Heterogenität (wird manchmal gleichgesetzt mit Diversität)

Heterogenität

Começar. É Gratuito
ou inscrever-se com seu endereço de e-mail
Heterogenität (wird manchmal gleichgesetzt mit Diversität) por Mind Map: Heterogenität (wird manchmal gleichgesetzt mit Diversität)

1. Rolle Lehrkraft

1.1. muss während der gesamten Unterrichtsstunde sehr präsent sein

1.2. Lehrkräfte gehen vielfach von homogenen Lehrgruppen aus

1.3. Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher Lernvoraussetzungen

1.4. schreiben Probleme eher individuellen oder gruppenbezogenen Unzugänglichkeiten zu

1.4.1. lieber eigene Unterrichtsplanung reflektieren

1.5. fachliche und zeitliche Herausforderung

1.5.1. allen gerecht werden und und unterschiedliche Lernaufgaben, -wege und -ziele anbieten

1.5.2. durch Vielfalt der Bewegungsfelder immer "neue" Verschiedenheiten der SuS

1.5.3. durch Binnendifferenzierung, bewusste Zuwendung zu den Lernvoraussetzungen, -wegen und -zielen jedes Einzelnen > Intensive Beobachtung und Einschätzung

1.5.4. Verhältnis von Differenz und Gleichheit ausbalancieren

2. Gegensatz: Homogenität (Unterschiedlichkeit minimieren)

2.1. möglichst homogene Lerngruppen

2.1.1. Zurückstellung

2.1.2. Sitzenbleiben

2.1.3. Förderschulüberweisungen

2.1.4. Mehrgliedrigkeit des Schulsystems und Kurssystems

2.2. Chancengleichheit durch geschlechtsdifferenzierte Alters- und Leistungsklassen

2.3. Heterogenität stellt Problem dar

2.4. Ausschluss der Leistungsschwächeren

3. Didaktisch-methodische Gestaltung

3.1. Ausbalanciertes Verhältnis von Differenz und Gleichheit

3.2. Problemorientierung und Selbsständigkeit

3.3. Mitverantwortlichkeit der SuS für Lernprozesse

3.4. Vielfalt der Inhalte und Mehrperspektivität

3.5. Positives Lernklima

4. nicht sichtbare Unterschiede

4.1. körperliche Leistungsfähigkeit

4.2. bewegungs- und sportbezogene Unterschiede

4.3. Interesse und Bereitschaft

4.3.1. Sportbegeistert

4.3.2. Lustlos

4.3.3. Geselligkeit präferierend

4.3.4. Wettkampforientiert

4.3.5. sich präsentieren wollen

4.3.6. Zurückhaltend

5. sichtbare Unterschiede

5.1. körperliche/geistige Beeinträchtigungen

5.2. Geschlecht

5.3. Alter

5.4. ethnische und kulturelle Herkunft

5.5. sozialer Background

5.5.1. Auffällig SuS mit Migrationshintergrund vor allem muslimische Migrantinnen

5.5.1.1. geringe sportmotorische Fähigkeiten

5.5.1.2. im Schulsport erstmals Gelegenheit eigenes Potential zu entdecken

6. Umgang mit Heterogenität

6.1. Reduzieren

6.2. Ignorieren

6.3. Akzeptieren

7. Individualisierung und Differenzierung als "zentrale Grundprinzipien"

7.1. Grundvoraussetzung

7.1.1. positive Einstellung der Lehrkraft zu Heterogenität

7.1.2. Verschiedenheit als Anregung und Chance sehen nicht als Belastung

7.1.3. profilorientierte Sportkurse in der Oberstufe

7.2. Maßnahmen

7.2.1. differenzierter Unterricht durch Anpassung an Stärken und Interessen der SuS

7.2.1.1. äußerliche Differenzierung

7.2.1.1.1. Wahlpflichtkurs der Sekundarstufe I

7.2.1.1.2. Koedukation: gemeinsamer Unterricht ohne geschlechtliche Trennung (reflexiv umgesetzt)

7.2.1.2. innere Differenzierung

7.2.1.2.1. Binnendifferenzierung: gemeinsame Input-Phase und dann eigenverantwortliche Übungsphase

7.2.1.2.2. gemeinsame Lernwege und individuelle Ziele

7.2.2. SuS selbstreflexive Auseinandersetzung mit ihren Lernausgangslagen, -absichten und -wegen

8. Inklusion

8.1. Theoretische: Reformprogramm zur Implementierung inklusiver Strukturen

8.2. Praktische: pädagogisch-konzeptionelle Idee

8.3. Unterrichtsprinzipien

8.3.1. didaktische Lerngruppendiffernzierung

8.3.2. Lernerfolg

8.3.2.1. Abbau aller Barrieren zur formalen und faktischen Teilhabe am Regelschulwesen

8.4. Definition

8.4.1. Abwendung von Zweigruppenlogik

8.4.2. Hinwendung zum weitgefassten mit Einbezug von Heterogenität und Diversität

8.4.3. große Räume der individuellen Aneignung eröffnen, ohne Lerngegenstand zu verändern

8.5. Fokus auf Migration und Behinderung

8.5.1. Feststellung individueller Förderbedarf

8.5.1.1. Generalisierte Abweichung von Teilnahmevoraussetzungen am Regelunterricht