Was eine Concept Map ist und wie sie sich von einer Mindmap unterscheidet

Stellen Sie sich vor, Sie könnten alle Zusammenhänge eines Themas auf einem Blatt Papier sichtbar machen – genau das macht eine Concept Map. Sie zeigt Konzepte (in Kreisen oder Boxen) und verbindet diese durch beschriftete Linien, die erklären, wie die Konzepte zusammenhängen. Jede dieser Verbindungen bildet eine Proposition – einen vollständigen Gedanken, der sich wie ein Satz liest.
Vielleicht kennen Sie bereits Mindmaps aus der Schule oder vom Brainstorming. Der Unterschied zwischen einer Concept Map und einer Mindmap liegt vor allem in der Struktur:
Concept Map: Baut sich hierarchisch von oben nach unten auf, wobei allgemeine Konzepte oben stehen und spezifische Details weiter unten. Das Besondere sind die beschrifteten Verbindungen – sie zeigen genau, wie zwei Konzepte zusammenhängen.
Mindmap: Hat eine radiale Struktur wie eine Sonne mit Strahlen. Ein zentrales Thema steht in der Mitte, und alle Ideen zweigen davon ab. Die Verbindungen sind meist unbeschriftet und zeigen nur, dass eine Verbindung existiert.
Beide Methoden haben ihre Stärken. Concept Maps eignen sich besonders gut, wenn Sie komplexe Zusammenhänge verstehen und anderen erklären möchten – etwa in der Wissenschaft, beim Lernen oder bei der strategischen Planung in Unternehmen.
Warum MindMeister für Concept Maps geeignet ist
MindMeister macht die Erstellung von Concept Maps einfacher als je zuvor. Hier sind die praktischen Vorteile, die Sie sofort nutzen können:
Cloud-basiert: Ihre Concept Maps sind immer dabei – egal ob Sie am Computer sitzen oder unterwegs auf dem Smartphone nachschauen
Echtzeit-Kollaboration: Arbeiten Sie gleichzeitig mit anderen an derselben Map – perfekt für Gruppenarbeiten oder Team-Brainstorming
Flexible Layouts: Wählen Sie zwischen verschiedenen Strukturen, je nachdem, was für Ihre Concept Map am besten passt
Visuelle Gestaltung: Mit Farben, Symbolen und verschiedenen Themes machen Sie Zusammenhänge auf einen Blick erkennbar
Anhänge und Notizen: Fügen Sie zu jedem Konzept zusätzliche Dokumente, Links oder Erklärungen hinzu
Einfacher Einstieg: Sie können sofort loslegen – keine komplizierte Einarbeitung nötig
MindMeister verbindet die Stärken von Mind Maps mit den Anforderungen moderner Concept Maps. So können Sie strukturiert denken und gleichzeitig kreativ arbeiten.
Erste Schritte im Dashboard
Überblick über die Benutzer:innenoberfläche
Nach der Anmeldung bei MindMeister landen Sie im Dashboard – Ihrer persönlichen Schaltzentrale. Hier sehen Sie alle Ihre Mindmaps als übersichtliche Kacheln oder als Liste – je nach Ansichtspräferenz. Links finden Sie die Navigation mit Ihren eigenen Mindmaps, geteilten Mindmaps, Team-Mindmaps und Favoriten. Vorlagen machen die Erstellung neuer Mindmaps einfacher.
Neue Map erstellen im Dashboard
Eine neue Map erstellen Sie in drei einfachen Schritten:
Klicken Sie auf das „+“ Symbol, um eine leere Mindmap zu erstellen.
Oder wählen Sie eine der Vorlagen.
Tippen Sie Ihr Hauptthema in die neue Mindmap (dies ist gleichzeitig der Name Ihrer Mindmap).
Beginnen Sie die Arbeit an Ihrer Concept Map.
So erstellen Sie Ihre Concept Map Schritt für Schritt

Sie wächst und entwickelt sich mit Ihrem Verständnis des Themas. Planen Sie von Anfang an mehrere Überarbeitungen ein – das ist völlig normal und führt zu besseren Ergebnissen.
1. Klären Sie Ihr Hauptthema
Jede Concept Map beginnt mit einer klaren Fokus-Frage. Diese Frage ist wie ein Kompass, der Ihnen zeigt, welche Konzepte wichtig sind und welche Sie weglassen können. Gute Fokus-Fragen könnten sein: „Welche Faktoren beeinflussen den Klimawandel?“ oder „Wie funktioniert das menschliche Immunsystem?“
In MindMeister tippen Sie Ihre Fokus-Frage oder Ihr Hauptthema in den zentralen Knoten ein. Dieser bildet den Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen.
2. Fügen Sie Hauptkonzepte hinzu
Jetzt sammeln Sie die wichtigsten Konzepte zu Ihrem Thema. Für eine aussagekräftige Concept Map brauchen Sie meist zwischen 15 und 25 Konzepte. In MindMeister fügen Sie diese ganz einfach hinzu:
TAB-Taste: Erstellt ein Unterkonzept zum aktuell ausgewählten Knoten
ENTER-Taste: Fügt ein gleichrangiges Konzept auf derselben Ebene hinzu
Die allgemeinsten Konzepte gehören nach oben oder näher ans Zentrum. Ein praktischer Tipp: Schreiben Sie erst alle Konzepte auf, die Ihnen einfallen – wie auf einem Notizzettel. Dann ordnen Sie diese nach Wichtigkeit. So vergessen Sie nichts und behalten den Überblick.
3. Ergänzen Sie Unterthemen und Verbindungen
Hier zeigt sich der große Unterschied zwischen Concept Maps und einfachen Mindmaps. Bei Concept Maps beschriften Sie jede Verbindung mit einem Linking Word – einem Wort oder kurzen Satz, der die Beziehung erklärt.
In MindMeister können Sie dies etwa durch freie Elemente und Verbindungen einbauen.
Jede Verbindung sollte sich wie ein vollständiger Gedanke lesen lassen. Etwa: „Photosynthese → produziert → Sauerstoff“. Achten Sie darauf, dass in den Boxen nur einzelne Konzepte stehen – keine ganzen Sätze. Ein Konzept besteht idealerweise aus nur 1–3 Wörtern.
4. Überprüfen Sie Hierarchie und Struktur
Schauen Sie sich Ihre Mindmap jetzt kritisch an:
Stehen die allgemeinen Konzepte wirklich oben?
Sind die spezifischen Details weiter unten angeordnet?
Ergibt die Hierarchie Sinn, wenn jemand anderes die Mindmap liest?
In MindMeister können Sie Konzepte einfach per Drag-and-Drop verschieben. Nutzen Sie diese Funktion großzügig! Eine Concept Map wird durch mehrmaliges Umordnen immer besser und klarer.
5. Fügen Sie Querverbindungen ein
Cross-Links sind Verbindungen zwischen Konzepten aus verschiedenen Bereichen Ihrer Mindmap. Sie zeigen Zusammenhänge, die nicht offensichtlich sind, und führen oft zu neuen Erkenntnissen.
So erstellen Sie Cross-Links in MindMeister:
Wählen Sie ein Konzept aus
Ziehen Sie eine Verbindung zu einem Konzept in einem anderen Zweig
Beschriften Sie auch diese Verbindung mit einem passenden Linking Word
Färben Sie Querverbindungen anders ein als die Verbindungen zwischen Unterthemen.
In einer Concept Map über Ökosysteme könnte ein Cross-Link etwa zeigen: „Pflanzen → liefern Nahrung für → Tiere“. Solche Querverbindungen machen Ihre Concept Map besonders wertvoll.
Tipps für visuelle Gestaltung und Struktur
Eine gut gestaltete Concept Map ist wie eine aufgeräumte Wohnung – Sie finden sich sofort zurecht und fühlen sich wohl. Die richtige visuelle Gestaltung macht komplexe Themen verständlicher.
Farbgebung und Symbole
Farben und Symbole sind mehr als nur Dekoration. Sie helfen Ihrem Gehirn, Informationen schneller zu verarbeiten:
Farben: Verwenden Sie eine Farbe pro Hauptkategorie (etwa Grün für „Umwelt", Blau für „Technologie")
Symbole: Nutzen Sie Icons zur visuellen Verstärkung (eine Glühbirne für „Idee", ein Warnsymbol für „Risiko")
Diese visuellen Elemente machen Ihre Map nicht nur schöner, sondern auch funktionaler. Sie erkennen Zusammenhänge schneller und können sich die Inhalte besser merken.
Formatierung und Themen-Auswahl
MindMeister bietet eine praktische Styling-Toolbar mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Wählen Sie ein Theme, das zu Ihrem Thema passt – für wissenschaftliche Maps eignen sich klare, sachliche Designs, für kreative Projekte dürfen es auch verspieltere Themes sein.
Passen Sie Schriftarten und -größen so an, dass wichtige Konzepte hervorstechen. Nutzen Sie Rahmen oder farbige Hintergründe, um zusammengehörige Bereiche zu markieren. Eine konsistente Formatierung macht Ihre Map professioneller und leichter lesbar.
Integration von Anhängen
Manchmal reichen kurze Konzepte nicht aus. MindMeister erlaubt es Ihnen, zusätzliche Informationen elegant zu integrieren:
Notizen: Fügen Sie längere Erklärungen oder Definitionen hinzu
Anhänge: Verknüpfen Sie relevante Dokumente, PDFs oder Bilder
Links: Fügen Sie URLs zu weiterführenden Ressourcen hinzu
Diese Zusatzinformationen fügen Sie über einen Klick auf einen Knotenpunkt hinzu. Wählen Sie dann „Anhang hinzufügen“ aus dem Menü. So bleibt Ihre Mindmap übersichtlich, während alle Details trotzdem verfügbar sind.
Echtzeit-Zusammenarbeit und Freigabe
Concept Maps werden richtig lebendig, wenn mehrere Menschen ihr Wissen einbringen. Verschiedene Perspektiven führen zu vollständigeren und durchdachteren Concept beziehungsweise Mindmaps. MindMeister macht diese Zusammenarbeit besonders einfach.
Teilen und Zugriffsrechte
Das Teilen Ihrer Concept Map funktioniert in wenigen Klicks:
Klicken Sie auf das Teilen-Symbol oben rechts im Map-Editor
Geben Sie die E-Mail-Adressen der Personen ein, die Zugriff erhalten sollen
Legen Sie die Zugriffsrechte fest: Nur lesen, bearbeiten oder vollständige Admin-Rechte
Alternativ können Sie einen Freigabe-Link erstellen. Diesen Link können Sie öffentlich machen oder mit einem Passwort schützen – je nachdem, wie vertraulich Ihre Concept Map ist.
Kollaboration mit Kommentaren
Kommentare machen aus einer statischen Map ein dynamisches Arbeitsdokument. Sie können Feedback geben, Fragen stellen oder Diskussionen führen – alles direkt an der relevanten Stelle.
Fügen Sie Kommentare über einen Klick auf einen Knotenpunkt hinzu und wählen Sie „Kommentar hinzufügen“. Das Besondere: Alle Änderungen sind sofort für alle Beteiligten sichtbar. Das macht MindMeister perfekt für Meetings, Workshops oder gemeinsames Brainstorming, bei dem alle den Fortschritt live mitverfolgen können.
Wann andere Tools passender sind
MindMeister ist vielseitig, aber kein Alleskönner. Für manche Aufgaben gibt es spezialisierte Alternativen.
Flowcharts (Flussdiagramme): Wenn Sie Prozesse mit vielen Entscheidungspunkten darstellen möchten, sind dedizierte Flowchart-Tools oft besser geeignet. MindMeister kann einfache Abläufe zeigen, stößt aber bei komplexen Verzweigungen an Grenzen.
Timelines (Zeitstrahlen): Für chronologische Darstellungen gibt es bessere Tools. MindMeister kann zeitliche Abfolgen darstellen, aber nicht so elegant wie spezialisierte Timeline-Software.
Technische Diagramme: UML-Diagramme, Netzwerkpläne oder Architekturzeichnungen erstellen Sie besser mit dafür entwickelter Software.
Die gute Nachricht: Sie können Screenshots oder Bilder aus anderen Tools in MindMeister importieren. So kombinieren Sie verschiedene Visualisierungen in einer zentralen Mindmap. MindMeister bleibt das ideale Tool für Mind Maps, Brainstorming, Concept Maps oder strukturierte Wissensdarstellung.
Lassen Sie Ihre Ideen wachsen
Sie haben jetzt alle Werkzeuge in der Hand, um aussagekräftige Concept Maps zu erstellen. Mit MindMeister verwandeln Sie komplexe Themen in klare, visuelle Darstellungen, die jeder versteht. Die Kombination aus intuitiver Bedienung und mächtigen Funktionen macht es zum idealen Begleiter für Ihre Wissensarbeit.
Erstellen Sie Ihre erste Concept Map mit MindMeister


