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These: "Die Beschneidung minderjähriger Jungen allein aus religiösen Gründen ist nicht mit ärztlicher Ethik vereinbar" by Mind Map: These: "Die Beschneidung minderjähriger
 Jungen allein aus religiösen Gründen  ist
nicht mit ärztlicher Ethik  vereinbar"
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These: "Die Beschneidung minderjähriger Jungen allein aus religiösen Gründen ist nicht mit ärztlicher Ethik vereinbar"

& (1+2)

(1) Ärztliche Ethik stützt sich auf die vier Prinzipien Autonomie, Nicht-Schaden, Wohltun und Gerechtigkeit (Beauchamp u. Childress 1977)

(2) Die Prinzipien Autonomie, Nicht-Schaden, Wohltun sind mit der Beschneidung allein aus religiösen Gründen nicht vereinbar

Autonomie:, & (1-2), Minderjährige, zumal Säuglinge, können in eine Beschneidung nicht einwilligen, Ethisch betrachtet, ist bei einer Beschneidung die Einwilligung des Betroffenen zwingend erforderlich, Warum sollte die Einwilligung zwingend erforderlich sein?, & (1-2), Notwendig und ethisch legitim ist die Fremdbestimmung nur bei indizierten Eingriffen, Autonomie ist kulturell relativ! Je nach Kontext kann es ethisch legitim sein, wenn Eltern über ihre Kinder verfügen - auch bei einer Beschneidung, Beschneidung aus religiösen Motiven ist nicht indiziert

Nicht-Schaden, Eine Beschneidung kann zu Komplikationen führen, Dem Betroffenen werden Schmerzen zugefügt, die traumatisch sein können, Die Beschneidung ist ein irreversibler Verlust von gesundem Körpergewebe, Wenn die Beschneidung mit einer Vollnarkose einhergeht, ist dies eine ebenso problematische medizinische Handlung wie der Eingriff wie der chirurgische Eingriff selbst

Wohltun, & (1+2), Sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht (wie z.B. bei einer Vorhautverengung) liegt kein eindeutiger medizinischer Nutzen vor, Nur ein medizinischer Nutzen zählt als "Wohltun" im medizinethischen Sinn, Wirklich?, & (1+2 oder 1+3), (1) Das "Wohl" umfasst mehr als rein medizinische Aspekte!, Neben der rein medizinischen Indikation gibt es auch eine ärztliche Indikation. Hier finden weitergehende ethische Aspekte Eingang in die ärztliche Entscheidung, Kann auch eine religiöse Beschneidung unter eine "ärztliche Indikation" fallen?, Bei der "ärztlichen Indikation" geht es um die individuelle Abwägung und Klärung, ob eine standardmäßig bei einem bestimmten Krankheitsbild angewandte Maßnahme auch im konkreten Einzelfall sinnvoll und richtig ist. 'Es geht nicht um außer-medizinische Aspekte!, Dass Ärzte kulturelle und religiöse Rahmenbedingungen in ihrer Entscheidung wichtiger nehmen als medizinische Belange, kann man sich in einer liberalen und säkularen Gesellschaft nicht ernsthaft wünschen. Dazu ein Gedankenspiel: Stellen wir uns irgendeine soziale Gruppierung vor, die es zu einem ihrer fundamentalen Initiationsriten gemacht hat, allen Neulingen die kleinen Zehen zu entfernen..., Wenn man der Medizin zugesteht, auch außermedizinische Ziele zu verfolgen, so führt dies tendenziell zu einer problematischen Instrumentalisierbarkeit (darunter auch: Kommerzialisierung) der ärztlichen Profession, (2) Ein relevanter nicht-medizinischer Aspekt ist dieser: Bei einer Praxis, die man nicht abschaffen und auch nicht verhindern kann, sollte man wenigstens die schwerwiegenden Folgen vermeiden, die sich durch unsachgemäße Durchführung ergeben könnten, Mit dem gleichen Argument kann man auch die durchführung von Genitalverstümmelung von Frauen ethisch begründen..., Sind die beiden Fälle wirklich vergleichbar?, Beschneidung von Jungen lässt sich nicht unter unterbinden, da legal. Unter diesen Umständen ließe sich das Argument "Wenn wir es nicht machen, tun es andere" aufrecht erhalten, Die Legalität kann keine moralische Rechtfertigung begründen., "Hinterzimmerpraktiken" werden auch durch gesetzliche Legalisierung nicht vermieden, Evidenz: In Schweden nach Gesetzeerlass kein Rückgang an unkontrollierten Beschneidungen, 2Ja: die "FGM Ia" (Klitorisvorhautbeschneidung) ist ein berechtigter Vergleich. Die Praxis gilt m.E. fälschlich als illegal", (3) Ein anderer nicht-medizinischer Aspekt ist der Nutzen, der dem Betroffenen durch die Aufnahme in eine Religionsgemeinschaft entsteht, Dem Nutzen gegenüber steht ein Schaden. Denn: Das religiös motivierte Ritual der Beschneidung bedeutet einen irreversiblen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, ohne das Minderjährige dazu ihre informierte Einwilligung erteilen könnten., Wie weit reicht das elterliche Recht auf religiöse Erziehung?, Die Beschneidung ist für die religiöse Praxis nicht zwingend notwendig

Die vier Prinzipien sind keine uneingeschränkten Gebote, sondern lediglich erste Anhaltspunkte, die Gültigkeit haben, sofern keine anderen Aspekte zu beachten sind

Faktencheck ist ein Projekt von debattenprofis.de. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Legende

Die Elemente: Ein Diskussionsstrang beginnt mit einer Frage (?) oder einer These (!). Auf eine These folgen Für (+) und Wider (-).   Das &-Zeichen: Argumente, die aus einer Kombination von mehreren Prämissen bestehen, die alle zugleich wahr sein müssen, damit sich die vorangehende These bewahrheitet, werden mit einem Und-Zeichen dargestellt, so wie in "& (1-3").   Farbigkeit: Prämissen, die nur in Kombination mit weiteren Prämissen eine vorangehende These stützen, sind mit einem grauen Symbol (+, -, oder !) versehen. Weiterhin grau sind solche Thesen (!), auf die keine weiteren Überlegungen folgen. Alle anderen Thesen sind gelb.

Links & Literatur

Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Kommentare im Forum werden in diese Karte übertragen!

Was bedeutet Religionsfreiheit? (Und ist diese Frage relevant im Kontext der Debatte über ärztliche Ethik?)

Siehe Beitrag im FAZ-Forum: http://tinyurl.com/9qreffb Sowie: Natürlich hat jeder das Recht auf die Wahl der Religion der er/sie angehören will! Wem wird dieses Recht zugestanden und von wem? Wer läßt seine Kinder selber entscheiden? Das Recht auf die freie Wahl kann meist nur in Anspruch genommen werden, sobald der Mensch die Volljährigkeit erreicht hat. Aber noch einmal: auch die Religion hat die Menschenrechte zu respektieren! Dazu gehört die Unversehrtheit zu garantieren! Wenn sie sich beschneiden lassen wollen, können sie das selber entscheiden, sobald sie dazu in der Lage sind! Ich möchte daß mein Kind schwimmen kann, aber wenn es nicht will, soll ich es dann ins Wasser werfen (mit dem Risiko es ertrinkt), nur weil es eben Tradition ist schwimmen zu können?! http://tinyurl.com/8d9r94f

Zur Religionsfreiheit gehört es, dass Eltern ihren Kindern ihren Glauben auch zugänglich machen dürfen. Dazu zählt auch die Beschneidung

"Zur grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit gehört natürlich elementar, dass Eltern ihren Kindern ihren Glauben auch zugänglich machen dürfen. Die von zahlreichen Diskutanten vorgebrachte Ansicht, ein Kind habe ein Recht darauf, ohne Glaubensinhalte aufzuwachsen, verkehrt das Grundrecht auf Religionsfreiheit in sein Gegenteil. Danach dürften zum Beispiel Christen ihre Kinder nicht mehr taufen lassen, sie nicht mehr zur Kommunion oder zur Konfirmation schicken, weil sie vor ihrer Volljährigkeit religiös geprägt würden. Zudem müssten alle Erziehungsinhalte jeglicher Glaubensprägung entbehren, was dann auch noch staatlich zu überwachen wäre. Eine etwas absurde Vorstellung, finden Sie nicht? In den Ostblockstaaten hat man diese Form des allwaltenden "säkularen" Staates realisiert, mit den bekannten Folgen. Lassen wir also den Juden und Muslimen die Freiheit selbst zu entscheiden, welchen Glauben sie ihren Kindern vermitteln und wie sie ihn vermitteln." Zur grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit gehört natürlich elementar, dass Eltern ihren Kindern ihren Glauben auch zugänglich machen dürfen. Die von zahlreichen Diskutanten vorgebrachte Ansicht, ein Kind habe ein Recht darauf, ohne Glaubensinhalte aufzuwachsen, verkehrt das Grundrecht auf Religionsfreiheit in sein Gegenteil. Danach dürften zum Beispiel Christen ihre Kinder nicht mehr taufen lassen, sie nicht mehr zur Kommunion oder zur Konfirmation schicken, weil sie vor ihrer Volljährigkeit religiös geprägt würden. Zudem müssten alle Erziehungsinhalte jeglicher Glaubensprägung entbehren, was dann auch noch staatlich zu überwachen wäre. Eine etwas absurde Vorstellung, finden Sie nicht? In den Ostblockstaaten hat man diese Form des allwaltenden "säkularen" Staates realisiert, mit den bekannten Folgen. Lassen wir also den Juden und Muslimen die Freiheit selbst zu entscheiden, welchen Glauben sie ihren Kindern vermitteln und wie sie ihn vermitteln.

Beschneidungen sind nicht nur ein Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sie sind ebenso ein Verstoß gegen das Recht auf religiöse Unversehrtheit.

Wer soll für eventuelle Komplikationen haften?

Wie kann der Eingriff mit der ärztlichen Ethik vereinbar sein, wenn die Haftungsfragen unbeantwortet bleiben? Wer haftet letztendlich bei postoperativen Komplikationen bzw. wenn der Jugendliche und Erwachsene dem Eingriff rückwirkend widerspricht? Die Eltern, die Religionsgemeinschaft in oder der behandelnde Arzt oder Mohel? Ein Gesetz, dass nur Rechte bestimmt, aber keine Pflichten kennt ist insuffizient. Die Irreversibilität des Eingriffs stellt erhöhte Anforderungen an die ärztliche Praxis. Hier geht es eben nicht nur um die Abwägung von Interessen der Eltern, der Religionsgemeinschaft, sondern um die Subjektstellung des Betroffenen, im juristischen und ärztlichen Kontext. Allein der Betroffene scheint hier der haftende zu sein, denn weder die Eltern, noch die Religionsgemeinschaft oder der Staat, der dieses Handeln gesetzlich legitimiert, wird eine Haftungsverpflichtung gegenüber dem Betroffenen eingehen. Da ist jeder Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr besser geschützt. http://tinyurl.com/18r

Sollen Krankenkassen die Kosten für die Beschneidung tragen?

Beschneidung ohne Indikation muss privat bezahlt werden!

"Selbst wenn man Beschneidung akzeptieren würde, wäre immer noch zu fragen: Wer zahlt dafür? Die Beschneidung selbst ist keine Kassenleistung, evtl. nehmen sie private Krankenversicherer in ihren Katalog auf, ansonsten halt Cash bei Ablieferung der Vorhaut. Soweit kein Problem. Aber wie steht es aus mit der Ausbildung der Mohels? Wer bezahlt diese? Es ist ja wohl kaum denkbar, daß diese Beschneider auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildet werden. Somit muß sichergestellt sein, daß die Ausbildung der Mohels (die lt. vorliegendem Gesetzenwurf ärztlichen Standards genügen muß) allein auf privater Ebene finanziert wird. Ich bin nicht bereit, für diesen Unsinn zu zahlen. Da aber die Sachkundeprüfung eines Arztes in Deutschland eine staatliche Aufgabe ist, auch die Sachkundeprüfung einer Krankenschwester oder eines Sanitäters, so muß der Mohel (da er eine völlig unnütze und überflüssige Tätigkeit verrichtet) seine staatliche Sachkundeprüfung natürlich vollumfänglich selbst bezahlen. Das könnte teuer werden, schließlich werden hier ärztliche Standards verlangt und Fähigkeiten dieser Art müssen dann auch abgeprüft werden, bevor ein staatliches Zertifikat "Geprüfter Mohel" ausgestellt werden kann. Man kann rechtfertigen, daß man Ärzte und Krankenschwestern ausbildet, ihre Sachkunde prüft, auch ohne individuell zusätzliche Kosten für das Zertifikat der Sachkunde. Schließlich verrichten diese Leute anschließend zumeist sinnvolle Tätigkeiten, sind zumindest im Zweifel dazu verpflichtet. Auch wenn ein Schönheitschirurg i.d.R. keine Blinddarmoperationen vornimmt, so wird er es im Zweifel tun. Außerdem zahlt er hohe Steuern, darauf komm ich nochmal zurück. Eine Alternative wäre die unbedingte Dienstverpflichtung aller Mohels als Hilfsärzte oder Obersanitäter, sofern Bedarf danach besteht. Diese Leute haben ja - bei bestandener Sachkundeprüfung - ein Wissen und ein Können, das über das einer Krankenschwester oder eines Sanitäters weit hinausgeht: Seit wann darf eine Schwester oder ein Sani OPERATIONEN durchführen? Wäre mir neu. Der Mohel soll das künftig dürfen. Somit muß seine Sachkunde deutlich höher sein. Und das muß sauber dokumentiert sein. Ohne Leistung kein Schein. Ach ja: Eine Krankenschwester lernt 3 Jahre. Anschließend darf sie noch immer keine OPERATIONEN durchführen, geschweige denn, daß sie es könnte. Man sieht also, daß die Ausbildung eines Mohels sehr aufwendig sein wird: Die Krankenschwester lernt auch noch andere Dinge als der Mohel, aber allein um Operationen nach wissenschaftlichen und medizinischen Standards durchführen zu könen, halte ich minimal eine Ausbildung von 36 Monaten sinnvoll. Dem Mohel müssen umfangreiche Kenntnisse der Hygiene beigebracht werden, sämtliche möglichen Infektionen müssen ihm bekannt sein, er muß chirurgische Schnitte beherrschen, allein die Theorie der Operation dürfte ein gutes Jahr Büffeln in Anspruch nehmen. Er wird sehr viel lernen müssen und das Gelernte auch sehr oft am Tierpenil zeigen müssen, bevor man ihn auch nur irgendwie auf die jüdische Männlichkeit losläßt. Bis überhaupt die ersten staatlich geprüften Mohel-Halbärzte herangebildet sind, können viele Jahre vergehen. Es muß ja erst mal ein völlig neuer Studiengang im Range eines BA/BSc. ausgearbeitet werden. Das kann dauern. Bis dahin ist die Beschneidung weitgehend einzustellen, mangels sachkundigem Personal. Wohlbemerkt: Es wird eine quasi-ÄRZTLICHE Qualifikation vom Mohel verlangt. Der Mohel muß OPERATIONSFÄHIG sein. Sowas gibt es nicht zum Nulltarif, das bedeutet sehr viel Arbeit und natürlich hohe Kosten für die Ausbildung. Die niemand anders zu zahlen hat, als der prospektive Mohel. Er ist ja - außerhalb seiner Schönheitsoperationen - völlig nutzlos. Die Beschneidung ist medizinisch so nutzlos wie die meisten Schönheitsoperationen. Die Beschneidung IST eine Schönheitsoperation. Und auf jede Tittenliftung zahlt der Schönheitschirurg in DE Steuern. Dies müßte dann auch für Beschneidungen gelten, die eben nichts anderes sind als Schönheitsoperationen. Die Brustvergrößerung zahlt auch keine Kasse. Natürlich nicht. Sie ist in 95% der Fälle medizinisch unnötig. Die Beschneidung ist in 99,98% aller Fälle medizinisch unnötig. Und in den sehr wenigen Fällen, wo eine Beschneidung tatsächlich medizinisch notwendig ist: Da wird sie auch bezahlt. Es ist also ganz klar eine Führerscheinlösung anzudenken: Der Führerschein ist in Deutschland völlig privat finanziert. Die Fahrschule und der staatliche Prüfer der Sachkunde werden vollumfänglich vom Kunden bezahlt. So müßte das auch beim Mohel sein, nur natürlich sehr deutlich teurer und viel langwieriger. Autofahren kann man in rel. kurzer Zeit lernen, Operationen bedürfen sehr viel mehr Lehr- Lern- und Übungsarbeit. Der Mohel soll ein halber Arzt sein. Dementsprechend sind auch die Hürden der Ausbildung derart zu gestalten. Eben halb so hart wie Arzt. Das wird noch lustig genug und hoffentlich sehr teuer für diese Schwachmaten. *** Was ich hier gerade vorexerziert habe, ist ein Logik-Lehrstück. Es hat nichts mit der Realität zu tun, denn in der Realität wird man nichts von dem, was gemäß der Logik nötig wäre, vom Mohel einfordern. Man wird einfach sagen: "Der kann das schon, der darf schneiden." Man wird eine Pseudotoleranz walten lassen. Juden haben in DE einen Freifahrtsschein für all ihre Beklopptheiten. Über Judenhass darf man sich darob nicht wundern. Der folgt logisch (UND REAL) aus der positiven Diskriminierung von Juden. Ever sad to say so. hello sagt: kc" Selbst wenn man Beschneidung akzeptieren würde, wäre immer noch zu fragen: Wer zahlt dafür? Die Beschneidung selbst ist keine Kassenleistung, evtl. nehmen sie private Krankenversicherer in ihren Katalog auf, ansonsten halt Cash bei Ablieferung der Vorhaut. Soweit kein Problem. Aber wie steht es aus mit der Ausbildung der Mohels? Wer bezahlt diese? Es ist ja wohl kaum denkbar, daß diese Beschneider auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildet werden. Somit muß sichergestellt sein, daß die Ausbildung der Mohels (die lt. vorliegendem Gesetzenwurf ärztlichen Standards genügen muß) allein auf privater Ebene finanziert wird. Ich bin nicht bereit, für diesen Unsinn zu zahlen. Da aber die Sachkundeprüfung eines Arztes in Deutschland eine staatliche Aufgabe ist, auch die Sachkundeprüfung einer Krankenschwester oder eines Sanitäters, so muß der Mohel (da er eine völlig unnütze und überflüssige Tätigkeit verrichtet) seine staatliche Sachkundeprüfung natürlich vollumfänglich selbst bezahlen. Das könnte teuer werden, schließlich werden hier ärztliche Standards verlangt und Fähigkeiten dieser Art müssen dann auch abgeprüft werden, bevor ein staatliches Zertifikat "Geprüfter Mohel" ausgestellt werden kann. Man kann rechtfertigen, daß man Ärzte und Krankenschwestern ausbildet, ihre Sachkunde prüft, auch ohne individuell zusätzliche Kosten für das Zertifikat der Sachkunde. Schließlich verrichten diese Leute anschließend zumeist sinnvolle Tätigkeiten, sind zumindest im Zweifel dazu verpflichtet. Auch wenn ein Schönheitschirurg i.d.R. keine Blinddarmoperationen vornimmt, so wird er es im Zweifel tun. Außerdem zahlt er hohe Steuern, darauf komm ich nochmal zurück. Eine Alternative wäre die unbedingte Dienstverpflichtung aller Mohels als Hilfsärzte oder Obersanitäter, sofern Bedarf danach besteht. Diese Leute haben ja - bei bestandener Sachkundeprüfung - ein Wissen und ein Können, das über das einer Krankenschwester oder eines Sanitäters weit hinausgeht: Seit wann darf eine Schwester oder ein Sani OPERATIONEN durchführen? Wäre mir neu. Der Mohel soll das künftig dürfen. Somit muß seine Sachkunde deutlich höher sein. Und das muß sauber dokumentiert sein. Ohne Leistung kein Schein. Ach ja: Eine Krankenschwester lernt 3 Jahre. Anschließend darf sie noch immer keine OPERATIONEN durchführen, geschweige denn, daß sie es könnte. Man sieht also, daß die Ausbildung eines Mohels sehr aufwendig sein wird: Die Krankenschwester lernt auch noch andere Dinge als der Mohel, aber allein um Operationen nach wissenschaftlichen und medizinischen Standards durchführen zu könen, halte ich minimal eine Ausbildung von 36 Monaten sinnvoll. Dem Mohel müssen umfangreiche Kenntnisse der Hygiene beigebracht werden, sämtliche möglichen Infektionen müssen ihm bekannt sein, er muß chirurgische Schnitte beherrschen, allein die Theorie der Operation dürfte ein gutes Jahr Büffeln in Anspruch nehmen. Er wird sehr viel lernen müssen und das Gelernte auch sehr oft am Tierpenil zeigen müssen, bevor man ihn auch nur irgendwie auf die jüdische Männlichkeit losläßt. Bis überhaupt die ersten staatlich geprüften Mohel-Halbärzte herangebildet sind, können viele Jahre vergehen. Es muß ja erst mal ein völlig neuer Studiengang im Range eines BA/BSc. ausgearbeitet werden. Das kann dauern. Bis dahin ist die Beschneidung weitgehend einzustellen, mangels sachkundigem Personal. Wohlbemerkt: Es wird eine quasi-ÄRZTLICHE Qualifikation vom Mohel verlangt. Der Mohel muß OPERATIONSFÄHIG sein. Sowas gibt es nicht zum Nulltarif, das bedeutet sehr viel Arbeit und natürlich hohe Kosten für die Ausbildung. Die niemand anders zu zahlen hat, als der prospektive Mohel. Er ist ja - außerhalb seiner Schönheitsoperationen - völlig nutzlos. Die Beschneidung ist medizinisch so nutzlos wie die meisten Schönheitsoperationen. Die Beschneidung IST eine Schönheitsoperation. Und auf jede Tittenliftung zahlt der Schönheitschirurg in DE Steuern. Dies müßte dann auch für Beschneidungen gelten, die eben nichts anderes sind als Schönheitsoperationen. Die Brustvergrößerung zahlt auch keine Kasse. Natürlich nicht. Sie ist in 95% der Fälle medizinisch unnötig. Die Beschneidung ist in 99,98% aller Fälle medizinisch unnötig. Und in den sehr wenigen Fällen, wo eine Beschneidung tatsächlich medizinisch notwendig ist: Da wird sie auch bezahlt. Es ist also ganz klar eine Führerscheinlösung anzudenken: Der Führerschein ist in Deutschland völlig privat finanziert. Die Fahrschule und der staatliche Prüfer der Sachkunde werden vollumfänglich vom Kunden bezahlt. So müßte das auch beim Mohel sein, nur natürlich sehr deutlich teurer und viel langwieriger. Autofahren kann man in rel. kurzer Zeit lernen, Operationen bedürfen sehr viel mehr Lehr- Lern- und Übungsarbeit. Der Mohel soll ein halber Arzt sein. Dementsprechend sind auch die Hürden der Ausbildung derart zu gestalten. Eben halb so hart wie Arzt. Das wird noch lustig genug und hoffentlich sehr teuer für diese Schwachmaten. *** Was ich hier gerade vorexerziert habe, ist ein Logik-Lehrstück. Es hat nichts mit der Realität zu tun, denn in der Realität wird man nichts von dem, was gemäß der Logik nötig wäre, vom Mohel einfordern. Man wird einfach sagen: "Der kann das schon, der darf schneiden." Man wird eine Pseudotoleranz walten lassen. Juden haben in DE einen Freifahrtsschein für all ihre Beklopptheiten. Über Judenhass darf man sich darob nicht wundern. Der folgt logisch (UND REAL) aus der positiven Diskriminierung von Juden. Ever sad to say so. hello sagt: kc Selbst wenn man Beschneidung akzeptieren würde, wäre immer noch zu fragen: Wer zahlt dafür? Die Beschneidung selbst ist keine Kassenleistung, evtl. nehmen sie private Krankenversicherer in ihren Katalog auf, ansonsten halt Cash bei Ablieferung der Vorhaut. Soweit kein Problem. Aber wie steht es aus mit der Ausbildung der Mohels? Wer bezahlt diese? Es ist ja wohl kaum denkbar, daß diese Beschneider auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildet werden. Somit muß sichergestellt sein, daß die Ausbildung der Mohels (die lt. vorliegendem Gesetzenwurf ärztlichen Standards genügen muß) allein auf privater Ebene finanziert wird. Ich bin nicht bereit, für diesen Unsinn zu zahlen. Da aber die Sachkundeprüfung eines Arztes in Deutschland eine staatliche Aufgabe ist, auch die Sachkundeprüfung einer Krankenschwester oder eines Sanitäters, so muß der Mohel (da er eine völlig unnütze und überflüssige Tätigkeit verrichtet) seine staatliche Sachkundeprüfung natürlich vollumfänglich selbst bezahlen. Das könnte teuer werden, schließlich werden hier ärztliche Standards verlangt und Fähigkeiten dieser Art müssen dann auch abgeprüft werden, bevor ein staatliches Zertifikat "Geprüfter Mohel" ausgestellt werden kann. Man kann rechtfertigen, daß man Ärzte und Krankenschwestern ausbildet, ihre Sachkunde prüft, auch ohne individuell zusätzliche Kosten für das Zertifikat der Sachkunde. Schließlich verrichten diese Leute anschließend zumeist sinnvolle Tätigkeiten, sind zumindest im Zweifel dazu verpflichtet. Auch wenn ein Schönheitschirurg i.d.R. keine Blinddarmoperationen vornimmt, so wird er es im Zweifel tun. Außerdem zahlt er hohe Steuern, darauf komm ich nochmal zurück. Eine Alternative wäre die unbedingte Dienstverpflichtung aller Mohels als Hilfsärzte oder Obersanitäter, sofern Bedarf danach besteht. Diese Leute haben ja - bei bestandener Sachkundeprüfung - ein Wissen und ein Können, das über das einer Krankenschwester oder eines Sanitäters weit hinausgeht: Seit wann darf eine Schwester oder ein Sani OPERATIONEN durchführen? Wäre mir neu. Der Mohel soll das künftig dürfen. Somit muß seine Sachkunde deutlich höher sein. Und das muß sauber dokumentiert sein. Ohne Leistung kein Schein. Ach ja: Eine Krankenschwester lernt 3 Jahre. Anschließend darf sie noch immer keine OPERATIONEN durchführen, geschweige denn, daß sie es könnte. Man sieht also, daß die Ausbildung eines Mohels sehr aufwendig sein wird: Die Krankenschwester lernt auch noch andere Dinge als der Mohel, aber allein um Operationen nach wissenschaftlichen und medizinischen Standards durchführen zu könen, halte ich minimal eine Ausbildung von 36 Monaten sinnvoll. Dem Mohel müssen umfangreiche Kenntnisse der Hygiene beigebracht werden, sämtliche möglichen Infektionen müssen ihm bekannt sein, er muß chirurgische Schnitte beherrschen, allein die Theorie der Operation dürfte ein gutes Jahr Büffeln in Anspruch nehmen. Er wird sehr viel lernen müssen und das Gelernte auch sehr oft am Tierpenil zeigen müssen, bevor man ihn auch nur irgendwie auf die jüdische Männlichkeit losläßt. Bis überhaupt die ersten staatlich geprüften Mohel-Halbärzte herangebildet sind, können viele Jahre vergehen. Es muß ja erst mal ein völlig neuer Studiengang im Range eines BA/BSc. ausgearbeitet werden. Das kann dauern. Bis dahin ist die Beschneidung weitgehend einzustellen, mangels sachkundigem Personal. Wohlbemerkt: Es wird eine quasi-ÄRZTLICHE Qualifikation vom Mohel verlangt. Der Mohel muß OPERATIONSFÄHIG sein. Sowas gibt es nicht zum Nulltarif, das bedeutet sehr viel Arbeit und natürlich hohe Kosten für die Ausbildung. Die niemand anders zu zahlen hat, als der prospektive Mohel. Er ist ja - außerhalb seiner Schönheitsoperationen - völlig nutzlos. Die Beschneidung ist medizinisch so nutzlos wie die meisten Schönheitsoperationen. Die Beschneidung IST eine Schönheitsoperation. Und auf jede Tittenliftung zahlt der Schönheitschirurg in DE Steuern. Dies müßte dann auch für Beschneidungen gelten, die eben nichts anderes sind als Schönheitsoperationen. Die Brustvergrößerung zahlt auch keine Kasse. Natürlich nicht. Sie ist in 95% der Fälle medizinisch unnötig. Die Beschneidung ist in 99,98% aller Fälle medizinisch unnötig. Und in den sehr wenigen Fällen, wo eine Beschneidung tatsächlich medizinisch notwendig ist: Da wird sie auch bezahlt. Es ist also ganz klar eine Führerscheinlösung anzudenken: Der Führerschein ist in Deutschland völlig privat finanziert. Die Fahrschule und der staatliche Prüfer der Sachkunde werden vollumfänglich vom Kunden bezahlt. So müßte das auch beim Mohel sein, nur natürlich sehr deutlich teurer und viel langwieriger. Autofahren kann man in rel. kurzer Zeit lernen, Operationen bedürfen sehr viel mehr Lehr- Lern- und Übungsarbeit. Der Mohel soll ein halber Arzt sein. Dementsprechend sind auch die Hürden der Ausbildung derart zu gestalten. Eben halb so hart wie Arzt. Das wird noch lustig genug und hoffentlich sehr teuer für diese Schwachmaten. *** Was ich hier gerade vorexerziert habe, ist ein Logik-Lehrstück. Es hat nichts mit der Realität zu tun, denn in der Realität wird man nichts von dem, was gemäß der Logik nötig wäre, vom Mohel einfordern. Man wird einfach sagen: "Der kann das schon, der darf schneiden." Man wird eine Pseudotoleranz walten lassen. Juden haben in DE einen Freifahrtsschein für all ihre Beklopptheiten. Über Judenhass darf man sich darob nicht wundern. Der folgt logisch (UND REAL) aus der positiven Diskriminierung von Juden. Ever sad to say so. hello sagt: kc http://tinyurl.com/ckq5vpu

Welche körperlichen Folgen hat die Beschneidung?

s. Map zur Diskussion um medizinischen Nutzen/Schaden

Ist es nicht manipulativ, die Diskussion mit einer These zu starten, die bereits eine Richtung vorgibt - und dazu noch ein Bild zu verwenden, das ebenfalls alles andere als neutral ist?

"Diese Umfrage ist trotz der geringfügig angepassten, aber immer noch falschen Hypothesen (siehe mein Kommentar unten) immer noch unfreiwillig manipulativ. Das Foto von der Demonstration tut ein Übriges." Diese Umfrage ist trotz der geringfügig angepassten, aber immer noch falschen Hypothesen (siehe mein Kommentar unten) immer noch unfreiwillig manipulativ. Das Foto von der Demonstration tut ein Übriges.

Das Vorgehen orientiert sich methodisch an den angelsächsischen Debating-Formaten

Was die Ausgangsthese betrifft: In der Tat haben wir uns entschieden, eine Hypothese an den Ausgang zu stellen. Wir hätten auch die umgekehrte Hypothese nehmen können: "Beschneidung minderjähriger Jungen ohne medizinische Inidkation ist mit ärztlicher Ethik vereinbar". Da hätten sich dann die Pros und Cons anders verteilt. Grundsätzlich halten wir diesen Ansatz, der sich an den angelsächsischen Debating-Formaten orientert, für produktiv. Man muss sich halt für eine Variante entscheiden. Zum Foto: ist eine pragmatische Entscheidung. Da das Projekt auf vier verschiedenen Onlineseiten gleichzeitig läuft (wir wollen austesten, wie unterschiedliche Lesercommunities reagieren) mussten wir ein rechtfreies Foto verwenden. Das Demo-Foto erschien mir interessanter als einfach ein Archivbild mit einem Operationsmesser. Vielleicht Geschmackssache. http://tinyurl.com/98qre8p weitere Diskussion: "Warum eigentlich überhaupt eine Hypothese? Sie räumen ja selbst ein, dass die Präferenz für verschiedene Hypothesen zu unterschiedlichen Ergebnissen führt. Ist dann der vollständige Verzicht auf jede Hypothese nicht objektiver? Zu dem Foto: Wenn Sie keine rechtefreien Bilder finden, die neutral sind, warum verzichten Sie dann nicht auf Bilder? Das ist doch keine Frage der Anzahl der Medien, in denen Sie die Umfrage machen. Das ist auch keine "Geschmackssache". Wenn es Ihnen - neben dem Vergleich diverser communities - auch (was ich hoffe) um ein objektives Resultat der Umfrage geht (nur dann kann man übrigens auch die communities sinnvoll vergleichen), warum verzichten Sie dann nicht auf manipulative Elemente? Oder ist die Objektivität hier sekundär und ggf. warum? Auf die von Ihnen gewählte - und verteidigte - Weise sind jedenfalls die Grenzen rationaler Rekonstruktion moralischer Anschauungen schnell erreicht.