G12-1: Bedrohungen im 21. Jahrhundert (2025)

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G12-1: Bedrohungen im 21. Jahrhundert (2025) par Mind Map: G12-1: Bedrohungen im 21. Jahrhundert (2025)

1. Armut und Globalisierung

1.1. Armut : Fromen und Definition

1.1.1. Absolute Armut:

1.1.1.1. Grundversorgung nicht gesichert, < 3,20 USD/Tag

1.1.2. Extreme Armut:

1.1.2.1. < 1,90 USD/Tag

1.1.3. Relative Armut:

1.1.3.1. Einkommen < 60 % des Durchschnitts (z. B. Deutschland)

1.2. Globale Entwicklungen

1.2.1. Rückgang extremer Armut seit 1981 von 44% auf unter 10% (besonders starker Rückgang in Ostasien,vorallem China)

1.2.2. Afrika südlich der Sahara

1.2.2.1. Entwicklung:

1.2.2.1.1. Absolute Zahl armer Menschen gestiegen Anteil an Bevölkerung leicht gesunken

1.2.2.2. Ursachen:

1.2.2.2.1. Schlechte Infrastruktur

1.2.2.2.2. Korruption

1.2.2.2.3. Schwache Verwaltungen

1.2.2.2.4. Ungerechte Handelsstrukturen

1.2.2.3. Problem der EU-Subventionen:

1.2.2.3.1. Billige Importe =Zerstörung lokaler Landwirtschaft

1.2.2.3.2. Folge: mehr Armut & Arbeitslosigkeit

1.3. Einfluss der Globalisierung

1.3.1. Technologischer Fortschritt:

1.3.1.1. Senkung von Transport- & Kommunikationskosten

1.3.2. Produktionsverlagerung:

1.3.2.1. Westliche Firmen gehen in Niedriglohnländer

1.3.3. China als Beispiel:

1.3.3.1. Zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt

1.3.3.1.1. Aber: große soziale Ungleichheit bleibt

1.3.3.2. Wandel von Agra zur Industrienation

1.3.3.2.1. ->Zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt

1.4. Globale Arbeitsbedingungen: Beispiel Bangladesch

1.4.1. Textilindustrie:

1.4.1.1. Schlechte Arbeitsbedingungen Für viele (v. a. Frauen): soz. Aufstieg + Einkommen

1.4.2. Boykott problematisch:

1.4.2.1. Schaden für Arbeiter:innen

1.4.3. Besser:

1.4.3.1. Druck auf faire Löhne & Standards

1.4.3.2. Verzicht auf extrem billige Kleidung (z. B. 1-Euro-T-Shirts)

1.5. Verantwortung der Industrieländer

1.5.1. Förderung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen

1.5.2. Bekämpfung von Fluchtursachen

2. Staatszerfall

2.1. was ist staatszerfalll?

2.1.1. wenn ein staat seine aufgaben nicht mehr erfüllen kann wie: sicherheit, recht, versorgung, ordnung

2.2. ursachen für den staatsverfall:

2.2.1. Endogene (innere) Faktoren:

2.2.1.1. Schlechte politische Führung

2.2.1.2. ungerechte friedensregelung

2.2.1.3. korruption

2.2.1.4. soziale ausbeutung, wirtschaftliche ungleichheit

2.2.1.5. mangelnde billdung, gesundheit und infrastrukltur

2.2.1.6. ethische religöuse und soziale spannungen

2.2.1.7. geringe politische teilnahme

2.2.2. exogene(äußere) faktoren:

2.2.2.1. kolianiale grenzziehung ohne rücksicht auf ethnien

2.2.2.2. ausbeutung durch kolonialmächte

2.2.2.3. folgen des ost west konfilikts( stellverterterkriege

2.2.2.4. globalisierung

2.2.2.5. miltärinterventionen oder fehlende inteventionen

2.2.2.6. fehlgeleitete entwicklungspolitik

2.3. folgen des staatszerfalls:

2.3.1. flucht, hunger, krankheiten

2.3.2. zerstörung von infrastruktur

2.3.3. machvakuum- terrorgruppen übernehmen kontrolle

2.3.4. selbstjustiz und gewaltspirale

2.3.5. verfall staatlicher institutionen

2.4. aktuelles beispiel haiti:

2.4.1. 1. Politische Instabilität: Nach der Ermordung von Präsident Moïse 2021 gibt es keine stabile Regierung.

2.4.2. 2. Bandenkriminalität: Banden kontrollieren weite Teile Haitis, besonders die Hauptstadt. Banden als politische :Machtfaktoren: Einige Banden erhalten informelle Unterstützung von politischen Akteuren, was ihre Macht und Einfluss auf die Regierung verstärkt.

2.4.3. 3. **Humanitäre Krise**: Tausende wurden vertrieben, und Millionen leiden unter Nahrungsmittelknappheit.

2.4.4. 4. **Bürger schließen sich Banden an**: Aufgrund fehlender Perspektiven und staatlicher Unterstützung schließen sich immer mehr Bürger den kriminellen Gruppen an.

2.4.5. 5. **Internationale Hilfe**: Truppen wurden entsandt, doch die Sicherheitslage bleibt angespannt.

2.4.6. Fehlende Wahlen: Trotz Versprechen einer Übergangsregierung wurden seit 2021 keine Wahlen abgehalten, was das Vertrauen in die Politik weiter schwächt.

2.4.7. Korruption und Ineffizienz: Die Regierung und staatliche Institutionen sind weitgehend ineffektiv und korrupt, was das Vertrauen der Bevölkerung in den politischen Prozess untergräbt.

3. Gewalt und Terrorismus

3.1. Ursachen

3.1.1. Region ist politisch instabil

3.1.2. schwacher staat, der sein Gewaltmonopol nicht angemessen wahrnehmen kann

3.1.3. schwache Ökonomie

3.1.4. Anfällige Menschen

3.1.4.1. Junge Menschen

3.1.4.1.1. 1 von 5 verdächtigen ist unter 18

3.1.4.2. Fühlen sich strukturell benachteiligt

3.1.4.3. Keine Aussichten auf Wohlstand

3.1.4.4. Fühlen sich bedeutungslos

3.1.5. Organisationen fangen Menschen auf

3.1.5.1. Geben neue Perspektiven durch Ideologien

3.1.5.2. Erschaffen ein Feidbild

3.1.5.2.1. Muss dringend bekämpft werden

3.1.5.3. Versprechen mehr Bedeutung durch Anschläge

3.1.5.3.1. lassen Täter "Helden" werden

3.2. Entwicklung

3.2.1. Weniger Frieden

3.2.1.1. mehr Kriegsopfer

3.3. Anschäge

3.3.1. Mehr international

3.3.1.1. Bedrohung durch internationalen Terrorismus in Deutschland wird immer realer

3.3.1.2. 63% mehr in Westeuropa (2024)

3.3.2. 2017 starben mit 18.814 Menschen 27% weniger als in 2014

3.3.3. weltweit -24%

3.3.4. Mehr Sicherheitskonzepte

3.3.4.1. Todesarten fällt um 22%

3.3.4.2. 50 Fälle von gemeldeten Anschlägen

3.3.4.3. Weniger Freiheit für die Bürger

3.3.4.3.1. Mehr Freiheit für Sicherheitsbehörden

3.4. Organisationen

3.4.1. IS

3.4.1.1. Entstand durch Machtvakuum nach Krieg

3.4.1.2. 4.000 Tode zu verantworten (2017), die meisten davon im Irak

3.4.1.3. 1805 Tode (2024)

3.4.1.3.1. 63% Aktivität im Iran

3.4.2. Taliban

3.4.3. Als-Shabaab

3.4.4. Boko Haram

3.4.5. 2017 waren die gefährlichsten Akteure weltweit die Terrororganisationen Islamischer Staat (IS), die Taliban, Als-Shabaab sowie Boko Haram

3.5. Betroffene Länder

3.5.1. Stark betroffen

3.5.1.1. Naher Osten

3.5.1.2. Afrika

3.5.1.3. Südasien

3.5.2. Höchste Mordrate

3.5.2.1. Gefählichste Lander der Welt (Mordraten pro 100.000 Einwohner im Jahr 2015)

3.5.2.1.1. 109: El Salvador 64: Honduras 57: Venezuela 43: Jamaika 34: Belize, Südafrika, St.Kitts und Nevis 31: Guatemala, Trinidad und Tobago 30: Bahamas

3.5.2.1.2. Großteil aller Terroranschläge weltweit ereignete sich im Nahen Osten, in Afrika und Südasien

3.5.3. Am stärsten betroffen

3.5.3.1. Afghanistan

3.5.3.2. Irak

3.5.3.3. Nigeria

3.5.3.4. Somalia

3.5.3.5. Syrien

4. Waffen und Rüstung

4.1. Neue Waffensysteme und Kriegsführung durch techn. Fortschritt und Globalisierung

4.1.1. Massenvernichutngswaffen sind in der Lage viele Menschen zu verwunden, zu töten oder ganze Gebiete und Lebensräume unbewohnbar zu machen

4.1.1.1. Viele Informationen über atomare Waffen (hohe Verbreitung)

4.1.1.2. Wenige Informationen über biologische und chemische Waffen (Entwicklung bedarf keinen hohen Lagerungsaufwand)

4.1.1.2.1. Jeder Akteur hat dadurch das Potenzial (staatlich und nicht staatlich) über diese zu verfügen

4.1.2. Cyberwaffen sind in der Lage Regierungsnetwerke, Infrastruktur und geheime Forschungsanlagen anzugreifen

4.1.2.1. Durch wenige Menschen Ausführbar, schwer nachverfolgbar und hohes Schadenpotenzial

4.1.2.2. Ziele sind Datenklau, Manipulation und Desinformation

4.1.2.3. Effizienz und Zerstörung durch autonome Kriegswaffen erhöht, geringe Gefährdung der Piloten und hohe Präzision

4.2. Beispiele

4.2.1. Massenvernichtungswaffen

4.2.1.1. Atomwaffen

4.2.1.1.1. Hiroshima 1945 (Zweiter Weltkrieg)

4.2.1.1.2. Nagasaki 1945 (Zweiter Weltkrieg)

4.2.1.2. Chemische Waffen

4.2.1.2.1. Napalm (Vietnam Krieg durch USA)

4.2.1.2.2. Senfgas (Zweiter Weltkrieg durch DE)

4.2.1.3. Biologische Waffen

4.2.1.3.1. Kaimingjie (1940 Abwurf von mit schwarzer Pest infizierter Flöhe von Japan über China)

4.2.1.3.2. Anthrax/ Milzbrand (Erster Weltkrieg von Deutschen an Alliierte)

4.2.1.4. Landminen und Streumunition

4.2.1.4.1. Bürgerkrieg in Syrien (2011)

4.2.2. Cyberwaffen

4.2.2.1. Cyberangriffe

4.2.2.1.1. APT 28 (Januar 2023 auf SPD Parteizentrale durch Russland)

4.2.2.2. Ferngesteuerte Systeme

4.2.2.2.1. Drohnenangriffe (Ukraine Krieg 2022)

5. Umweltzerstörung und Klimawandel

5.1. Klimawandel und Kosten

5.1.1. In Deutschland entstanden zwischen 2000 und 2021 bereits Schäden von mindestens 145 Milliarden Euro.

5.1.2. Bis 2050 werden die Kosten durch den Klimawandel in Deutschland auf 280 bis 900 Milliarden Euro geschätzt.

5.2. Aktuell

5.2.1. 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen.

5.2.2. Die globale Erderwärmung führt zu mehr Hitzewellen, Dürren, Waldbränden und Überschwemmungen.

5.2.3. Der Meeresspiegel steigt, was Küstenregionen bedroht.

5.2.4. Die Gletscher tauen ab, was zu einem Rückgang der Süßwasserressourcen führt.

5.2.5. Der März 2025 war dem Dienst zufolge zudem der 20. Monat innerhalb der vergangenen 21 Monate, in dem die globale Durchschnittstemperatur mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau lag.

5.3. Pariser Abkommen

5.3.1. 195 Länder einigen sich die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu senken -> 1,5 Grad-Ziel wird angestrebt

5.3.2. Verstoß der Vereinbarten Maßnahmen bliebt straffrei

5.3.3. Vertrag tritt seit dem 4.11.2016 in Kraft

5.3.4. USA will unter der Regierung von Trump 2019 aus dem Vertrag aussteigen

5.4. Beispiel Nigeria

5.4.1. Entstehende Ressourceknappheiten führen zu sozialen und politischen Konflikten

5.4.2. Konflikte um Wasser und Land werden zunehmend brutaler ausgetragen

5.4.2.1. 80 Morde im Januar 2018, in Benue (Bundestaat in Nigeria)

5.4.3. Zahl der Menschen, die an Wasserarmut leiden,steigt immer mehr

5.4.3.1. von 3,6 Milliarden zu 5,7 Millarden im Jahr 2050

5.4.4. Klimawandel sorgt für Dürre, Fluten und Versalzung von Wasservorkommen, was das Angebot an Trinkwasser deutlich minimiert

5.4.5. Nachfrage nach Wasser steigt jedoch immer mehr

5.4.5.1. Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums und des wirtschaftlichen Wachstums der Entwicklungs-und Schwellenländer

5.5. Klimamigration

5.5.1. Binnenmigration: Menschen ziehen innerhalb ihrer Landesgrenzen in sicherere Gebiete,

5.5.1.1. Z.b: in Bangladesch aufgrund des steigenden Meeresspiegels.

5.5.2. Internationale Migration: Die Zahl der Klimaflüchtlinge, die Ländergrenzen überschreiten, steigt.

5.5.2.1. Prognosen sprechen von bis zu 200 Millionen Betroffenen in den kommenden Jahren.