Wahrnehmung

Übersicht der menschlichen Wahrnehmung.

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Wahrnehmung by Mind Map: Wahrnehmung

1. Definition

1.1. Prinzipiell bezeichnet Wahrnehmung also die Veranschaulichung von Umwelt- und Körperereignissen, während im psychologischen Kontext die Wahrnehmung die Gesamtheit der Informationsverarbeitung, von der Aufnahme über die Auswahl und Interpretation bis hin zur Organisation, umfasst. Sie wird somit zur zentralen Organisationseinheit der Kommunikation. Hierfür werden im Zuge der Wahrnehmung die Informationen aufgenommen, verarbeitet, gespeichert, in einen Vergleich zu vorhandenem Wissen gestellt und letztendlich im Zuge der Reaktion eingesetzt. Gemäß dieser Definition sind also nicht alle Sinnesreize Wahrnehmungen, sondern nur diejenigen, die kognitiv verarbeitet werden und der Orientierung eines Subjekts dienen.

1.1.1. HINWEIS: Wir aktualisieren und erweitern diese Map laufend.

2. Wahrnehmungsstörungen

2.1. Neurowissenschaft: 7 Phänomene der menschlichen Wahrnehmung

3. Arten von Wahrnehmung

3.1. Visuelle Wahrnehmung

3.2. Auditive Wahrnehmung

3.3. Gustatorische Wahrnehmung

3.4. Taktile Wahrnehmung

3.5. Kinästhetische Wahrnehmung

3.6. Vestibuläre Wahrnehmung (Gleichgewichtssinn)

3.6.1. Trigenimale Wahrnehmung

4. Wahrnehmungsgesetze

4.1. Reizabhängigkeit

4.1.1. Die Wahrnehmung wird unmittelbar dadurch beeinflusst, wie stark der entsprechende Reiz ist, ob er die individuelle Reizschwelle überschreitet und ob er ein Sinnesorgan direkt anspricht.

4.2. Kontextabhängigkeit

4.2.1. Außerdem unterliegt die Wahrnehmung immer einer Kontextabhängigkeit. Dies bedeutet, dass Dinge nicht nur alleinstehend wahrgenommen werden, sondern immer in einer Einheit mit ihrer Umgebung.

4.3. Erfahrungsabhängigkeit

4.3.1. Die Wahrnehmung erfolgt innerhalb des Gehirns durch einen Vergleich des Reizes mit bereits abgespeicherten Erfahrungen. So entstehen unterschiedliche Interpretationen.

5. Wahrnehmungsprozess

5.1. DEFINITION:

5.1.1. Die Wahrnehmung ist ein subjektiver Prozess, der vom jeweiligen Individuum, seinen Erfahrungen und Einstellungen sowie äußeren Bedingungen wie vorherrschenden Werten und Normen geprägt wird. Nichtsdestotrotz folgt die Wahrnehmung einem Schema mit jedoch offenem Ergebnis.

5.2. 1. Reizübertragung

5.2.1. Am Anfang der Wahrnehmung stehen ein Reiz und dessen Aufnahme über das jeweils verantwortliche Sinnesorgan. Mittels Nerven wird dieser Reiz an das Gehirn und hier speziell an die Großhirnrinde geleitet.

5.3. 2. Globalauswertung

5.3.1. In der Großhirnrinde wird der aufgenommene Reiz einer Globalauswertung unterzogen. Dies bedeutet, dass noch keine Details realisiert werden, sondern ein Gesamteindruck entsteht. Die wahrnehmende Person erkennt also eine Stadt und nicht etwa ein einzelnes Haus.

5.4. 3. Detailauswertung

5.4.1. In dieser Phase der Wahrnehmung werden nun auch Details realisiert, die der Globalauswertung verborgen geblieben sind. Dabei helfen Blicksprünge, die einen vertieften Eindruck entstehen lassen. Dies ist der Punkt, an dem nun auch einzelne Häuser wahrgenommen werden. Dabei spielen einprägsame Auffälligkeiten eine bedeutende Rolle.

5.5. 4. Elaboratorische Auswertung

5.5.1. Mit der elaboratorischen Auswertung als letzte Phase der Wahrnehmung beginnt nun der eigentliche Prozess, der für eine anschließende Reaktion vonnöten ist. Der Wahrnehmende verarbeitet nun nämlich den aufgenommenen Reiz. Hierfür vergleicht er ihn mit Erinnerungen und Erfahrungen, kombiniert verschiedenen Zusammenhänge, urteilt und versteht. Hier werden nun auch Kategorisierungen vorgenommen und scheinbar unwichtige Passagen von wichtigen Details getrennt und dem Wahrnehmungsergebnis entzogen.

6. Besondere Wahrnehmungsarten

6.1. Split-Brain-Patienten und ihre Fähigkeit des fotographischen Gedächtnisses

6.2. Gefühl für morphische Resonanz

6.3. Intuition

6.4. Wahrnehmung von Informationen aus der "Matrix"

6.4.1. Wie kann man sich das vorstellen?

6.5. Wahrnehmungsgrenzen

6.5.1. Mere-Exposere-Effekt

7. Highlight

7.1. über visuelles System und höhere Hirnfunktionen bei “Rainman”- Schriftmaterial aus Büchern (Reiz, bzw. spezielle Aufnahme von schriftlichen Informationen)

7.1.1. Kim Peek, pro Seite 7 Sekunden Betrachtungsdauer

7.1.2. 99 Prozent der Inhalte konnten korrekt wiedergegeben werden

7.2. Erdbeben hören von Petra Challus, spezielle Anteile von Ohrgeräuschen deuten gelernt, um Richtung und Intensität vorauszusagen ==> hier Zusammenarbeit mit Geowissenschaftlern der UCLA (Reiz, bzw. Aufnahme von Informationen, der von den klassischen Wahrnehmungsarten nicht erfasst wird)

7.2.1. Phantomschmerzen als Früherkennung von Erdbeben

7.2.2. Wikipedia: Professor Vladimir Keilis-Borok

7.2.3. Professor Vladimir Keilis-Borok

7.2.4. Vladimir Keilis-Borok - obituary

7.3. Über die Nutzung des NEURONprocessor erhaltene Informationen

7.3.1. Fragestellung: Wir erleben es tagtäglich, dass gewünschte Informationen in hoher Qualität erhalten werden. Welche theoretischen Ansätze für eine Erklärung gibt es?