuen Altersbildern anzupassen. Neben der Inklusion hochbetagter Menschen ist auch die kulturelle Integration von Menschen mit Demenz und Pflegeassistenz eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich das Projekt Silberfilm widmet. Die zahlreichen bereits durchgeführten Silberfilm Veranstaltungen und steigende Besucherzahlen zeigen den ideellen Mehrwert und den Bedarf an kultureller Teilhabe dieser Zielgruppe. Im Projekt Silberfilm geht es nicht nur um ein neues Angebot von Kinoveranstaltungen, sondern vielmehr um die Schaffung neuer grundlegender Strukturen in der Freizeitkultur. Diese neue Medienkultur trägt dazu bei, das Leben im Alter abwechslungsreicher und unterhaltsamer zu gestalten. Die Implementierung der neuen Strukturen gilt es daher in einem regionalen Netzwerk vor Ort zu fördern und sie den Senioren zugänglich zu machen. Netzwerkpartner Abb. 7: Partner im Kulturnetzwerk Silberfilm

3.4.2.6. geringes Risiko durch Nutzung bewährter Strukturen und Prozesse geringes Investitionsrisiko für Kommunen, Kinos und Multiplikatoren , Stärkung der eigenen Position als Teil eines innovativen, deutschlandweiten Beteiligungsmodells Möglichkeit zur Refinanzierung durch regionales Sponsoring / Förderung

3.4.2.7. Netzwerkanalyse

3.4.2.7.1. Netzwerkanalyse und Netzwerkbildung Für eine effektive und zielführende Aktivierung und Unterstützung eines regionalen Netzwerkes setzt eine erfolgreiche Netzwerkarbeit zunächst auf eine zuverlässige Bestandsaufnahme lokaler Akteure, die Träger der Sozialen Arbeit, ambulante und (teil)stationäre Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Seniorenkreise, Seniorenwohnprojekte, Kirchen und religiöse Vereinigungen, aber auch Heimat- oder Kulturvereine ebenso umfasst wie Akteure, denen soziale Teilhabe und eine Verbesserung von Lebensbedingungen ein Anliegen sind. Für die Netzwerkanalyse kann zunächst eine Bestandsaufnahme mittels Recherchen im Internet, in Gesprächen mit Stakeholdern, in Adressverzeichnissen, Auflistungen und in Printmedien nach Kontaktdaten erfolgen. Es empfiehlt sich, soweit die zeitlichen Ressourcen vorhanden sind, die potentiellen Netzwerkpartner zunächst telefonisch, in einem zweiten Schritt zudem persönlich zu kontaktieren und das Projekt Silberfilm vorzustellen. Bewährt hat es sich, die regionalen Akteure und Multiplikatoren evtl. auch die breite Öffentlichkeit zu einer Auftaktveranstaltung (Kick-off) einzuladen Die praktische Durchführung dieser Kick-off Veranstaltung wird im folgenden Kapitel näher erläutert.

3.4.2.8. Koordination von Begleitungen, Alltags- und Kulturbegleitungen

3.4.3. integriert nachhaltig ein kulturelles Filmangebot

3.5. soziale Teilhabe

3.5.1. Merkmale von Silberfilmvorführungen

3.5.1.1. Blog: Tutorials

3.5.2. Silberfilmveranstaltungen

3.5.2.1. Kick off

3.5.2.1.1. Die Kick-off Veranstaltung stellt den offiziellen Startschuss für Silberfilm vor Ort dar. Sie dient dient vor allem dazu, Silberfilm und die Thematik, die hinter dem Projekt steht, sichtbar zu machen, die Notwendigkeit und Bedeutung von Silberfilm zu verdeutlichen und vorab entstandene Unsicherheiten und Zweifel gegenüber dem Projekt aus dem Weg zu räumen. Der Kick-off als Informationsveranstaltung bietet ein Podium, um Fragen zu beantworten, aber auch Einwänden in konstruktiver Atmosphäre zu begegnen. Der Kick-off hilft, Informationen über die wesentlichen Eckpunkte von Silberfilm zu vermitteln, die Motivation aller Anwesenden für ein Engagement in Silberfilm zu erhöhen und die Idee von Silberfilm weiterzutragen. Neben den vorher beschriebenen Netzwerktreffen bietet die Auftaktveranstaltung außerdem eine Plattform Akteure, Multiplikatoren und Netzwerkpartner persönlich kennen zu lernen. Die Kick-off-Veranstaltung bildet den Startpunkt des Projektes Silberfilm. Gleichzeitig ist Veranstaltung als Abschluss der Projektplanungsphase anzusehen. Alle wichtigen Details für einen erfolgreichen Verlauf von Silberfilm sind bis zu diesem Zeitpunkt geklärt worden, die Veranstaltungen eines Jahres sind geplant und damit alle notwendigen Informationen verfügbar. Das bedeutet, dass die Kick-off Veranstaltung bereits in die Vorplanung als erste Veranstaltung miteinbezogen wurde und im Programmheft entsprechend abgebildet ist. In der Vorbereitung ist es wichtig, alle für den Projekterfolg notwendigen Personen zum Kick-off mit einer individuellen Einladung anzusprechen und Ihre Teilnahme sicherzustellen. Dazu gehören alle Förderer und möglichen Sponsoren, Netzwerkpartner, Akteure, Multiplikatoren, Stakeholder und ganz wichtig sind Vermittlungspersonen zur Zielgruppe (z.B. beruflich und ehrenamtlich tätige in der Seniorenhilfe) und Angehörige. Grundsätzlich steht die Teilnahme an dem Kick-off aber jedem offen und die Veranstaltung sollte breit und intensiv beworben werden, um möglichst viele Personen zu erreichen. Wichtig zu bedenken ist es immer, dass ein schlecht vorbereiteter oder durchgeführter Kick-off auch das Gegenteil bewirken kann und die Beteiligten von Anfang an daran zweifeln lassen, ob Silberfilm vor Ort gelingen wird.

3.5.2.1.2. Aufbau: Wie sollte eine Kick-off-Veranstaltung aufgebaut sein?

3.5.2.2. Uhrzeit 15:00 Uhr

3.5.2.2.1. Beginn und Ende von Silberfilmveranstaltungen Bei Veranstaltungen für ältere Menschen gilt es zu bedenken, dass diese es vorziehen sich tagsüber auf den Weg zu machen und auch bei Tageslicht wieder zu Hause anzukommen. In den Wintermonaten wird dies nicht immer möglich sein, trotzdem sollte das Veranstaltungsende nicht zu spät am Abend liegen. Bewährt hat es sich die Silberfilmvorstellung um 15:00 Uhr mit dem Filmstart zu beginnen. Im Vorfeld bleibt dann genügend Zeit zum Ankommen und für ein gemütliches Kaffeetrinken (vgl. „Vor der Vorstellung“). Das Ende der Veranstaltung liegt je nach Filmdauer bei ca. 17:00 Uhr. Dieses Zeitfenster kommt wiederum auch Einrichtungen der Seniorenhilfe entgegen: Die Gruppen sind dann rechtzeitig zum Abendessen in den Einrichtungen zurück.

3.5.2.3. Vor der Vorstellung

3.5.2.3.1. Vor der Vorstellung Für ältere Menschen ist es wichtig erst einmal am Veranstaltungsort anzukommen. Deshalb empfiehlt es sich bereits ab 14:15 Uhr zu den Veranstaltungen einzuladen und vor dem Film ein gemütliches Kaffeetrinken anzubieten. Das vorgeschaltete Kaffeetrinken wird nach bisherigen Erfahrungen sehr gut angenommen. Neben dem geselligen Austausch vor dem Film bietet es auch noch genügend Zeit sich am Veranstaltungsort zu orientieren, evtl. nochmals die Toilette aufzusuchen und sich mit Ruhe an seinem Sitzplatz im Kino einzufinden. Direkt vor dem Film gilt es Ruhe in den Kinosaal kommen zu lassen und die Besucher auf den Film einzustimmen. Dies geschieht mit einer kurzen Begrüßung der anwesenden Gäste. Einrichtungen freuen sich auch, wenn sie dabei namentlich begrüßt werden. Nach der Begrüßung wird auf den Film thematisch übergeleitet. Mit einem bekannten, gemeinsam gesungenen Volkslied direkt vor dem Film, kann die Aufmerksamkeit auf den gleich beginnenden Film in einer ganz besonderen Weise erzeugt werden. Der Film beginnt dann direkt im Anschluss. Niemals ist einem Silberfilm Kinowerbung vorgeschalten, dies würde die Einstimmung auf den Film zunichte machen.

3.5.2.4. Während der Vorstellung

3.5.2.4.1. Während der Veranstaltung Bisherige Erfahrungen in der Durchführung der Silberfilmveranstaltungen zeigen, dass trotz der „normalen“ Kinofilmlänge die Aufmerksamkeitsspanne auch bei Menschen mit Demenz die gesamte Filmdauer über anhält. Mitsingen und einen Kommentar zur Filmhandlung abzugeben ist ausdrücklich erlaubt und sogar gewünscht. Silberfilmveranstaltungen sind lebendige Events. Vorfälle, die den Ablauf der Veranstaltung erheblich stören kamen bisher nicht vor. Zur Sicherheit ist es empfehlenswert, dass sich im Hintergrund ein bis zwei Personen befinden, die Hilfestellung bieten, wenn jemand während des Filmes den Kinosaal verlassen möchte, um z.B. die Toilette aufzusuchen (Weg mit einer Taschenlampe ausleuchten, Stütze bieten etc.).

3.5.2.5. Nach der Vorstellung

3.5.2.5.1. Nach der Vorstellung Am Ende des Filmes kann noch ein Filmgespräch anschließen, das die Gäste einlädt, ihr Feedback und ihren Eindruck vom Film unmittelbar mitzuteilen. Das Gespräch sollte aber erfahrungsgemäß sehr kurzgehalten werden. Bei Kinoveranstaltungen sind es die Besucher gewohnt, das Kino gleich nach dem Film zu verlassen und möchten dies oft auch so handhaben. Bei Veranstaltungen mit hohen Besucherzahlen sollte das Verlassen des Kinos etwas geregelt und gelenkt werden. So können beispielsweise Einrichtungen in der Reihenfolge aufgerufen werden, wie vor der Tür die Fahrzeuge auf ihre Fahrgäste warten oder die Besucher werden gebeten sitzreihenweise den Saal zu verlassen, um größere Staus am Ausgang und vor den Toiletten zu vermeiden. An jedem Ausgang werden an die Besucher die Klebepunkte für die Filmbewertung verteilt. Jeder Besucher erhält einen Klebepunkt, also auch Betreuungspersonen, Angehörige, Kinder usw. Jeder Filmgast wird gebeten seinen Punkt so anzubringen, wie ihm der Film gefallen hat. Bei der Anbringung des Filmplakates ist zu beachten, dass dieses auch für Rollstuhlfahrer gut erreichbar ist.

3.5.2.6. 4 bis 6 Veranstaltungen im Jahr

3.5.2.6.1. Jeder Silberfilmstandort kann prinzipiell die Anzahl der jährlichen Silberfilmveranstaltungen selbst festlegen. Bewährt haben sich vier bis sechs Veranstaltungen im Jahr. Bei weniger Veranstaltungen liegt ein zu großer Zeitraum zwischen den einzelnen Veranstaltungen und der Werbeaufwand vergrößert sich, da das Projekt in Vergessenheit gerät und neu ins Gedächtnis gerufen werden muss. Bei zu vielen Veranstaltungen muss bedacht werden, dass insbesondere Einrichtungen der Seniorenhilfe mit ihren personellen Ressourcen oft eng haushalten müssen und der Besuch einer Veranstaltung per se einen organisatorischen Aufwand für die Einrichtungen bedeutet. Bei vielen Veranstaltung werden diese deshalb voraussichtlich eine Auswahl treffen und nur einige davon besuchen.

3.5.2.7. besondere Silberfilmveranstaltungen

3.5.2.7.1. Gemeinsame Filmevents für Oma/Opa und Enkel/Urenkel Unter dem Motto „Kinofreude für Jung und Alt“ oder „Miteinander ins Kino“ können im Silberfilmjahr ein bis zwei Kinderfilme ausgewählt werden. Bei der Auswahl werden ebenfalls die mediengerontologischen Filmauswahlkriterien beachtet, denn nicht jeder Film mit FSK 0 ist automatisch für Silberfilm bzw. für ältere Menschen oder Menschen mit Demenz geeignet. Gezeigt werden in der Regel ältere Kinder- und Märchenfilme wie „Pippi Langstrumpf“, „Meister Eder und sein Pumuckl“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“ in den Originalfassungen, aber auch neue Filme und Dokumentationen wurden bereits kuratiert, beispielsweise „Der Fuchs und das Mädchen“. Zu diesen Silberfilmvorführungen werden neben der älteren Generation explizit Kinder bzw. die ganze Familie eingeladen, gemeinsam mit „Oma“ und „Opa“ einen Film zu erleben. Die Vorführungen werden zusätzlich durch Aushänge in Kindergärten und Schulen und Pressemitteilungen bekanntgemacht. Die Filmvorführungen finden, wie alle Silberfilme, nachmittags um 15:00 Uhr statt. Zusätzliche Ziele dieser Veranstaltungen für „Jung und Alt“ sind: • Positive medienbiographische Erlebnisse für die ältere Generation (Filmklassiker) • Zeitverständnis bei der jüngeren Generation wecken durch Originalfassungen von Filmgeschichten • Durch gemeinsame Kinoerlebnisse Alt und Jung zusammenbringen • Den Austausch zwischen den Generationen anregen • Gegenseitige Rücksichtnahme zwischen den einzelnen Generationen fördern • Kinder animieren etwas gemeinsam mit Oma und Opa oder einer anderen älteren Person zu unternehmen • „ein Stück“ mehr Lebensfreude für alle Generationen verwirklichen Abb. 9: drei Generationen – ein Film

3.5.2.7.2. Silberfilmtournee

3.5.2.8. Grundsätzlich gilt, Silberfilmveranstaltungen sind für alle Menschen offen und sprechen alle Menschen an. Durch die mediengerontologische Filmauswahl und das besondere Veranstaltungskonzept werden die Bedarfe von Menschen mit Demenz berücksichtigt und erfüllt. Silberfilm inkludiert Menschen mit Demenz und fördert deren die soziale und kulturelle Teilhabe. Menschen mit Demenz werden in die Mitte der Gesellschaft gerückt, Menschen ohne Demenz nehmen Demenz als Bestandteil unserer Gesellschaft wahr und es wird ein dialogischer Prozess angeregt. Deshalb geht es bei den Silberfilmveranstaltungen nicht nur um ein neues Angebot von Kinoveranstaltungen, sondern vielmehr um die Schaffung neuer grundlegender Strukturen in der Freizeitkultur vor Ort. Diese neue Medienkultur wird dazu beitragen, das Leben im Alter in der Region abwechslungsreicher und unterhaltsamer zu gestalten.

3.5.3. bringt Generationen zusammen

3.6. Aussenräume und Gebäude

3.6.1. Infrastrukturelle Erwartungen für Silberfilm

3.6.1.1. Blo: Kino und Tutorials

3.6.2. Barrierefreiheit

3.7. Mobilität

3.7.1. Der Weg zum Kino und zurück

3.7.1.1. Webinar und Tutorials

3.7.2. Standortanalyse

3.7.3. Infrastruktur und Mobilitötsanalyse

3.8. Community Support & Health-Service

3.8.1. Mediengerontologische Filmauswahl

3.8.1.1. Filmvorstellungen, YouTube, Tutorials

3.8.1.2. Kuratierte Filme

3.8.1.2.1. Film- und Bilddatenbank

3.8.1.2.2. Filmverleih und Filmrechte

3.8.2. wissenschaftliche Grundlage

3.8.2.1. hier Verweis auf Markenbeschreibung - ist dort bereits ausgeführt

3.9. Bürgerbeteiligung und Beschäftigung

3.9.1. Ehrenamtliche Beteiligung , Koordination von Begleitpersonen (Kulturpaten)

3.9.1.1. Workshop, Webinare, lokales Netzwerkmanagement

3.9.1.2. Ehrenamtliche Kulturbegleitungen Ziel von Silberfilm ist eine gesellschaftliche Teilhabe für mehr Vielfalt und Lebensqualität im Alter, entgegen Einsamkeit und Isolation. Um die Teilnahme an den Filmvorführungen auch für Menschen mit Assistenzbedarf zu ermöglichen, die über keine Begleitpersonen in ihrem nahen sozialen Umfeld verfügen ist es zielführend ehrenamtliche Begleitpersonen in der Region zu akquirieren. Unter dem Motto „Gemeinsam der Kultur auf der Spur“ haben sich die Begriffe der Kulturgäste und der Kulturpaten entwickelt. Kulturgäste sind hochaltrige Menschen und Menschen ab beginnender Demenz, die Unterstützung beim Besuch von Kultur- und Alltagsveranstaltungen wünschen. Sie leben zu Hause oder in Einrichtungen der Seniorenhilfe. Kulturpaten sind ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger. Mit der Begleitung zu Kultur- und Alltagsveranstaltungen ermöglichen sie Teilhabe und Bildung. Sie sind mindestens 18 Jahre alt, gerne auch „Best Agers“. Idealerweise besuchen Sie bevorzugt selber Veranstaltungen im öffentlichen Raum und sind gerne mit Menschen zusammen. Um den Kulturpaten*innen Sicherheit und Selbstvertrauen bei den Begleitungen zu geben, ist es zielführend diese im Vorfeld zu den Themen Informationen zu Grund- und Notfallwissen, Krankheitsbild Demenz, Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf, Verhalten im öffentlichen Raum und bei Kulturangeboten, Unfallverhütungsvorschriften, Organisation von Kulturbesuchen, regionales Angebot demenzsensibler Veranstaltungen zu schulen. Um die Vermittlung von Kulturgästen und Kulturpaten zu organisieren ist es sinnvoll ein Unternetzwerk im Kulturnetzwerk Silberfilm zu schaffen, dass diese Organisation übernimmt. Um den gemeinsamen Austausch zu fördern und zu ermöglichen sollten sich das Netzwerk „Kulturpaten“ regelmäßig real oder in digitaler Form treffen.

3.9.2. Evaluation von Begleitungen

3.9.3. Partizipation der Nutzergruppe

3.9.4. Anzahl der Begleitungen

4. Warum es sich lohnt bei Silberfilm Standortpartner zu werden: Ansprechperson für alle Fragen (Telefon und E-Mail) Nutzung von Namen, Slogan und Textvorlagen von Silberfilm Informationsmaterial und Arbeitshilfen zur Umsetzung von Silberfilm Platzierung auf der Webseite www.silberfilm.info und Social Media Kanälen Verfügungstellung von Bildmaterial und Logo für die lokale Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit Zugang zum bundesweiten Netzwerk von Silberfilm Bundesweite Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch Teilnahmemöglichkeit an Silberfilm Seminaren Online-Seminare zur Fortbildung Wirkungsanalyse zur Akquise von Fördermitteln Interessenvertretung bei gerontologischen Verbänden, seniorenpolitischen Organisationen Starterpakete (individuelle Bepreisung nach Aufwand)

5. Präambel

5.1. Schlagwörter

5.1.1. Raus aus 4 Wänden

5.1.2. Sicher unter Menschen kommen

5.1.3. sehen was gefällt

5.1.4. Erlebnisse für mich

5.1.5. sorgen für Glücksmomente

5.1.6. Alter und Demenz aktiv begegnen

5.1.7. dem Alter aktiv begegnen

5.1.8. Senioren in den Mittelpunkt stellen

5.1.9. Generationen im Wandel

5.1.10. Teilhabe statt Ausgrenzung

5.2. generationsverbindenden und demenzsensiblen film.-und Netzwerkprogramm

5.3. Präambel Der Silberfilm Guide von Curatorium Altern gestalten beleuchtet, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit alterssensible Filmkultur und Soziokulturelle Medienteilhabe in einem kann und gibt Tipps zur vernetzten Zusammenarbeit. Die Beratung und Begleitung der „Lokalen Netzwerke“ sind ein wichtiger Teil der Arbeit des Silberfilm Zentralteams. Im Kontakt mit den Netzwerken sammelt das Initiativbüro kontinuierlich Beispiele für gute Praxis und innovative Ideen, erfasst aber auch auftretende Herausforderungen und Barrieren. Neben Hinweisen, Tipps und Beispielen aus der Arbeit der "Lokalen Kulturnetzwerk Silberfilm" gelingen finden Sie in dieser Broschüre eine Checkliste zur Gründung eines "Lokalen Netzwerks" sowie weitere informative Links und Hinweise zu den dazu wichtigen Themen. Silberfilm ist ein Zusammenschluss vielfältiger Akteure aus den Bereichen Kino, Seniorenbereich und insbesondere der Mediengerontologie. Das übergreifende Ziel der Initiative ist es, Rahmenbedingungen für die Filmkulturteilhabe im höheren Alter zu schaffen. Die unter dem Dach der Initiative versammelten Projekte und Organisationen verfolgen mit ihrer Arbeit dabei unterschiedliche Schwerpunkte: • Sie entwickeln Angebote zur Stärkung einer alters- und demenzsensiblen Filmkultur und beraten Kommunen, Organisationen und Kinos für den Aufbau einer kuratieren Filmprogrammreihe. • Sie qualifizieren lokale Akteure und unterstützen sie in der Netzwerk – und Filmarbeit vor Ort • Sie forschen praxisorientiert, um den bestehenden Kenntnisstand zu erweitern. • Sie bieten eine digitale Landschaft mit guten Beispielen und Entwicklungsmöglichkeiten. Das gemeinsame Ziel ist immer, Senioren mit und ohne Demenz, gemeinsam mit deren An- und Zugehörigen zu unterstützen und altersgerechte Zugänge zur Filmkultur zu bieten. Die Initiative ist die zentrale Anlaufstelle für ein „Kulturnetzwerk Silberfilm“. Es bündelt Informationen und macht die Angebote der Akteure sichtbarer. Das Team des Initiativbüros ist Ansprechpartner für Interessierte, Netzwerkpartner und die an der Initiative beteiligten Akteure. Das Initiativbüro regt zum öffentlichen Austausch über die Chancen und Herausforderungen soziokulturelle Medienteilhabe und zu Weiterentwicklungen im Bereich alterssensible Filmkultur an. Es berät, informiert, vernetzt und klärt zum Mediennutzungsverhalten und zu filmischen Präferenzen von Senioren. Zudem unterstützt das Initiativbüro Fachkräfte, Ehrenamtliche und Eltern, die in ihrem Alltag Senioren mit und ohne Demenz bei ihrem Medienerleben begleiten.

5.4. Fördern sie aktiv die Kino und Fimkultur

5.4.1. Unter dem Motto „Kino ist die Brücke zwischen Generationen“ will das Kulturnetzwerk Silberfilm ein generationsverbindendes Filmangebot für Senioren mit Assistenzbedarf und deren Angehörige bieten. Hinter dem Netzwerk verbirgt sich die Curatorium Altern gestalten gGmbH aus Hartenstein (Landkreis Nürnberger Land), vertreten durch Initiatorin Sabine L. Distler. Das Kulturprojekt gibt es bereits in München, Hollfeld, Nürnberg und dem Nürnberger Land. Geplantes Filmprogramm in ERH: Der Revuefilm „Die Frau meiner Träume“, die Komödien „Unterwegs mit Jaqueline“ und „Drei Mann in einem Boot“ und der Naturfilm „Serengeti darf nicht sterben“ sowie die Komödie der Auftaktveranstaltung „Nicht schon wieder Rudi“.

5.5. Wir sind Experten für Alter und Film

5.6. Unternehmensbeschreibung

5.6.1. Curatorium Altern gestalten gGmbH Die Curatorium Altern gestalten gGmbH ist eine gemeinnützige und gerontologische Organisation, die durch aktive Beiträge und Wissenstransfer eine zukunftsorientierte Gestaltung des Alterns und des Alters fordert und fördert. Die Organisation konzipiert, initiiert und begleitet alterssensible Zukunftsprojekte, an den Schnittstellen von Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Kultur, Dienstleistern und Nutzern. Sie engagiert sich für die Bedarfe einer langlebigen Gesellschaft. Die Ziele der Organisation sind insbesondere die Stärkung gesellschaftlicher Kultur- und Medienteilhabe für mehr Vielfalt, Bildung und Lebensqualität im Alter und ein alters- und demenzsensibles Handling von Medien. Die besondere Lebenssituation von Menschen mit Demenz und/oder mit Assistenzbedarf erfordert ein Umdenken unserer heutigen Gesellschaft in Bezug auf Medienkultur und kultureller Teilhabe älterer Menschen und Menschen mit Demenz. Menschen mit Demenz gehören nicht an den Rand, sondern in die Mitte der Gesellschaft. Das Curatorium Altern gestalten leistet hier wirksame Beiträge zur Gestaltung dieser demographischen und individuellen Wandlungsprozesse. Die Organisation wurde 2015 von Gerontologen gegründet, die seit vielen Jahren wissenschaftlich wie praktisch die Bedarfe der ältesten Generation und Menschen mit Demenz eruieren, um daraus Veränderungen gemeinsam mit Beteiligten auf den Weg zu bringen. Die Organisation steht als Mentoringpartner und fachliche Drehscheibe rund um die Themen Medien & Alter zur Verfügung. Das Wissen wird gesammelt, gebündelt und gemeinsam mit der älteren Generation und Praktiker*innen weiterentwickelt wird. Dieser Changeprozess gibt Empowerment und sichert langfristig eine selbstbestimmte Lebensqualität im Alter.

5.6.2. Unsere Werte?

5.7. Präambel Der Silberfilm Guide von Curatorium Altern gestalten beleuchtet, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit alterssensible Filmkultur und Soziokulturelle Medienteilhabe vor Ort gelingen kann und gibt Tipps zur vernetzten Zusammenarbeit. Die Beratung und Begleitung der „Lokalen Netzwerke“ sind ein wichtiger Teil der Arbeit des Silberfilm Zentralteams. Im Kontakt mit den Netzwerken sammelt Curatorium Altern gestalten kontinuierlich Beispiele für gute Praxis und innovative Ideen, erfasst aber auch auftretende Herausforderungen und Barrieren. Neben Hinweisen, Tipps und Beispielen aus der Arbeit der "Lokalen Kulturnetzwerke Silberfilm“ finden Sie in dieser Broschüre eine Checkliste zur Gründung eines "Lokalen Netzwerks" sowie weitere informative Links und Hinweise zu den dazu wichtigen Themen