Knowledge Building

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Knowledge Building by Mind Map: Knowledge Building

1. Wir schreiben gemeinsam an einem Text über Knowledge Building unter: http://ocwl11.ietherpad.com/2

2. Neue Idee

3. Beziehung zu anderen Theorien

3.1. learning by discovery

3.2. inquiry learning

3.2.1. Neue Idee

4. Autoren

4.1. Marlene Scardamalia

4.2. Carl Bereiter

5. Rolle der Technologie

5.1. ermöglicht gleichberechtigte Kommunikation

6. Grundannahmen

6.1. Gemeinsame Weiterentwicklung von Wissen

6.1.1. Wissen nicht als mentaler Status, sondern als aktive Beteiligung in der Community

6.1.2. Theorien und Modelle, die SchülerInnen einbringen müssen nicht nach ihre Güte, sondern nach ihrer Bedeutung für das Weiterkommen der Community beurteilt werden.

6.1.3. Auslöser für die gemeinsame Weiterentwicklung von Wissen ist das Erstellen von epistemischen Artefakten.

6.1.3.1. Epistemische Artefakte gliedern sich in Konzeptuelle Artefakte und epistemische Dinge

6.1.3.1.1. Konzeptuelle Artefakte: Theorien und abstrakte Modelle

6.1.3.1.2. epistemische Dinge: Konkrete Modelle

6.2. Weiterentwicklung von Ideen

6.2.1. Nicht die Suche nach der "einzigen" Wahrheit, sondern Vergleich von "alter Idee, mit neuer Idee".

6.3. Knowledge of v. Knowledge About

6.3.1. Knowledge of besteht aus deklarativem und prozeduralem / expliziten und impliziten Wissen

6.3.2. Knowledge about: deklaratives Wissen

6.4. Knowledge Building Discourse

6.4.1. schwache Version

6.4.1.1. der Fortschritt des Wissens wird in den Diskurs reflektiert

6.4.2. starke Version

6.4.2.1. kein Fortschritt des Wissens neben dem Diskurs

6.5. Emergenz

6.5.1. Wie entsteht neues Wissen, als eine neue kognitive Struktur, die komplexer ist als eine bereits vorhanden? Das ist das zentrale Problem des Konstruktivismus.

6.5.1.1. Erklärung: Selbstorganisation: Komplexes Wissen ensteht auf der Interkation einfacher Konzepte und Ideen

6.6. Bedeutung von Autoritäten

6.6.1. Autoritäten hinterfragen, auch wenn ohne auf das Wissen andere aufzubauen, kein Knowledge BUidling möglich ist.

6.6.2. Der Maßstab bei der Bewertung der Qualität von Informationen hängt von der konkrete Aufgabe ab

6.6.3. Bewertung der Information nicht als separate Kompetenz, sondern als Teil von Knowledge Building

7. Knowledge Building vs. Realität an Schulen

8. Ziel: Versuch, Bildung in fundamental neu zu denken, damit SchülerInnen Teil der Wissensgesellschaft werden.

9. Theoretische Grundlagen

9.1. Konstruktivismus

9.1.1. Wissenskonstruktion als ein Prozess, bei dem a) ein Individuum seine Umwelt strukturiert und b) ein Individuum sich seiner Umwelt anpasst

9.1.1.1. "Konstruktion" besitzt zwei Bedeutungsfacetten

9.1.1.1.1. Veränderung kognitiver Systemen in der Zeit --> Veränderung der Erkenntnisgrundlage

9.1.1.1.2. Anwendung von kognitiven Systemen, um situationen zu interpretieren --> Verstehens- und Wissenserwerbsprozesse

9.1.2. Eine gemeinsame Wissenskonstruktion ist eine sozial stimulierte Wissenskonstruktion von zwei oder mehr Individuen. Die soziale stimulation muss nicht wechselseitig sein und muss nicht in die erwünschte richtung gehen

9.2. Piaget

9.2.1. Der Mensch ist prinzipiell fähig, kognitive Systeme zu konstruieren, mit denen er Erfahrungen mit Objekten und Personen in seiner Umgebung interpretiert. Die Konstruktionsprozesse können durch soziale Interaktion gefördert werden.

9.3. Wygotski

9.3.1. Die Entwicklung aller höheren psychischen Funktionen ist prinzipiell sozio-kulturell vermittelt

9.3.2. Die menschliche Entwicklung ist ein Prozess, in dem das Individuum in der Interaktion mit anderen Individuen in einer spezifischen Umgebung die kulturellen Werkzeuge und Symbole lernt

10. Wissenschaft