Redewendungen

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Redewendungen por Mind Map: Redewendungen

1. Lesekompetenz

1.1. Textverständnis

1.1.1. Leseflüssigkeit

1.1.1.1. hierarchieniedrige Prozesse

1.1.1.1.1. Worterkennung (Automatisierung, Wortschatz)

1.1.1.1.2. syntaktische Satzanalyse

1.1.1.1.3. Beziehung zwischen Sätzen

1.1.1.2. hierarchiehöhere Prozesse

1.1.1.2.1. Wissen über das Thema

1.1.1.2.2. Weltwissen

1.1.1.2.3. Lesestrategien

1.2. Lehrplan21

1.2.1. Lesen: Grundfertigkeiten

1.2.1.1. Die SuS können Wörter und Wendungen in unterschiedlichen Texten verstehen, sie Sprachregistern zuordnen (z.B. Fachsprache) und so ihren rezeptiven Wortschatz differenzieren. (D.2.A.1.h)

1.2.2. Sprachen im Fokus: Verfahren und Proben

1.2.2.1. Die Schülerinnen und Schüler können Sprache erforschen und Sprachen vergleichen. (D.5.A.1)

2. Definition

2.1. Polylexikalität

2.1.1. Redewendungen bestehen aus mehreren Wörtern.

2.2. Festigkeit

2.2.1. Die Verbindung der Wörter ist relativ fest und kann nicht bedingt verändert werden.

2.2.1.1. Abgrenzung zu Sprichwörtern

2.2.1.1.1. ganze Sätze

2.2.1.1.2. nicht veränderbar

2.2.1.1.3. reimen sich oft

2.2.1.1.4. haben meist eine Moral

2.2.2. Redewendungen werden von Zugehörigen der Sprachgemeinschaft erkannt und gebraucht.

2.2.3. Redewendungen werden nach gleichem Schema wie Einzelwörter verwendet und verstanden (d.h. es muss dafür nicht auf die wörtliche Bedeutung zurückgegriffen werden).

2.3. Idiomatizität

2.3.1. Redewendungen haben in der Regel eine wörtliche und eine bildhafte bzw. übertragene Bedeutung.

2.3.1.1. Abgrenzung zur Metapher

2.3.1.1.1. die Metapher ist eine freie bildliche Umschreibung

2.3.1.1.2. ist keiner bestimmten Bedeutung zugeordnet

2.3.2. Die Idiomatizität beschreibt den Grad der Diskrepanz zwischen wörtlicher und übertragener Bedeutung einer Redewendung.

2.3.2.1. Vollidiomatizität: roter Faden Teilidiomatizität: blinder Passagier Nichtidiomatizität: der stolze Vater

3. Verwendung

3.1. in allen Bereichen, wo Sprache gebraucht wird…

3.1.1. Kunst

3.1.2. Medien

3.1.3. Werbung

3.1.4. Wortspiele

3.1.5. mündliche / schriftliche Kommunikation

3.1.6. …

4. Entstehung

4.1. Das Phänomen der Redewendungen ist universal.

4.2. Klare Urheber sind meist schwer auszumachen. Redewendungen entstehen durch gemeinschaftlichen Brauch der Sprache.

4.2.1. Ausnahme: - Zitate, die sich zu Redewendungen entwickelten ("und das ist auch gut so" Klaus Wowereit, 2001) - Bezüge zur Bibel ("ein Leben wie im Paradies"

4.3. Redewendungen entstehen im Diskurs. Daher ist der genaue Ursprung meist sekundär.

4.4. Manche Redewendungen sind national gebunden und können in der interkulturellen Kommunikation zu Missverständnissen führen.

4.4.1. Bsp: Tomber dans les pommes. (wörtlich: In die Äpfel fallen. / idiomatisch: In Ohnmacht fallen)

5. Effekte

5.1. Redewendungen… werten, vereinfachen, überzeichnen, zuspitzen, veranschaulichen, verschleiern, verstärken, verwischen

5.1.1. Redewendungen zeigen unsere Gefühle, sie haben oft einen pragmatischen Mehrwert.

5.1.2. Redewendungen definieren uns sozial.

5.1.3. Redewendungen transportieren Erfahrung.

5.1.4. Redewendungen haben eine ästhetische Wirkung.