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Was sind die Positionen des WWF und was sagen externe Pro / Kontra - Stimmen dazu? by Mind Map: Was sind die Positionen des WWF und was
sagen externe Pro / Kontra - Stimmen
dazu?
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Was sind die Positionen des WWF und was sagen externe Pro / Kontra - Stimmen dazu?

Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten steigt unaufhaltsam und wird es auch in Zukunft weiter tun. Um diesen Bedarf nachhaltig zu decken, setzt sich der WWF für Zertifizierungen ein, die eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen erlauben. Eine Möglichkeit ist die Einrichtung sogenannter Runder Tische wie dem Round Table on Sustainable Palmoil (RSPO). In den vergangenen Jahren ist Palmöl neben der Lebensmittel- und Futterproduktion auch zunehmend für die Strom- und Wärmeproduktion und als Biokraftstoff nachgefragt und genutzt worden. Dieser stetig wachsende Anstieg der Nachfrage belastet die Umwelt. Daher hat der WWF im Jahr 2004 gemeinsam mit Palmöl-Produzenten, Händlern, Verarbeitern und Finanzinstituten den Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Initiative mit dem Ziel, eine nachhaltige Produktion von Palmöl zu unterstützen.

Pro RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl, 2004)

OXFAM

GTZ

Huffington Post

Ecology And Society

Jonathon Porrit Blog

Kontra RSPO

Online Library

Greenpeace

Greenpeace 2

Spigel Online

Berliner Zeitung Online

Pro & Contra RSPO

WDR Servicezeit

Conservation Biology

Pro Forum für nachhaltiges Palmöl (dt. Initiative seit 2011)

FAZ.net

GTZ

Kontra Forum für nachhaltiges Palmöl

Thema: Der WWF kooperiert mit Unternehmen - ist das Greenwashing?

Statement WWF: Viele Unternehmen bewegen und verbrauchen in einem Jahr mehr Ressourcen als ganze Staaten. Durch die Rohstoffgewinnung für Produkte des täglichen Bedarfs werden Lebensräume zerstört und seltene Arten an den Rand der Ausrottung gebracht. Um das zu ändern, arbeitet der WWF mit innovativen Unternehmen zusammen. Ziel ist die Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Wenn wir einkaufen, ist der ökologische Fußabdruck der Produkte nicht immer ersichtlich. Oft ist dieser aber immens: Für die Herstellung eines T-Shirts werden etwa 4.000 Liter Wasser verbraucht. Um das zu ändern, klärt der WWF die Verbraucher über Zusammenhänge auf. Ohne die vom WWF angestrebte Umstellung auf eine naturschonende Erzeugung wir dies aber nicht gelingen. Deshalb kooperiert der WWF mit Wirtschaftsunternehmen.

Pro - Unternehmenskooperation, Allgemein zum Thema, Bundestag.de, Edeka, Verpacken Aktuell, n-tv, Deepwave Blog, Weser Kurier, Absatzwirtschaft, REWE Erdbeeren, Food Monitor, Biosphaere, Mopo, Allianz, Spiegel.de, Nachhaltigwirtschaften, d-radio, rp-online.de

Kontra - Kritische und Neutrale Ansichten, Danone, Spiegel.de, REWE Erdbeeren, Verbraucherrunde, ksta.de, IKEA - Greenpeace, greenpeace.de

Kritik des WWF gegenüber Kooperationspartnern, Unternehmensbefragung Holz 2010, Palmöl Scorecards 2009, Bankenrating 2003, Handelsblatt

Thema: Ist der WWF ein „old boys network“ mit dubioser Vergangenheit?

Dass der WWF von einer elitären Prinzengarde mitbegründet wurde, ist ein offenes Geheimnis, spätestens seit der Ausstellung zum WWF-Jubiläum im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich. Die Gründungsgeschichte des WWF hat der Schweizer Historiker Alexis Schwarzenbach in dem Buch „WWF. Die Biografie“ aufgearbeitet. Das Buch ist kein Auftragswerk des WWF, Schwarzenbach erhielt ungehinderten Zugang zu den WWF-Archiven. Das Buch schildert nicht nur die Naturschutzerfolge des WWF, sondern widmet sich auch ausführlich seinen Gründungsvätern (eine Frau war nicht dabei), den Skandalen der Vergangenheit wie der „Operation Lock“ (Kapitel 9), der Verbindung zu Konzernen wie Shell und beschreibt die Entstehung des Clubs 1001, der 1970 gegründet wurde, um Geld für den WWF zu sammeln (S.123f. in Schwarzenbachs Buch). Schwarzenbach in einer ersten Stellungnahme zum Film: „Mit Erstaunen musste ich dabei feststellen, dass der Autor des Films zwar Ergebnisse meiner Recherchen verwendet hat, in anderen Teilen seines Films aber bewusst veraltete, für den WWF nachteilige, aber durch meine Recherchen widerlegte Versionen der WWF-Geschichte erzählt hat.“

Ausstellung, Musee Suisse, Schweizer Nationalmuseum bei Facebook

WWF Biografie, Collection Rolf Heyne

Alexis Schwarzenbach, Wikipedia, Website des Authors

"Operation Lock", Google Books

Club 1001, Scribd Dokument, Wikipedia

Medienstimmen, The Ecologist, NDR, ARD

Thema: Wie steht der WWF zu Gentechnik?

Der WWF Deutschland und WWF International haben eine klare Position: Wir lehnen Gentechnik ab.

Pro Gentechnik, Biosicherheit.de, ISAAA, BASF

Kontra Gentechnik, Gen-ethisches Netzwerk, Informationsdienst Gentechnik, GMO free

Wie sich gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf die Umwelt auswirken, ist aus Sicht des WWF bislang nicht geklärt. Deshalb lehnt der WWF Deutschland gentechnisch veränderte Organismen in der Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft ab. Sie sollten so lange nicht eingesetzt werden, bis wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig belegen, dass von ihnen keine Gefahr für unsere Ökosysteme und den Menschen ausgehen. Diese Position des WWF International gilt für alle WWF-Länderorganisationen. Der WWF Deutschland hat die Position von WWF International maßgeblich herbeigeführt und unterstützt sie nachhaltig. Gentechnisch veränderte Pflanzen sind keine Option. Wir empfehlen grundsätzlich nur die Nutzung von Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert wurden. Dies gilt auch für Soja.

Quelle

Thema: Unterstützt der WWF schädlichen Ökotourismus, der zwar viel Geld für den Tigerschutz bringt, aber die Tiger stört und die Wälder zerstört?

Für 80 Prozent der deutschen Reisenden ist das Erleben intakter Natur ein wichtiger Bestandteil des Urlaubs. Der WWF hat das Ziel, einzigartige Ökosysteme und die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Damit trägt er nicht nur zum Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität) bei sondern gleichzeitig zur Stärkung des größten Kapitals der Tourismusbranche: der Natur. Klar ist, (Massen-) Tourismus belastet die Umwelt. Tatsache ist aber auch, dass viele Naturregionen durch „sanften“ Tourismus nachhaltig geschützt werden. Tourismus als Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung schafft alternative Einkommen und Verständnis für Naturschutz. Wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna können dadurch erhalten werden. Deshalb setzt sich der WWF für einen nachhaltigen, das heißt umwelt- und sozialverträglichen Tourismus ein und geht dabei mit guten Beispielen voran.

Pro, sciencedirect.com 1, sciencedirect.com 2, ingentaconnect.com, Marine Ecology Progress Series

Kontra, Wiley Online Library, springerlink.com, sciencedirect.com

Pro & Kontra, springerlink.com, UNEP-Studie

Thema: Schadet das Engagement des WWF am RSPO schadet mehr als es nützt?

Palmöl Scorecard (WWF Tool zur Bewertung, 2009)

Infos zu Palmöl Scorecard: Mit Hilfe einer Scorecard untersuchte der WWF im Jahr 2009 erstmals die Palmöl nutzenden Unternehmen in Europa in ihrer Einkaufspolitik. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Palmöl nutzenden Unternehmen in Europa kauft kein zertifiziertes Palmöl aus umweltverträglichem Anbau, obwohl dieses in großen Mengen auf dem Markt erhältlich ist. (WWF Pressemeldung 28.10.09). Mehr Details hierzu: www.panda.org/palmoilscorecard http://www.panda.org/palmoilscorecard>, PRO, Natur.de, The Independent UK, Waitrose Press Center, Kontra, traceconsult.de

Palmölscorecard 2011 (WWF Bewertung 64 deutscher Unternehmen)

Thema: Schadet das Engagement des RTRS mehr, als es nützt?

Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten steigt unaufhaltsam und wird es auch in Zukunft weiter tun. Um diesen Bedarf nachhaltig zu decken, setzt sich der WWF für Zertifizierungen ein, die eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen erlauben. Eine Möglichkeit ist die Einrichtung sogenannter Runder Tische wie der Round Table on Responsible Soy (RTRS). Der WWF war Mitinitiator des Runden Tisches für nachhaltiges Soja (RTRS). Der WWF will damit negative Umweltauswirkungen des Sojaanbaus wie Waldzerstörung, Umweltverschmutzung und Treibhausgasemissionen minimieren. Daher hat der RTRS diese und viele weitere sozialen und ökologischen Ziele in seinen Richtlinien zur nachhaltigen Sojaproduktion festgelegt. Aus Sicht des WWF ist ein Dialog mit den wichtigsten Akteuren auf diesem Markt zwingend notwendig, um Umwelt- und Naturschutzbedingungen nachhaltig zu verbessern. Das erste zertifizierte Soja kam im Juni 2011 auf den europäischen Markt – und stammt aus gentechnikfreiem Saatgut.

Pro, Standpunkt Solidaridad Network, CoopZeitung Schweiz

Kontra, Standpunkt BUND, Berliner Zeitung Online, Berliner Zeitung Online

Thema: Kamerafallen - PR-Gag oder wertvoll für die Forschung?

Zoologische Gesellschaft Frankfurt / Juliheft 2011