Sprachenlernen I: Deutsch als Erstsprache/Muttersprache

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Sprachenlernen I: Deutsch als Erstsprache/Muttersprache da Mind Map: Sprachenlernen I: Deutsch als Erstsprache/Muttersprache

1. Theorien zum Spracherwerb

1.1. Exogenetische Theorien/Modelle (Umwelt) externe Faktoren bestimmen die Sprachentwicklung

1.1.1. Exogenistische Modelle

1.1.1.1. Behaviorismus (Skinner, Watson)

1.1.2. Interaktionistische Modelle

1.1.2.1. Interaktionismus (Bruner)

1.1.2.2. Gebrauchsbasierte Theorie (Tomasello)

1.2. Endogenistische Theorien/Modelle (Anlage) Sprache genetisch verankert, instinktiv

1.2.1. Endogenistische Modelle

1.2.1.1. Nativismus - Mentalismus (Chomsky)

1.2.1.1.1. Argumente von Chomsky: Poverty of the stimulus-Argument-> Regeln der Sprache sind zu komplex, als dass ein Kind ohne Voriwssen, diese allein aus dem Input erlernen könnte

1.2.1.1.2. Universalgrammatik UG: angeborenes Sprachorgan, das im Gehirn lokalisiert ist= Language Acquisition Device (LAD)

1.2.1.1.3. Input (Sprachliche Daten der soz. Umgebung)

1.2.1.2. Reifungstheorien (Lenneberg)

1.2.2. Kognitivistische Modelle

1.2.2.1. Konstruktivistisch, Kognitivismus (Piaget)

1.3. Zwischenfazit: Es gibt nicht die eine richtige Theorie, vorhanden sind empirische Belege für und gegen alle Modelle

2. Erwerb des Deutschen als Erstsprache

2.1. Meilensteine des Erwerbsverlaufs

2.1.1. Individuelle Lernerprofile und Eigendynamik von Erwerbsverläufen

2.1.2. Meilenstein I: 1-1 1/2 Jahre: Einwortäußerungen

2.1.3. Meilenstein II: 1 1/2 - 2 Jahre: „Tür auf“ elementare Wortkombinationen (Artikel, Präpositionen, Fragepronomen fehlen)

2.1.4. Meilenstein III: 2- 3 Jahre: „Da kommt Ball rein!“ einfache vollständige Sätze mit korrekter Wortfolge

2.1.5. Meilenstein IV: 3-4 Jahre: „Julia hat probiert, ob das pfeift“ komplexe Sätze; Nebensätze; meisten Wortklassen sind verfügbar

3. Was ist Sprache?

3.1. Sprachwissenschaft

3.1.1. Langage (menschliche Rede als allgemeinen, vortheoretischen Oberbegriff

3.1.1.1. Generelles menschliches Phänomen

3.1.2. Langue (Sprachsystem einer Einzelsprache)

3.1.2.1. Konkrete, geschichtlich gewordene Sprache oder Sprache auf Ebene der Gemeinschaft

3.1.3. Parole (Ausübung des Sprechens, Anwendung der langue)

3.2. Komplex aufgebautes, stets weiterentwickelndes System zum Zweck der Kommunikation

3.3. Sprache als Medium zwischen Sender (Sprecher/Schreiber) und Empfänger (Hörer/Leser)

3.4. Neues Element

4. Sprachliche Kompetenz (Hymnes 1972)

4.1. 4 Dimensionen

4.1.1. Formale Regularitäten einer Sprache

4.1.2. (Neuro-)physiologische Aspekte

4.1.3. Grammatisches Urteilsvermögen

4.1.4. Soziale Angemessenheit von Äußerungen

4.1.5. Situative Angemessenheit von Äußerungen

4.2. Sprachkompetenz als ability to use

4.2.1. Sprache kontextspezifisch, sozial angemessen zu produzieren und zu rezipieren

4.3. Kommunikative Kompetenz

4.3.1. Wissen um gramm. Regeln

4.3.2. Wissen um Regeln des angemessenen Sprachgebrauchs

5. Sprachliche Kompetenz (Canale & Swain)

5.1. Kommunikative Kompetenz

5.1.1. Grammatische Kompetenz

5.1.1.1. Kenntnis der Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexik, Semantik

5.1.2. Soziolinguistische Kompetenz

5.1.2.1. z.B. Höflichkeitskonventionen

5.1.3. Diskurskompetenz

5.1.3.1. Z.B. Gestaltung einer spannenden Geschichte

5.1.4. Strategische Kompetenz

5.1.4.1. Kompensations- und Kommunikationsstrategien