Philo Didaktik

Nach Ekkehart Martens

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Philo Didaktik by Mind Map: Philo Didaktik

1. Aufgaben des Philounterrichts im Allgemeinen

1.1. philosophieren, nicht Philosophie lernen

1.1.1. Philosophie als Tätigkeit

1.1.1.1. Wittgenstein "Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit."

1.1.1.1.1. Tractatus, 1918

1.1.1.2. Kompetenzerwerb, nicht Wissenserwerb

1.1.1.3. Robert Spaemann

1.1.1.3.1. Kontinuierlicher Diskurs über letzte Fragen

1.1.2. Philosophie als Tatbestand

1.2. Weltaunschauungen

1.2.1. Philosophieunterricht soll Lücken füllen

1.2.1.1. gesellschaftlicher Auftrag/Orientierungserwartung

1.2.1.1.1. da Schule als Erziehungsanstalt wichtiger

1.2.1.1.2. zum aufgeklärten, demokratischen Bürger erziehen

1.2.2. Problembewältigung der Technisierung

1.2.2.1. deswegen zahreiche Biotechnologie-Beispiele im Unterricht

1.2.2.2. deswegen will ich neue Medien stärker einbeziehen

1.3. kritische Analyse lebenswichtiger Grundfragen

1.4. eigene Identitäts-/Empathiebildung

1.4.1. Bedürfnis nach "Popularphilosophie"

1.5. Philosophie als "Lebenskunst"

1.5.1. die Frage nach dem "guten Leben"

1.5.1.1. Sokrates

1.5.1.2. Frage nach "guter Erziehung"

1.5.1.2.1. Platons Akademie

1.5.1.2.2. Kant "Über Pädagogik"

1.5.1.2.3. Dewey "Demokratie und Erziehung"

1.5.1.2.4. Adorno "Erziehung zur Mündigkeit"

1.5.2. Marx 11. These über Feuerbach

1.5.2.1. "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern."

1.6. Philosophie als elementare Kulturtechnik

1.6.1. Vorläufer

1.6.1.1. PISA

1.6.1.2. Platon: "Theages"

1.6.1.2.1. Sohne Theages soll zum Sophisten, trifft auf Sokrates, Vater fragt, was wichtig

1.6.2. Kultur

1.6.2.1. genetisch

1.6.2.1.1. durch griechische Kultur geprägt

1.6.2.2. anthropologisch

1.6.2.2.1. in der menschlichen Natur

1.6.2.3. deskriptiv

1.6.2.3.1. demokratische Willensbildung

1.6.2.4. normativ

1.6.2.4.1. sinvolle, humane Lebensweise

1.6.2.4.2. wissenschaftlich, technische Wissensansprüche

1.6.2.5. didaktisch-methodisch

1.6.2.5.1. kann gelehrt werden

1.6.2.6. legitimatorisch

1.6.2.6.1. Kulturtechnik zur Kritikfähikeit

1.6.2.6.2. Persönlichkeitsbildung

1.6.2.6.3. demokratische Erziehung

1.6.3. Technik

1.6.3.1. Begriffs-/Argumentationskunst

1.6.3.1.1. Rhetorik

1.6.3.1.2. Anlehnen an die Künste der Sophisten, aber da nicht stehenbleiben

1.6.3.2. Materialkunde

1.6.3.2.1. Kenntnis der Philosophiegeschichte

1.6.3.3. an den Träger gebunden

1.6.3.4. elementar

1.6.3.4.1. grundlegend, allen anderen Techniken vorausgehend

1.6.3.4.2. einfach (zu erlernen)

1.6.3.4.3. unverzichtbar

1.6.4. Argument

1.6.4.1. (1) Es soll an der Schule Mündigkeit/Demokratiefähigkeit gelehrt werden

1.6.4.2. (2) Philosophie tut dies in besonderer, nicht ersetzbarer Weise

1.6.4.3. => Philosophie muss an der Schule gelehrt werden

2. Allgemeine Begriffsklärungen

2.1. Noumenon

2.1.1. Platon

2.1.1.1. das mit dem Geist zu Erkennende

2.1.2. Kant

2.1.2.1. "Ding-an-sich": Das dem Denken vorausgehende, das dem Denken und der Anschauung, dem Erkennen und der Erkenntnis Verschlossene

2.2. Logos

2.2.1. Zugangsart

2.2.2. Lehre der Wahrheit

2.3. Phainomenon

2.3.1. Platon

2.3.1.1. das mit den Augen zu Sehende

2.3.2. Kant

2.3.2.1. Abstraktion des unkennbaren, unwissbaren "Dinges-an-sich", das als solches nicht unmittelbar im Bewusstsein des Beobachters erscheint, sondern nur indirekt, als Phänomenon, bewusst wird

2.4. Phänomenologie

2.4.1. Lehre/Untersuchung der Erscheinungen

2.4.2. Lehre des Scheins

2.5. Aporie

2.5.1. Einsicht in das eigene philos. Nichtwissen & Unlösbarkeit eines philos. Problems

3. Verwendete philosophische Theorien

3.1. sokratisches Philosophieren

3.1.1. Phänomen

3.1.1.1. prädiskursive Intuitionen

3.1.1.2. "Was sich von sich her zeigt"

3.1.1.2.1. keine Interpretation/theoretische Erklärungen

3.1.1.3. Diskrepanz- und Brucherfahrungen

3.1.1.3.1. faktisch

3.1.1.3.2. antizipierbar

3.1.1.4. Gesellschaftliche Brüche

3.1.1.4.1. wie sie sich mit der Zeit ändern

3.1.1.4.2. Vgl. Hannah Ahrend

3.1.1.5. Generelle Gesellschaftliche Kriese

3.1.1.5.1. Wie erzieht man zur Tapferkeit?

3.1.1.6. anschauliche, sinnliche Erfahrungen

3.1.2. Zugrunde liegende Deutungsmuster erkennen

3.1.3. Deutungsmuster analysieren

3.1.3.1. begrifflich

3.1.3.2. argumentativ

3.1.4. Argumentative Rede/Gegenrede

3.1.4.1. Rechenschaft geben

3.1.5. Spekulationen/Intuitionen/Einfälle

3.1.5.1. postdiskursive Intuitionen

3.1.5.2. absichern un prüfen der Erkenntnisse

3.2. Sokrates (Forts.)

3.2.1. Mäeutik

3.2.1.1. Als Unterrichtsmethode

3.2.1.1.1. Erotematik

3.2.1.2. Elenktik (griech. „Kunst der Überführung“)

3.2.1.2.1. erschüttern des Standpunkts des Gesprächspartners

3.2.1.3. Protreptik (griech. „Kunst der Hinwendung“)

3.2.1.3.1. durch weiteres Fragen zu einer richtigen Meinung führen

3.3. aristotelisches Philosophieren

3.3.1. Moderater Realismus

3.3.1.1. fängt unmittelbar bei der Sache, nicht bei der Geschichte des Gegenstands an

3.3.1.2. In der Tat darf man dort, wo die relevanten Aporien ausgeräumt sind, einen Wahrheitsanspruch erheben. Dieser ist allerdings nicht absolut gemeint; sobald sich neue Hindernisse auftun, muss man sie erneut durcharbeiten.

3.3.1.2.1. (Höffe, 1996)

3.3.1.2.2. Aporie

3.3.2. Bedeutung der Phänomene

3.3.2.1. keine Geltung von sich her

3.3.2.2. Ausgangspunkt des Denkens

3.3.2.3. Denken/Erkennen kreist nicht in sich selbst, sondern ist auf P. bezogen

3.4. Rationalismus

3.4.1. Platon

3.4.1.1. Denken bezieht sich nur auf geistige Gegenstände jenseits der Sinneswelt

3.4.2. Kant

3.4.2.1. Denken erfolg nach allgemeingültigen Verstandesformen

3.5. Empirismus

3.5.1. Hume

3.5.1.1. Gegenstände und Formen des Erkennens sind sinnlicher Art

3.6. Husserls Phänomenologie

3.6.1. Phänomenologie als erste Wissenschaft

3.6.1.1. ist an den "SACHEN SELBST" orientiert

3.6.1.2. nur von unmittelbarem Bewusstseinserleben leiten lassen

3.6.2. desktiptive Methode

3.6.2.1. apriorische Wissenschaft

3.6.2.2. prinzipielles Organon einer wissenschaftl. Philosophie

3.6.3. basiert nicht auf Vorurteilen und Existenzannahmen, wie z.B.

3.6.3.1. naturalistische Philosophie

3.6.3.2. experimentelle Philosophie

3.6.4. unterscheidet NICHT

3.6.4.1. Sinneswelt -VS- Geisteswelt

3.6.4.2. Innen (Bewusstsein) -VS- Außen (Gegenständen)

3.6.5. unterscheidet zwischen

3.6.5.1. Inhalt

3.6.5.1.1. Bewusstseinsgegenständen

3.6.5.1.2. Noema

3.6.5.2. Denkakt

3.6.5.2.1. Bewusstseinvollzüge

3.6.5.2.2. Noesis

3.6.5.2.3. richtet sich immer auf etwas (Intentionalität)

3.6.6. Methode

3.6.6.1. Freie Variation

3.6.6.1.1. nicht analytisch

3.6.6.1.2. deskriptiv

3.6.6.1.3. freie Variation von Gegenständen in der Fantasie

3.6.6.1.4. nur von der Logik, nicht von Existenzmöglichkeit begrenzt

3.6.6.2. Phänomenologische Reduktion

3.6.6.2.1. später Husserl

3.6.6.2.2. Erforschung von Strukturen, welche es dem Bewusstsein erlauben, sich auf Objekte außerhalb seiner selbst zu beziehen.

3.6.6.2.3. Nachdenken über Inhalte des Geistes unter Ausschluss aller übrigen Gegenstände.

3.6.6.2.4. Da sich der Geist sowohl auf existierende als auch auf nichtexistierende Dinge richten kann, setzt die phänomenologische Reduktion nicht das Vorhandensein bestimmter Gegenstände voraus, sondern klammert vielmehr im Verfahren der Epoché deren Existenz ein.

3.7. Schleiermachers Hermeneutik

3.7.1. objektive (grammatische) Methode

3.7.1.1. Text als Teil der Gesamtheit der Sprache

3.7.2. subjektive Methode

3.7.2.1. Individualität des Autors wird in den Schaffensprozess mit einbezogen

3.7.3. komparatives Verfahren

3.7.3.1. Vergleich von Aussagen

3.7.3.1.1. sprachlicher Kontext

3.7.3.1.2. historischer Kontext

3.7.4. divinatorisches Verfahren

3.7.4.1. intuitive, einlebende Sinnerfassung

3.7.5. (Gadamer)

3.7.5.1. Auslegung des Seinsverständnisses, das den Menschen in seinem Dasein von allen anderen unterscheidet

3.7.5.2. Wahrheit

3.7.5.2.1. Studium der philosophischen Texte

3.7.5.3. Richtigkeit

3.7.5.3.1. wissenschaftliches Methodik

3.8. Hegels Dialektik

3.8.1. Jede These birgt in sich bereits die Antithese

3.8.1.1. Beides wird durch die Synthese aufgehoben

3.8.1.1.1. bewahrt

3.8.1.1.2. ein Ende gemacht

3.9. Kohlbergs Stufen-Schema über das Urteilsniveau

3.9.1. partikularistisch/egoistisch

3.9.2. konventionell/legalistisch

3.9.3. universalistisch/altruistisch

3.9.4. ursprünglich rein deskriptiv

3.9.5. vorwiegend normativ gelesen

4. sokratisch-aristotelisches Methodenparadigma

4.1. Philosophische Denk-/Erkenntnismethoden

4.1.1. Phänomenologie

4.1.1.1. Husserl

4.1.2. Hermeneutik

4.1.2.1. Gadamers

4.1.3. Analytische Phylosphie

4.1.3.1. Wittgenstein

4.1.4. Dialektik

4.1.4.1. Hegel

4.1.5. Spekulative/Angewandte Philosophie

4.1.5.1. Descartes

4.1.6. Integratives Methodenparadigma (Fünf-Finger-Modell)

4.1.6.1. phänomenologische Methode

4.1.6.1.1. beschreiben

4.1.6.1.2. von brüchig gewordenen Alltagserfahrungen ausgehen

4.1.6.1.3. empirische Daten berücksichtigen/sich davon frei machen

4.1.6.1.4. differenziert/umfassend beschreiben was ich

4.1.6.1.5. (1) Gegenstand mittels EIDETISCHER REDUKTION erfassen

4.1.6.1.6. (2) leibliche Dimension des Erkennens hervorheben

4.1.6.1.7. (3) Erlebnisse/Erfahrungen in eigener Lebenswelt nennen

4.1.6.1.8. Ergebnisse der Einzelwissenschaften einbeziehen

4.1.6.1.9. (4) persönliche Problemstellung einbeziehen

4.1.6.2. hermeneutische Methode

4.1.6.2.1. verstehen und fragen

4.1.6.2.2. Lehrmeinungen, Interpretationen kennen

4.1.6.2.3. eigene, alltägliche Ansichten/Deutungsmuster erkennen

4.1.6.2.4. Ablauf

4.1.6.3. analytische Methode

4.1.6.3.1. klären und erläutern

4.1.6.3.2. zentrale Begriffe/Argumente

4.1.6.3.3. Prämissen erkennen

4.1.6.3.4. Wiedersprüche aufdecken

4.1.6.3.5. Verengte/zu weite Definitionen erkennen

4.1.6.3.6. Carnap/Neurath

4.1.6.3.7. linguistic turn

4.1.6.3.8. sprachanalytisches Philosophieren

4.1.6.4. dialektische Methode

4.1.6.4.1. streiten und widersprechen

4.1.6.4.2. Kunst des "Unterredens"

4.1.6.4.3. Dialektik als Seinserkenntnis

4.1.6.4.4. Dialektik als Dialogprozess

4.1.6.4.5. Dialektik als Wortstreit

4.1.6.4.6. Zusammenwirken mit anderen (vorher genannten) Faktoren

4.1.6.4.7. kann vor manipulativem/unernsthaftem Gerede bewahren

4.1.6.4.8. Positionen zuspitzen

4.1.6.4.9. Dialogangebot wahrnehmen

4.1.6.5. spekulative (intuitiv/kreative) Methode

4.1.6.5.1. notwendiges Moment der Horizonterweiterung

4.1.6.5.2. ungeschützte Einfälle aufnehmen

4.1.6.5.3. Phantasien zulassen

4.1.6.5.4. neue Ideen/Hypothesen kreativ nutzen

4.1.6.5.5. Handwerkskunst/Fingerspitzengefühl

4.1.6.5.6. Peirce

4.1.6.5.7. Kambartel

4.2. Philosophische Arbeitsmethoden/-techniken

4.2.1. Wie gewinnt man Erkenntnisse aus

4.2.1.1. Sinnlichen Erfahrungen

4.2.1.2. Vernunft

4.2.1.3. Sprachgebrauch

4.2.2. Etwas wahrnehmen können

4.2.2.1. eidetische/phänomenologische Reduktion

4.2.2.1.1. konkrete/anschauliche Beispiele

4.2.2.1.2. eigene Beobachtungen

4.2.2.1.3. Intentionen/Sinndeutungen

4.2.2.1.4. eigene Beobachtungen zu wissenschaftl. Fakten kontrastiered/korrigieren in Bezug setzen

4.2.2.2. Leiblichkeit

4.2.2.2.1. Nachvollzug von Textbeispielen

4.2.2.2.2. leibgebundene Erfahrungen machen/beschreiben

4.2.2.3. Lebenswelt

4.2.2.3.1. Erchließungsfragen stellen

4.2.2.3.2. Arbetsaufträge/Methodische Schritte

4.2.2.3.3. Schreibmeditation

4.2.2.3.4. allg. Unterrichtmethodik

4.2.2.4. Problemkonstituierung

4.2.2.4.1. unmittelbare Brucherfahrungen

4.2.2.4.2. subjektive Problemsituation auf objektive heben

4.2.3. Jemand verstehen können

4.2.3.1. historisch-philologische Verfahren

4.2.3.1.1. Klärung von Sachfragen

4.2.3.2. textanalytische Verfahren

4.2.3.2.1. begrifflich-argumentatives Begfreifen

4.2.3.2.2. engere Textarbeit

4.2.3.2.3. freie Textarbeit

4.2.3.3. hermeneutische Verfahren

4.2.3.3.1. Text wird in eigenen Horizont einbezogen

4.2.3.4. produktionsorientierte Verfahren

4.2.3.4.1. bestärkt das subjektive Verstehen

4.2.3.5. dekonstruktivistische Verfahren

4.2.3.5.1. Mehrdeutigkeiten/Brüche als

4.2.4. Argumente und Begriffe klären können

4.2.4.1. Allgemeine Begriffsanalyse

4.2.4.1.1. unterscheiden zwischen

4.2.4.1.2. begründete (anstatt "richtige") Definitionen geben

4.2.4.1.3. Modellfälle bilden

4.2.4.1.4. Das soziale Umfeld verstehen

4.2.4.2. Allgemeine Argumentationsanalyse

4.2.4.2.1. häufig muss eine Begriffsanalyse vorausgehen

4.2.4.2.2. Widerspruchsfreiheit

4.2.4.2.3. Tautologien vermeiden

4.2.4.2.4. Syllogismen verwenden

4.2.4.2.5. Naturalistischen Fehlschluss erkennen

4.2.4.3. philosophische Begriffs- und Argumentationsanalyse

4.2.4.3.1. pragmatischen Widerspruch aufdecken

4.2.4.3.2. unendlichen Regress vermeiden

4.2.4.3.3. begriffliche Zusammenhänge verstehen

4.2.4.3.4. Begriffe integrativ analysieren

4.2.5. Auseinandersetzungen führen können

4.2.5.1. mit Denkwidersprüchen argumentativ auseinandersetzen können

4.2.5.1.1. sich wundern

4.2.5.1.2. Aporie

4.2.5.1.3. Paradoxie

4.2.5.1.4. Antinomien

4.2.5.1.5. Dilemmata

4.2.5.1.6. nach Synthesen suchen

4.2.5.2. reale Dialoge auch rhetorisch, institutionell, affektiv führen können

4.2.5.2.1. <html><img src="Dialogtypen.jpg">

4.2.5.2.2. Keine "ideale Sprechsituation" (wie Habermas) anstreben

4.2.5.2.3. vom gemeinsamen Alltagswissen ausgehen

4.2.5.2.4. implizite Argumentationsweise anwenden (nur im Bedarfsfall explizit Begriffe/Argumente klären)

4.2.5.2.5. möglichst überparteiliche Ausdrucksweise versuchen

4.2.5.2.6. belebende Emotionalität zulassen

4.2.5.2.7. möglichst fruchtbarer Austausch von Argumenten

4.2.5.2.8. im Rahmen der Zeit die bestmögliche Argumentation liefern

4.2.5.2.9. statt allgemeine Übereinstimmung anstreben

4.2.5.2.10. Regeln (Kienpointner, 1996)

4.2.5.2.11. Sokratisches Gespräch

4.2.6. Einfälle haben können

4.2.6.1. kreatives Interpretieren

4.2.6.1.1. Jeder Philosoph sollte ein Spinner sein, aber nicht jeder Spinner ist ein Philosoph

4.2.6.2. heuristische Kunstgriffe

4.2.6.2.1. Wie kommt man zu Ideen?

4.2.6.2.2. Brainstorming, Clustering, Mind-Mapping

4.2.6.3. experimentierendes Denken

4.2.6.3.1. Putnam: Gehirn im Tank

4.2.6.3.2. Searl: Chinesisches Zimmer

4.2.6.4. bildliches Denken

4.2.6.4.1. Bilder als Medium nutzen und eigene Gedanken weiterspinnen

4.2.6.4.2. Bilder kreieren

4.2.6.5. schreibendes Denken

4.2.6.5.1. "Besinnungsaufsatz"

4.2.6.5.2. Essay

4.2.6.5.3. Lese-/Arbeitstagebuch

4.2.6.6. meditatives Denken

4.2.6.6.1. persönliche Utopie der Schüler

4.3. Philosophische Unterrichtsmethoden

4.3.1. offener, nicht abschließbarer Prozess

4.3.1.1. "Methodenschlange"

4.3.2. wie philosophieren?

4.3.2.1. anschauungsorientiert

4.3.2.2. prozessorientiert

4.3.2.3. subjektorientiert

4.3.2.4. Vorgehen

4.3.2.4.1. lebenswichtige Grundfragen stellen

4.3.2.4.2. methodisch denken

4.3.2.4.3. philosophiegeschichtliche Kontinuität wahren

4.3.3. Ethische Methodenkompetenz

4.3.3.1. Situations-/Phänomenanalyse

4.3.3.2. Wert-/Deutungsanalyse

4.3.3.3. Geltungsanalyse

4.3.3.4. Konfliktanalyse

4.3.3.5. Urteile fällen/Einsichten formulieren

4.4. Allgemeine Unterrichtsmethoden

4.4.1. greifen auf (1) zurück

4.4.2. nicht-philosophische

4.4.2.1. probate Mittel für Philosophieunterricht als Zweck

4.4.3. philsophische

4.4.3.1. Mittel & Zweck fallen zusammen

4.5. Lernmethoden

4.5.1. für Philosophieren als Tatbestand

4.5.1.1. lern-/informationstheoretische Ansätze

4.5.2. für Philosophieren als Tätigkeit

4.5.2.1. eher kommunikative Modelle

4.5.2.2. dialogischer Prozess der Philosophierens lernen

4.5.2.3. philosophisches Denken lernen

4.5.2.3.1. WIE untersucht man die LETZTEN FRAGEN

4.6. Methodenentwicklung

4.6.1. Deduktiv

4.6.1.1. als Ausgangspunkt (2) und (3) zu erschließen

4.6.2. Induktiv

4.6.2.1. als Ausgangspunkt, (1) einzubinden

4.6.2.2. praxisorientiert

4.6.2.3. unverkürztes, nicht spezifisches Denken

4.6.2.4. an Platons Sokrates und Aristoteles nachvollziehen

4.6.2.4.1. Anamnesis

4.6.2.4.2. möglichst Gute, statt letzte Gründe

4.7. Brücke zwischen

4.7.1. unterrichtlicher Praxis

4.7.2. philosophischer Theorie

4.8. Zusammenhang zwischen 1, 2, 3 herstellen

4.9. Kein Methodenmonismus oder -pluralismus

4.9.1. Methodenvernetzung

4.10. für alle Alters- und Entwicklungsstufen geeignet

4.11. für Ethik- und Philosophieunterricht

5. Meine präsentierte Methode

5.1. Dialektische Methode (W-Fragen der Didaktik und Methodik)

5.1.1. Wozu

5.1.1.1. Selbstüberschätzung der Schüler nimmt zu

5.1.1.1.1. Skaalvik, Rankin (1995)

5.1.1.1.2. Selbstbstimmungstheorie von Deci & Ryan (1991, 1993)

5.1.1.1.3. Beispiel USA: schwacher Zusammenhang Noten <> Vorstellung wie begabt man ist

5.1.1.1.4. Suche von Fehlern außerhalb der eigenen Person

5.1.1.2. Argumentieren lernen

5.1.1.2.1. Sachlich argumentieren

5.1.1.2.2. Auf den anderen eingehen lernen

5.1.1.2.3. Eigene Argumente zur Prüfung öffnen

5.1.1.2.4. Argumente verteidigen

5.1.1.2.5. Argumente fallen lassen können

5.1.1.2.6. Es gibt keine Vorbilder mehr

5.1.2. für Wen

5.1.2.1. alle

5.1.2.1.1. wie schon bei Sokrates

5.1.2.1.2. Cicero sagte dies auch

5.1.2.2. erklärt populäre Strömungen

5.1.2.2.1. Medien

5.1.2.2.2. insbes. Literatur

5.1.3. Was

5.1.4. Wie

5.1.5. Womit