Junggeselle (Robert R. McBurney)

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Junggeselle (Robert R. McBurney) により Mind Map: Junggeselle (Robert R. McBurney)

1. McBurney

1.1. steigt auf in Karriere (YMCA) und Wohn/Lebenssituation

1.2. wohnt in YMCA Headquarters mit vielen Männern zusammen

1.3. Queere Lektüre?

1.3.1. "Vorliebe für ungezogene Jungs"

1.3.2. Ausschau nach jungen Wegbegleitern

1.3.3. Anziehungskraft auf junge Männer

1.3.4. Versuchung

1.3.5. Zärtlichkeit

1.3.6. Berührungen

1.3.7. -> Junge Männer werden immer wieder als einziger Sinn seines Tuns und Seins beschrieben

1.4. Doppelleben: Teil der gay male world // YMCA Vorstand

2. Sexualwissenschaften

2.1. versuchen Uneindeutigkeit der Junggesellen in Wissensordnung einzuordnen

2.2. 1890er: unimttelbare Kopplung von sexuellem Begehren und Fortflanzung wird aufgelöst

2.3. unterteilung von gesunder Sexualität und vielfältige Formen von kranker Sexualität

2.3.1. Überprüfung an sich selbst und anderen

2.3.2. schreibt sich in die Fremd- und Selbstwahrnehmung ein

2.4. kateorisiert Junggesellen als unnatürlich

2.4.1. -> Quelle erotischer und "exotischer" Grenzgänge

2.4.2. Wissenschaftliche Sanktionierung

2.4.2.1. Ordnen Junggesellen als eines der wirkmächtigsten Bedrohungsszenarien der sozialen Ordnung ein

2.4.2.2. Normalisierung // Pathologisierung -> diskrusive Strategien

2.5. Ziel: Familie, Vatersein und Heterosexualität wissenschaftlich begründet zu verknüpfen -> im normativen Zentrum sozialer Ordnung zu Verankern

3. Frage: Was ist mit Frauen in einer ähnlichen Lebenssituation?

4. = gesellschaftliches neuartiges Phänomen

4.1. = Gefahr für bisherige traditionelle Struktur (konservative familäre Ausrichtung des Lebens)

4.1.1. Gegenentwurf zu Ehegatten und Vater

4.2. Verkörperung gesellschaftlicher Umbrüche

4.3. neue Räume der Lebens- und Organisationsformen (neue Queere Lebensräume?)

4.3.1. Lodgers, alleinstehende Männer (Leben in Unterschichts- und Arbeitervierteln)

4.3.2. Bachelor Apartements

4.3.3. spezielle soziokulturelle Struktur für Bedürfnisbefriedigung (übernimmt Funktionen der privaten, familiären Sphäre)

4.3.3.1. Ernährung: Billigrestaurants

4.3.3.2. Hygiene: Barbiere, Badehäuser

4.3.3.3. (sexuelle) Entspannung: Tantböden, Billardsaloons, Freitzeitparks, Bordelle

4.3.3.4. YMCA

5. YMCA : „Young Mens Christian Assoiation“

5.1. "protestantisches Gegengift" gegen urbane Verlockungen

5.1.1. urbane Verlockungen = weibliche "Lasterhaftigkeit"

5.2. reine Männervereinigung

5.3. Zusammenhalt nicht aus Familie, sondern aus Mann-Männlichen Beziehungen

5.4. ABER: als "Brutstätte" homoerotischer Verwicklung bezeihnet

5.4.1. also -> auch Teil des urbanen Übels

5.4.2. George Chauncey: "Treffpunkt einer Lebhaften gay male world"

6. Charakterisierung

6.1. Ärmlicher Migrant, Arbeiter, Abenteurer (kann sich Familie nicht leisten / findet diese hinderlich)

6.2. soziales, kulturelles, politisches, sexuelles Phänomen

6.3. Dauerhaft unverheiratet

6.4. Exzetrisch

6.5. skurril

6.6. fehlen Eigenschaften, die ein soziales Wesen braucht

6.6.1. auf sich selbst fokussiert

6.6.2. im Alter allein

6.6.3. familiär, sexuell, sozial, politisch nicht zum Bürger fähig

6.6.4. Frage: Wie kann er in den Augen der Gesellschaft Akzeptanz finden?

7. Frage: Was ist der intersektionale Ansatz? Was ist vor allem das Bild von Männlichkeit und wie bricht der Junggeselle aus diesem aus?