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Mobile Learning #opco12 © Kathrin Helling by Mind Map: Mobile Learning
#opco12

© Kathrin Helling
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Mobile Learning #opco12 © Kathrin Helling

Inspirierende Beiträge von #opco12 TeilnehmerInnen

zu Applikationen: "Maßgeschneidert, günstig, unaufwändig und kompatibel ist irgendwie immer hilfreich – auch im Bildungsbereich. Was könnte man aber 'stricken' – das in mobiler Nutzung sinnvoll zum Einsatz kommt?"

"Von meiner 'Denkweise' her, versuche ich eigentlich, nicht von den Technologien ausgehend zu denken, sondern von Lernenden, Lernzielen oder Lernprozessen"

"Damit Mobile Learning Apps nicht in den Tiefen der Smartphones versauern bedarf es Lernszenarien mit echtem Mehrwert".

Die Beiträge versuchen zum Einen, eine Struktur in das Definitionschaos zu bringen: was ist mLearning eigentlich? Zusätzlich zeigen die Beiträge, dass ein Bedürfnis zur Diskussion des pädagogischen Mehrwerts von Mobile Devices besteht und der Fokus verstärkt von der Technologie auf den mobilen Lehr-Lernprozess und dessen Gestaltung gelegt werden sollte.

Definitions-Chaos

„As mobile learning could be considered any form of learning (studying) and teaching that occur through a mobile device or in a mobile environment“ (Trifonova, 2003, Mobile Learning- Review of Literature, University of Trento, Italy)

„Jede Art des Lernens, das statt-findet, wenn der Lernende nicht an einem festen, vorgegebenen Ort ist, oder das Lernen, wenn der Lernende Lernmöglichkeiten nutzt die mobile Technologien bieten“ (O'Malley et al., 2003).

"An activity that allows individuals to be more productive when consuming, interacting, or creating information, mediated through a compact digital portable device that the individual carries on a regular basis and has reliable connectivity and fits in a pocket or purse" (eLearning Guild, 2009).

Nach den Definitionen von Trifona (2003) und O'Malley et al. (2003) ist Outdoorpädagogik auch eine Art des mobilen Lernens. Auch der Chat-Kommentar von jowede aus der #opco12 Live-Session zu Mobile Learning passt hier rein: "Buch am Strand ist auch mobil". Zentrales Kriterium ist aus meiner Sicht daher die Verwendung von Mobile Devices. Trotzdem ist zu berücksichtigen, dass eine Definition von Mobile Learning nicht ausschließlich auf Technologie fokussieren sollte, sondern die Lernenden und (collaborative) Lernprozesse einschließt. Die Definition der eLearning Guild (2009) geht in diese Richtung.

Mobile Devices

"A useful paper by Roschelle and Pea, entitled A Walk on the WILD side: How wireless handhelds may change CSCL [32], suggests that designs for Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) applications usually presume a desktop or laptop computer. Future classrooms are likely to be organized around Wireless Internet Learning Devices (WILD) that resemble graphing calculators, Palm, or Pocket-PC handhelds connected by short-range wireless networking [18, 32]".(vgl. Rajasingham, 2011, Education Research International)

Dies umfasst also Smartphones, Tablet PCs, PDAs und - je nach Definition - auch Netbooks, Notebooks. Zentrales Kriterium ist die Mobilität und die Internetfähigkeit (über W-LAN oder 3G). Verschiedene mobile Betriebssysteme und Platformen (insbes. iOS und Android) kommen zum Einsatz.

Learning Apps

Augemented Reality

Derartige Applikationen fallen in die Kategorie "Situiertheit" nach Naismith et al. (2009), insbesondere in problem-basierten, fall-basierten und context.bewussten Lernarrangements

Orientierungshilfe im Studium (z.B. Campus-Pläne, Studienpläne, etc.) und Zugriff auf Materialien, LMS, eContent (z.B. eReader)

Derartige Applikationen fallen in die Kategorie "Unterstützung von Lehren und Lernen" nach Naismith et al. (2009)

Recherche und Dokumentation von Informationen, Daten, Wissen und deren Austausch mit anderen Lernenden

Applikationen, die den Wissensaustausch unterstützen fallen in die Kategorie "Kollaboration" nach Naismith et al. (2009). Außerhalb formaler Lernsettings werden intentionale und beiläufige Lernprozesse (z.B. Lösung von alltäglichen oder beruflichen Problemen) - also "informelles und Lebenslanges Lernen" unterstützt..

Quizz-Apps, Abstimmungs-Apps, Vokabel-Trainer, etc.

Derartige Applikationen fallen in die Kategorie "Behaviourismus" nach Naismith et al. (2009).

Simulationen

Derartige Applikationen lassen sich in die Philosophie des klassischen "Konstruktivismus" einordnen (vgl. Naismith et al., 2009),

Didaktische Szenarien

"The Internet is a powerful social networking tool that encourages the development of online communities of practice that prepare students to work in virtual teams [59]. However, mobile hand-held tools do not easily allow collaboration unless used in conjunction with face-to-face (blended) learning and online learning [18]." (vgl. Rajasingham, 2011, Education Research International)

Unter dieser Annahme stellt sich die Frage, inwieweit Mobile Learning zur Zeit lediglich eine mobile Zugriffsmöglichkeit auf vorhandene Lernmaterialien, Resourcen, LMS, etc. darstellt. Lehrende und App-EntwicklerInnen stehen somit vor der Herausforderung, sowohl auf der didaktischen als auch auf der technologischen Ebene Möglickeiten zur Unterstützung von mobilem kollaborativen Lernen zu schaffen.

"In der aktuellen Forschung sind die Konzepte der Kontextualisierung, Personalisierung, Multi-Modalen Interaktion, Awareness und Reflexion zentrale Komponenten einer mobilen Lernunterstützung" (L3T)

Die "aktuelle Forschung" wird in dem L3T-Beitrag an dieser Stelle leider nicht weiter spezifiziert. Es bleibt unklar, was mit den einzelnen Kriterien gemeint ist, und inwieweit sich hier eine Unterscheidung oder Überscheindung mit anderen Formen des computer-unterstützen Lehrens und Lernens ergeben.

Naismith et al. (2009) beschreiben den Einsatz von Mobile Learning-Technologien in unterschiedlichen pädagogisch-didaktischen Zusammenhägen: behaviouristisch, konstruktivistisch, situiert, collaborativ, informell und lebenslang, und zur Unterstützung von Lehren und Lernen

Der Beitrag von Naisith et al. (2009) gibt einen Überblick über verschiedene didaktische Szenarien und die Einsatzmöglichkeiten von Mobile Devices. Die vogenommene Unterscheidung von Konstruktivismuss, Situiertheit und Kollaboration ist jedoch nach Mandl und Krause (2001) nicht gegeben: "Vor dem Hintergrund einer gemäßigt konstruktivistischen Lehr-Lernphilosophie wird Lernen als ein aktiv-konstruktiver, selbstgesteuerter, situierter und interaktiver Prozess angesehen". Die Umsetzung erfolgt in problem-orientierten Lernumgebungen, Unterstützt durch neue Medien.

"Mobile Learning ist eine Unterform des E-Learning, die mit mobilen Endgeräten realisiert wird. Dabei sind unterschiedlichste Formen denkbar – vom mobilen Abruf „klassischer“ E-Learning Materialien bis hin zu vollkommen neuen Ansätzen, die explizit die Mobilität der verwendeten Endgeräte ausnutzen. Gerade letztgenannter Einsatz erscheint aufgrund bisheriger Studien besonders vielversprechend [DL07]."

Was ist der pädagogische Mehrwert des Einsatzes von Mobile Devices, der über die bloße Bereitstellung von e-Learning hinausgeht?

PROs & CONs

Tablet bildet - im Gegensatz zum aufgeklappten Laptop - keine physische Barriere zwischen Lernenden und Lehrenden

Kleineres Format der Endgeräte erhöht die Mobilität; Verfügbarkeit von der Technologie und Internetzugriff ortsunabhängig

Kleine Displays erschweren die übersichtliche Darstellung von Inhalten

Anschaffungskosten und Kosten für die Internetverbindung (falls kein kostenloses W-LAN verfügbar ist)

Institutionelle Strukturen, die die Verwendung von Mobile Devices im Bildungsbereich (z.B. Klassenraum) erschweren

Aus- und Weiterbildung von Lehrenden für den didaktisch sinnvollen Einsatz von mobile Learning

Lernende können die Geräte für nicht-aufgabenbezogene Aktivitäten nutzen (z.B. Spielen, während dem Seminar); allerdings: ob die Lernenden eine Tic-Tac-Toe App verwenden, oder dies mit ihrem Sitznachbarn auf Papier spielen, macht wohl keinen Unterschied

to be continued...