Menschlicher Einfluss und Nutzung vom Meer sowie die Gefährdungen

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Menschlicher Einfluss und Nutzung vom Meer sowie die Gefährdungen por Mind Map: Menschlicher Einfluss und Nutzung vom Meer sowie die Gefährdungen

1. Nutzen

1.1. Bedeutung der Ozeane für den Menschen

1.1.1. •Produzieren mehr als die Hälfte des Sauerstoffs, den wir atmen. •Wichtige Rolle im globalen Klimasystem. •Ursprung des globalen Wasserkreislaufs, der Niederschläge und Süßwasser liefert. •Einkommensmöglichkeiten und Ernährungsversorgung für fast drei Milliarden Menschen, besonders in Entwicklungsländern.

1.2. Nutzung der Ozeane durch den Menschen

1.2.1. •Fischerei und Aquakultur für Lebensmittelproduktion. •Tourismus und Erholung, besonders an Meeresküsten und in schönen Landschaften. •Schifffahrt als zentrales Element des globalen Handels, mit über 90% des weltweiten Handels, der über die Meere abgewickelt wird. •Rohstoffgewinnung, einschließlich fossiler Brennstoffe.

1.3. Rolle der Ozeane im globalen Ökosyystem

1.3.1. •Bedecken 70% der Erdoberfläc. •Enthalten 97% der. Wasserreserven. •Beherbergen 80% aller organischen Stoffe auf der Erde. •Fungieren als wichtigste Kohlenstoffpumpe und Sauerstoffproduzent für die Atmosphäre. •Mildern das Klima durch Wärmetransport und Einfluss auf Wettermuster.

2. Plastik

2.1. Geisternetze

2.1.1. - **Geisternetze** sind verlassene Fischernetze, die im Meer treiben oder am Meeresgrund liegen und eine Gefahr für Meeresbewohner darstellen. - Laut neuesten Studien machen Geisternetze **30-50 Prozent des Meeresplastik** aus. - Tiere wie **Fische, Robben, Wale, Meeresschildkröten** und **Tauchvögel** können sich in den Netzen verfangen oder sie als Nahrung aufnehmen, was zu ihrem Tod führen kann. - Geisternetze werden aus **synthetischen Materialien** wie Polypropylen, Polyethylen oder Nylon hergestellt, die mehrere Hundert Jahre zur Zersetzung brauchen. - Die Zersetzung der Geisternetze führt zur Bildung von **Mikroplastikpartikeln**, die in die Nahrungskette gelangen, weil sie von Fischen und anderen Meeresorganismen verschluckt werden. - Geisternetze tragen somit zur **Mikroplastikverschmutzung der Ozeane** bei und beeinträchtigen das marine Ökosystem nachhaltig.

2.2. Torismus und Plastik

2.2.1. Plastik ist überall. Und nie wirklich weit davon entfernt, in die Meeresumwelt zu gelangen. Im Meer und an Küsten des Mittelmeerraums bestehen bis zu 95 Prozent des Mülls aus Plastik. Es sind u. a. Top-Destinationen in Italien, Spanien, Frankreich, der Türkei und Ägypten, die für den Großteil des Plastikmülls verantwortlich sind. Aus den Anrainerstaaten des Mittelmeers gelangen nach Schätzungen jährlich über eine halbe Million Tonnen Plastikmüll ins Meer. Der finanzielle Schaden, den die Tourismusindustrie durch Plastikverschmutzung erleidet, beläuft sich auf 268 Mio. Euro pro Jahr.

2.3. Müll

2.3.1. Drei Viertel des Mülls im Meer besteht aus Plastik.Jährlich gelangen 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane. •Das Plastikproblem im Meer kostet jedes Jahr zehntausende Tiere das Leben. •Die Zersetzung von Plastik dauert mehrere Hundert bis Tausende Jahre, wobei es in kleinere Partikel zerfällt. •Mikroplastik sind kleine, feste und wasserunlösliche Plastikpartikel unter 5 mm Größe. •Mikroplastik wird am Strand gefunden und von Meerestieren im Ozean mit Nahrung verwechselt, was gefährlich für sie ist. •Seevögel fressen Plastikteile, weil sie den Geruch von Nahrung aufnehmen, was zu ihrem Tod führt.

3. Einfluss

3.1. Key People

3.2. - 41% der Ozeane sind stark von menschlichen Aktivitäten beeinträchtigt. - Keine Region der Ozeane bleibt vollständig unberührt. - Die Abhängigkeit des Menschen von Meeresressourcen birgt ein großes Umweltrisiko. - Dieses Risiko wird von der breiten Öffentlichkeit oft unterschätzt. - Menschliche Aktivitäten, die dieses Risiko verursachen, stehen im Zusammenhang mit übermäßigem Konsum. - Dies umfasst den Konsum von Energie (fossil oder nuklear) sowie den Konsum verschiedener Produkte.

3.3. Von Halpern eine Weltkarte der Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf die marinen Ökosysteme

4. Gefährdungen

4.1. Überfischung

4.1.1. Der Reichtum der Meere schien lange Zeit unerschöpflich – eine Illusion, denn Fisch ist nicht in unbegrenzten Mengen vorhanden. Die weltweite Überfischung gilt heute als eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit der Meere und das Überleben seiner Bewohner. Schon heute sollten wir vier Fünftel aller Fischbestände eher schonen, anstatt sie weiter intensiv und an der Grenze ihrer Belastbarkeit zu befischen. Weltweit gelten über 35 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt und 57 Prozent als maximal genutzt (Stand: Juli 2022). In den europäischen Gewässern ist die Situation besonders schlimm: Im Mittelmeer und im Schwarzen Meer werden sogar 63,4 Prozent der Bestände als überfischt klassifiziert. Doch für viele Fischbestände fehlen Daten – letztlich kann die Wissenschaft nur für 35 Prozent der untersuchten Bestände eine Zustandsbeschreibung machen.

4.2. Fische verändern das Ökosystem

4.2.1. Im Meer spielen Fische eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz anderer Fische und Meeressäugetiere. Die Fischerei entnimmt häufig bestimmte Arten in zu großen Mengen und verändert dadurch die natürliche Zusammensetzung und die Dynamik des Nahrungsnetzes. Besonders begehrt sind in der Regel die großen Fischarten, welche durch die Fischerei stark dezimiert werden. Werden sie zu selten, lohnt sich ihr Fang schließlich nicht mehr und es werden andere Fische angepeilt, zum Beispiel jene Arten, die vorher noch die Beute der großen Fische waren. Die Größe der Zielfische wird so immer geringer. Dieses Phänomen wird als „Fishing down the food web“ (Das Nahrungsnetz von groß nach klein abfischen) beschrieben.

4.3. Illegale Fischerrei

4.3.1. Illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (kurz: IUU-Fischerei) ist ein großes Problem. Dabei werden Fische mit unerlaubtem Fanggerät, zu Sperrzeiten oder in Schutzgebieten gefangen. Oder es werden Fische gefangen, für die der/die Fischer:in keine Lizenz hat oder mehr fängt als erlaubt ist. Es gibt wissenschaftliche Schätzungen, die den weltweiten Fang aus IUU-Fischerei auf bis zu 26 Millionen Tonnen Fisch jährlich mit einem Wert von 8,6 bis 19,8 Milliarden Euro beziffern.

5. Quellen

5.1. WWF Deutschland

5.2. Oceaneye.ch

5.3. Wikipedia