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Existenzminimum by Mind Map: Existenzminimum
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Existenzminimum

CIAM II (1929) "Die Wohnung für das Existenzminimum"

CIAM (1929-1959)

Anlass Siegfried Giedion: Befreites Wohnen

Reaktionen auf CIAM II

Publikation (3 Auflagen ('30-'33))

Ausstellung (als Wanderaustellung)

Publikationen in Folge mit direkten Bezug

Zeitlicher Ablauf

Jahreszahl .

Allg. Entwicklung .

gestzl. Bestimmungen .

sonstiges

Unterteilung

- soziokulturelles Existenzminimum (sozialstaatl. Praxis)

- schuldrechtliches Existenzminimum (pfändungsfreie E)

- steuerrechtliches Existenzminimum (Grundfreibetrag)

Alfred Marshall (1905)

Das Existenzminimum aus ökonomischer Sicht

„Der zur Erhaltung der vollen Leistungsfähigkeit notwendige Existenzbedarf eines gewöhnlichen Landarbeiters oder ungelernten städtischen Tagelöhners und seiner Familie […] besteht, so kann man sagen, aus einer guten Wohnung mit mehreren Zimmern, aus warmer Kleidung mit etwas Wechsel in Unterkleidern, frischem Wasser, reichlicher Getreidenahrung, mäßig viel Milch, Fleisch, ein wenig Tee etc. und aus etwas Bildung und Erholung; schließlich ist erforderlich, dass die Arbeit seiner Frau genug Zeit lässt, um ihr die ordentliche Erfüllung ihrer Pflichten als Mutter und Gattin zu ermöglichen. Wenn ungelernte Arbeiter in irgend einer Gegend eines dieser Dinge entbehren müssen, so wird ihre Leistungsfähigkeit in der selben Weise leiden, wie die eines Pferdes, das nicht sorgfältig gepflegt wird, oder einer Dampfmaschine, welche ungenügend gespeist wird. Jede Konsumtion bis zu dieser Grenze ist absolut produktive Konsumtion.“ - aus Alfred Marshall: Das Existenzminimum aus ökonomischer Sicht: Handbuch der Volkswirtschaftslehre, Stuttgart Berlin 1905, S. 115.

Literatur

Allgemein

Diskurs

CIAM Diskurs 1928-1933

WERKBUND

Statistiken

Filme

Sonstiges

Festsetzungen für die Minimalwohnung

Bau-Gesetze

Sozial Gesetze

Förderrichtlinien

Finanzierungsbestimmungen

amtliche Statisktik

DIN 18011

Struktur Thesis

Fragestellung

WERKBUND

Allgemein

Architekten hofften nach dem Vorbild der betrieblichen Rationalisierung mittels Organisation des Wohnbereichs die "Gesamtarbeitsleistung des Volkes und die energetische "Kraftbilanz" der Gesellschaft insgesamt optimieren zu können. (Thomas Etzemüller, Die Ordnung der Moderne: social Engineering im 20.Jahrhundert.) Auffallend ist das Wohnzimmer als größter Raum, als Repräsentationsraum (Häusermann) Es sollte "auch in den kleinsten Wohnungen als Hauptaufenthaltsraum de Familie wenigstens ein Wohnzimmer von behaglicher Weiträumlichkeit ermöglicht werden, das während der Ruhestunden die heutige Enge vergessen lässt" (Alexander Klein, Schema zur Grundrissbewertung, 1930) VGL DIN 18011, das Wohnzimmer als einziger Raum von dem eine Mindestgröße verlangt wird. vorheriger Wohnungsbau auf Repräsentanz aus, BSP Frankfurter Stockwerkwohnung: 1 Raum muss mindestens zu Straße zeigen (Arch+ 158) Die Anordnung von Räumen richtete sich auch nach einer symbolischen Repräsentanz, symbolische Hierarchie, vgl Großbürgerliche Stadtwohnung, Arbeiterwohnungen waren neutral, alleinige fixierte Bezeichnungen waren Küche und Bad. (Arch+ 158) in den zwanziger Jahren Grundrisswissenschaft (Arch+ 158), zuvor war Städtebau der neutralen Grundrissgestaltung überstellt, hiermit musste sich der Städtebau nun dem Wohnungsbau unterordnen. (Arch+ 158) VGL (Gustaf Wolf, die Grundrissstaffel, 1931, S32) … der Architekt entwirft nicht Hohlräume, kein Gerüst, er entwirft Lebensformen! -- objektive Analyse der Grundrisswissenschaft. -- wissenschaftliches Laboratorium der Wohnung, Bewegungsstudien und -Abläufe -- Blockrandbebauung wurde durch Zeilenbauweise verdrängt, Durchflutung mit Luft und Licht. Verwissenschaftlichung von Grundrissen Grundrissanalyse im Zeitverlauf

aktuelle Situation

SOEP Sozioökonomisches Panel