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Laborschule Bielefeld by Mind Map: Laborschule Bielefeld
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Laborschule Bielefeld

Forschung

noch in Bearbeitung: Die Forschung an der Laborschule ist ein besonderer Bereich. Stets im Team nehmen sich Kollegen für 2 Jahre ein Thema vor. Hierfür steht ein Stundenvolumen von 90 Stunden zur Verfügung, welches dann auf die jeweiligen Deputate der Kollegen angerechnet wird. Die Vorhaben werden in ausführlichen Anträgen schriftlich formuliert (die letzten beiden Durchgänge finden sich hier jeweils mit Anträgen und Abschlussberichten: https://www.dropbox.com/sh/mex2fwmwr0kwpqc/i-DnVC-6Uc). Die Vorhaben werden alle 2 Jahre auf einer Lehrerkonferenz von den jeweiligen Initiatoren vorgestellt. Auf Wahlzetteln entscheidet dann das Gesamtkollegium über 3 Prioritätsstufen, welches Forschungsprojekt angenommen wird. Wichtig und sicher auch für uns interessant ist die Einrichtung des Beirats. Die Mitwirkung externer Experten sichert die Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Zusammengesetzt aus Schulleitung, gewählten Kollegen und Beratern besteht darin ein respektiertes und akzeptiertes Gremium.

Kollegen

forschen immer im Team

pro Kollege 2-3 Anrechnungsstunden auf Deputat

Umfang: 90 Stunden

Verfahren

Antrag auf 2 Jahre

Kurzvorstellung in Lehrerkonferenz, Wahlzettel mit 3 Prioritäten fürs Kollegium

Abschlussbericht

Votum des Beirats

Evaluation/Ergebnisse

15seitiger Bericht

Kritik des Beirats, fungiert als Motivation und zur Ernsthaftigkeit/Nachhaltigkeit

zur Etablierung evtl. Verlängerung

Beirat

wichtigstes Gremium

Zusammensetzung, Schulleitung, gewählte Kollegen, externe Berater, auf Vorschlag der Laborschule vom Ministerium besetzt

Pool für Fahrt-/Reisekosten (evtl. durch Versuchsstunden realisieren -> Töpferegelung)

Win-Win-Situation realisieren

Förderung / Unterricht

Der markanteste Förderaspekt besteht auf einer der Wichen in Form des UFOs (unabhängiger Förderort). In diesem finden die SchülerInnen Computerarbeitsplätze sowie Gruppentische zum Arbeiten. Im UFO ist es stets still. Ein betreuender Erwachsener steht zur Unterstützung zur Verfügung. Er/Sie nimmt auch jeden ankommenden Schüler in Empfang (diese müssen sich in eine Liste eintragen, wenn sie kommen).Um Stigmatisierungen zu vermeiden, kommen oder werden nicht nur schwache SchülerInnen ins UFO geschickt. Es handelt sich um einen für alle offenen Ort, den die SchülerInnen auch von sich auf gerne aufsuchen. Spätestens ab Klasse 8 verfassen die SchülerInnen Jahresarbeiten. Zu einem selbstgewählten Thema erstellen sie eine umfangreiche Mappe und beschäftigen sich intensiv mit ihrem Schwerpunktthema. Die Laborschule setzt zunehmend auf Portfolioarbeit. Die Schüler führen ein fortlaufendes Portfolio, in dem sie viele Ergebnisse aus den verschiedenen Fächern sammeln. Dieses Portfolio ist somit nicht fachspezifisch und läuft über einen längeren Zeitraum mit den Schülern - auch über die Jahrgangsstufen hinweg - mit. Die Laborschule arbeitet bis Klasse 9 ohne Ziffernnoten. Ebenso werden keine Klassenarbeiten geschrieben. Es findet zweimal jährlich lange Gesprächstage statt, bei denen jeder Schüler eine persönliche Rückmeldung zu seinem Lernstand erhält (Zeugnisgespräche). Zuvor erhalten sie von Fach- und Klassenlehrern einen mehrseitigen Bericht - getrennt nach Fachleistungen und Abreist-/Sozialverhalten.

UFO (unabhängiger Förderort)

Projektwochen

Jahresarbeiten

keine Noten bis Jg. 9

mehrseitige Berichte(Fachleistung + AV/SV

keine Klassenarbeiten

Gespräche

Portfolioarbeit

Raum

Der Raum ist wohl das Auffälligste, wenn man die Laborschule betritt. Ohne starre Wände eröffnen sich 3 "Felder", welche jeweils wieder in je 3 "Flächen" strukturiert werden. Das Feld wird somit lediglich von Stell-/Pinnwänden und halbhohen Regalen unterteilt, so dass jeweils 3 Klassen auf einer Fläche eine Art Klassenraum bekommen. Zur Hälfte umläufig und erhöht, so dass man von dort die Flächen ein-/übersehen kann, befinden sich die "Wichen". Dort befinden sich die Lerngruppen der jüngeren Schüler. Die Flächen sind unterbrochen von erhöht verlaufenden und verglasten Wichen, die als freie Lernorte genutzt werden können, um z.B. Musik zu hören oder Filme zu schauen. Eine solche trennende Wiche bildet das "UFO". Die Klassen wandern im Laufe ihrer Schulzeit durch das Gebäude über die Flächen (im Jahrgang). Evtl. trägt auch dass zu der Auffälligkeit bei, dass die Klassen ihre Flächen sehr hochschätzen und vielleicht auch deshalb häufig in dieser bleiben.

3 Ebenen mit je 3 Flächen

Umlaufende Galerie für jüngere SuS

Trennung durch Stellwände und halbhohe Regale

wirkt kleiner durch eng genutzte Fläche

SuS leiben hauptsächlich in ihrer Fläche (Klassenverbung)

Klassen haben Gruppentische und "Versammlung" aus Bänken

Sozialarbeit

Die Sozialarbeit ist ein starkes und wichtiges Element an der Laborschule. Das Kernteam aus 1,5 fest angestellten Sozialarbeitern wird unetrstützt von bis zu 16 Personen im sozialberuflichen Anerkennungsjahr aber auch Sonderpädagogen. Diese Arbeit unterstützt das Mittags-/Pausenangebot, betreut das UFO und unterstützt Lehrer, Schüler und Eltern. Für letzteres wurden auch spezielle, wöchentliche Beratungsgespräche etabliert. Die Personen im Anerkennungsjahr sind eine wertvolle Unterstützung. Sie bereiten aber auch besondere Arbeit, da die Fluktuation und damit der Aufwand für die Einstellung (Gespräche und Verfahren) dieser nicht zu unterschätzen ist. Zudem bedarf es stets einer erneuten, besonderen Einarbeitung.

1,5 feste Stellen

16 im Anerkennungsjahr

Bedarf eines Sozialarbeiters

viel Arbeit

Einstellung, Auswahl

Einarbeitung

Fluktuation

Jeden Montag offenes Beratungsgespräch

Öffentlichkeit

Die Laborschule richtet in passenden Zeitfenstern feste Besuchstage ein. Diese beginnen stets um 14 uhr - also dem Schulnachmittag. Die Gäste bekommen einen Vortrag sowie die Möglichkeit der konzeptuellen Nachfrage. Die Führungen durch das Gebäude übernehmen SchülerInnen. Diese werden dafür vorbereitet und betreut durch einen der vielen Wahlkurse. Hier setzen sich die SchülerInnen mit dem Konzept und Angebot der Schule auseinander. Sie diese genau kennen, um auf Nachfragen eingestellt zu sein. Zudem beschäftigen sie sich mit der öffentlichen Wirkung der Schule.

Wahlkurs betreut Führungen

Besuchstage beginnen um 14 Uhr

Vortrag mit Fragen + Führung

Rhythmisierung

Der Unterricht beginnt um 08:30 Uhr. Es folgen max. 6 Stunden à 60 Minuten. Dazwischen liegen 2 Pausen von einer halben und einer ganzen Stunde (Mittagspause). Zwischen den übrigen Stunden sind keine Pausen. Es gilt die Verabredung, einer 5minütigen Wechselphase. Durch den 60-Minuten-Rythmus sind Doppelstunden sehr selten. Die Pausenbetreuung wird zu großen Teilen vom schulischen Sozialarbeiterteam aber auch Lehrern/Schülern betreut. Das Angebot ist reichhaltig von einem eigenen Zoo über Bastelräume bis hin zur Schulbibliothek. In der langen Pause steht die Schulmensa zur Verfügung.

Beginn: 08:30 Uhr

Pausen: 10:30-11:00 Uhr und 13-14 Uhr

60-Min-Stunde (Doppelstunden selten, da zu lang)

Erste Versuche von Blockunterricht (z.B.13 Stunden Mathe in 2 Wochen)

Pausenbetreuung in diversen Räumen und Angeboten

Mensabetrieb des Studentenweks

Atmosphäre

Auffällig und wohl am nachhaltigsten wirkt atmosphärisch (neben der beschriebenen Raumstruktur) das "Du" zwischen allen Lehrern und Schülern - also zwischen allen Schulmitgliedern. Dies zeigt sich auch im Umgangston miteinander. Im Unterricht wirkt sich das Duzen und die Vornamen auch der Lehrer offensichtlich auch auf die Frage- und Gesprächskultur zwischen Schülern und Lehrern aus. Von zu erwartenden Autoritätsverlusten oder anderen negativen Begleiterscheinungen war kaum etwas zu beobachten.   Die räumliche Struktur führt zu einem permanenten "Grundrauschen" im Gebäude. Die Offenheit lässt einen zwar nicht beobachtet fühlen, man hört aber immer unterschwellige Arbeitsatmosphäre. Dies erschwert manchmal das Zuhören (vor allem in der "Versammlung", dem gemeinsamen Bankkreis. Und es schafft teilweise erhöhtes Ablenkungspotential. Dennoch scheint dieses Grundrauschen in der Laborschule mittlerweile sehr normal geworden zu sein, da es nicht immer jedem unmittelbar bewusst zu sein schien, den ich darauf ansprach.   Die Klassengröße von 20 Schülern ist augenfällig ein sehr angenehmer Vorteil. Die kleinen Gruppen können sich problemlos zwischen Versammlung und Tischgruppen hin- und herbewegen. Die Betreuungsdichte ist sehr hoch.

"Du" zwischen allen (LuL und SuS)

Reisecurriculum

6: offen

7: Mittelberg

8: Schweden

9: Buchenwald / Weimar

10: AbschlussfahrtGardersee

20 SuS pro Klasse

"Grundrauschen" (ohne Wände)

Kollegium / Arbeit

noch in Bearbeitung

2 lange Elternsprechtage (08:30 - 20:00 Uhr) -> 15-/30-Min-Gespräche

Teams vorhanden aber nicht so intensiv wie Hela

Arbeitsplätze auf den Flächen

Lehrerkaffee

volles Deputat: 19 Zeitstunden + 1 Bereitschaft (Konsens)

trotz Ganztag auch Heimarbeit

Struktur

noch in Bearbeitung

Kurse

12 Wahlkurse (Jahrgangsmischung 8, 9, 10) -> 2 pro SuS

12 Wahlgrundkurse (Jahrgangsmischung 3/4/5, 6, 7) -> 2 pro SuS

12 Leistungskurse (Jg. 9, 10) -> 1 pro SuS, fachliche Ausrichtung aber trotzdem Fachunterricht

1 Std/Woche Eigenarbeit