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Indikatoren für eine erfolgreiche Teamarbeit by Mind Map: Indikatoren für eine erfolgreiche
Teamarbeit
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Indikatoren für eine erfolgreiche Teamarbeit

Streitkultur

Konfliktfähigkeit

Probleme und unangenehme Themen werden angesprochen

den richtigen Ton treffen

verdeckte Konflikte offenlegen

Konflikte als Chance sehen

gemeinsam eine Lösung finden

inhaltliche Auseinandersetzung steht im Vordergrund, nicht die Macht oder das Recht zu behalten

Konflikten wird aus Bequemlichkeit zum "Wohl" aller aus dem Weg gegangen

wenn eine Mitglied ein Problem mit einem anderen hat und es wird darauf angesprochen, leugnet derjenige dies

Lösung wird nur von einem Mitglied erarbeitet und den anderen übergestulpt

Es wird nach einem Schuldigen anstatt nach einer Lösung gesucht

Es herrschen alte, unbearbeitete Konflikte, die von den jeweiligen Mitgliedern nicht angesprochen werden

Kompromisse eingehen

eigene Belange zugunsten des Teams zurückstecken

offen für Neues sein

die Meinungen anderer respektieren

sich auf neue Möglichkeiten einlassen

von Anfang an abblocken

nur mitmachen, wenn der eigene Wille zählt

falsche Tatsachen zur Argumentation heranziehen (zB "Der Chef hat auch gesagt, dass er die Herangehensweise gut findet")

andere auf unterschwellige Weise überreden wollen

nur den eigenen Willen durchsetzen wollen

sich selbst zugunsten des Gemeinwohls untreu werden

Konflikte, die eigentlich auf der Beziehungsebene herrschen, nicht auf Sachebene austragen und umgekehrt

klar ansprechen, ob es sich um einen Konflikt auf Sach- oder Beziehungsebene handelt

beiden Ebenen voneinander trennen

wenn andere eine Mischung der Ebene erkennen, ansprechen (zB Mir kommt es so vor, es geht gar nicht um die Sache an sich, sondern es steckt was ganz was anderes dahinter.)

wenn persönliche Probleme herrschen, versuchen, dem anderen durch zB schlechte Leistung, vorenthalten von Informationen "eins auswischen"

schon bevor der andere das Wort ergreift deutlich machen, dass man von den Aussagen nichts hält

Kritikfähigkeit

Kritik geben, wenn Kritik überlegt und konstruktiv nach bestimmten Regeln vorgebracht wird, wird sie vom Gegenüber offener aufgenommen. Einem Abblocken wird entgegengewirkt., Kritik konstruktiv, auf sachlicher Ebene äußern, Vorschläge zur Verbesserung geben, nicht im Plenum vor allen anderen, sondern im Zweier-Gespräch, Du-Botschaften statt Ich-Botschften, schnell ausfallend werden, Generalisieren (immer...)

Kritik empfangen, Kritik an der eigenen Person aufzunehmen ist schwer, richtig damit umzugehen hilft aber die Situation zu deeskalieren., Kritik aufnehmen, auf sich wirken lassen und annehmen, sich versuchen zu verbessern, bei ungerechtfertigter Kritik sich aktiv damit auseinandersetzen und sich gegebenenfalls begründet dagegen wehren, sich gleich rechtfertigen, Verbesserungsvorschläge als Bevormundung ansehen, Fehlverhalten auf externe Einflüsse schieben, Kritik unbegründet, kommentarlos zurückweisen ("Das stimmt doch gar nicht!", Fehler eingesetehen, obwohl der Fehler gar nicht bei einem selbst liegt

Selbstkritik, auch mit sich selbst kritisch sein, immer nur mit dem Finger auf andere zeigen, sich selbst als allwissend und perfekt ansehen

Vertrauen

ohne Vertrauen keine offene Kommunikation

Verlässlichkeit/ Zuverlässigkeit

regelmäßig aktiv mitarbeiten

Vereinbarungen, Fristen einhalten

Aufgaben qualitativ gut erledigen

Aufgaben sorgfältig angehen

sich vor Aufgaben drücken

Ehrlichkeit

Fehler / Schwächen zugeben (Ehrlichkeit ggü anderen)

Fehler / Schwächen eigestehen (Ehrlichkeit ggü sich selbst)

auch mit sich selbst kritisch sein

versuchen, Fehler auf andere zu schieben oder zu vertuschen

Reflexion

Erkennen der dem Handeln zugrunde liegenden Denk- und Hand- lungsmuster ist wichtig um qualitative Veränderungen und Entwicklungen zu bewältigen, durch Selbstreflexion, durch Reflexion durch die Teammitglieder

Feedback geben, in einem Feedbackgespräch wird nicht nur negatives, auch positives Feedback gegeben

Kommunikationsprozesse

"Ich weiß, du denkst, du hast verstanden, was du glaubst, dass ich gesagt habe, aber ich bin mir nicht sicher, ob du merkst, dass das, was du gehört hast, nicht das ist, was ich gemeint habe." (Anonym)

verständliche, klare Kommunikation

Missverständnisse und Interpretationsspielraum vermeiden.

Aussagenklar formulieren, nicht "um den heißen Brei" herumreden

karen Standpunkt vertreten

Gefühle über Ich-Botschaften kommunizieren ("Ich ärgere mich, weil du schon wieder zu spät kommst.")

treffen von allgemeinen, unverbindlichen Aussagen um nicht unhöflich zu wirken "Der Kaffee ist leer." "Eigentlich habe ich dafür keine Zeit."

Du-Botschaften senden (Du kommst schon wieder zu spät!")

aktives zuhören

dadurch erweist man seinem gegenüber Respekt, es werden Spannungen gelöst und Konflikteskalationen vorgebeugt

wertschätzend, respektierend sein

Blickkontakt, offene Körperhaltung, verstehendes nicken, Äußerungen wie "Ah, achso, das verstehe ich"

bei Unklarheiten nachfragen

in die Situation des Sprechers versetzen

mit der eigenen Meinung zurückhaltend sein

Arme verschränken und wegsehen

Ungeduldigkeit durch nonverbale Signale ausstrahlen (zB Augenrollen, ungeduldiges Seufzen)

andere sprechen, währen jemand redet oder fallen ihm ins Wort

Informationen weitergeben

alle Informationen, die für die anderen von Relevanz sind, mitteilen, Man ist nicht auf dubiose Nachrichtenquellen angewiesen, Jeder fühlt sich ernst und wichtig genommen

wichtige Informationen zum eigenen Vorteil vorenthalten (Herrschaftswissen), führt zu tratschen und Gerüchten und dies zu Demotivation und mangelnde Identifikation

Arbeitskultur

Kooperation

orientiert auf gemeinsame Aufgabenerfüllung

Veränderungsbereitschaft jedes Mitglieds, weg von starren Denkmustern, die Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Ideen bewirken

Lösungen für Probleme untereinander gemeinsam suchen

Eigenbrötler

Regeln der Zusammenarbeit werden nicht eingehalten, Dem vorbeugen, indem die Regeln gemeinsam erarbeitet werden. So ist Akzeptanz und eine gewisse Verpflichtung gegeben.

Teammitglieder liefern keine neuen Beiträge / Anregungen

Grundhaltung ist ablehnend, es wird kein Interesse an der Zielerreichung gezeigt

Flucht in die Krankheit

Aufgaben

sich nicht vor Aufgaben drücken

sich aktiv einbringen, Eigeninitiative ergreifen (zB Vorschläge machen, Ideen einbringen).

Aufgaben fair aufteilen

immer nur warten, bis einem Aufgaben übertragen werden anstatt selbst anzupacken

Entscheidungsprozesse

bei Entscheidungen, die das gesamte Team betreffen, werden alle miteinbezogen

Entscheidungen werden von allen mitgetragen und mitverantwortet

alle Lösungsvorschläge weren angehört

Vorteile: Durch breiten Erfahrungsschatz sind Teamentscheidungen oft präziser und jedes Teammitglied kann sich damit identifizieren, da es die Entscheidung mitträgt

Entscheidungen werden nicht im Plenum getroffen sondern im Alleingang

es handelt sich um eine "Schein-Gruppenentscheidung"

beim Brainstorming zur Ideenfindung wird jede Idee gleich durchdiskutiert, warum sie SO nicht umgesetzt werden könnte

WIR statt ICH / Gemeinschaft

eigene Interessen vs. Interessen des Teams

Einsicht, dass die eigene Meinung durch die der anderen nicht gefährdet oder in Frage gestellt - sondern angereichert wird

eigene Belange zugunsten des Teams zurückstecken, solange man dahinter stehen kann

keine Dominanz eigener Interessen

alle ziehen an eine Strang

Statt den Zielen der Gruppe werden die eigenen verfolgt (zB gut beim Chef dastehen)

Gleichberechtigung der Teammitglieder

keine Machtmämpfe, keine Koalitionen bilden

individuelle Unterschiede als Bereicherung sehen

sich als Partner anerkennen

informelle Hierarchien

Teammitglieder stellen sich gegen die Regeln der Teamarbeit

Es bilden sich Cliquen / Subgruppen

Konkurrenzdenken

Respekt, Toleranz, Akzeptanz ggü Personen, Sichtweisen, Verhaltensweisen

aussprechen lassen

jeder ist gleichberechtigt

konstruktiv mit den Beiträgen anderer auseinandersetzen

respektvoller, höflicher Umgang

Solidarität der Teammitglieder nach außen und nach innen

eigene Sichtweisen relativieren und reflektieren

Aufgeschlossenheit, Unvoreingenommenheit

unterschiedliche Weltbilder können nebeneinander existieren

über andere tuscheln

die Sichtweisen anderer bereits im Vorhinein negativ bewerten / ablehnen

einzelne Teammitglieder werden isoliert oder gar gemobbt

Iconbeschreibung

positives Verhalten

negatives Verhalten