Create your own awesome maps

Even on the go

with our free apps for iPhone, iPad and Android

Get Started

Already have an account?
Log In

4 Seiten einer Nachricht by Mind Map: 4 Seiten einer
Nachricht
0.0 stars - reviews range from 0 to 5

4 Seiten einer Nachricht

Sachebene

  Auf der Sachebene des Gesprächs steht die Sachinformation im Vordergrund, hier geht es um Daten, Fakten und Sachverhalte. Dabei gilt zum einen das Wahrheitskriterium wahr oder unwahr, zum anderen das Kriterium der Relevanz (sind die aufgeführten Sachverhalte für das anstehende Thema von Belang/nicht von Belang?) und zum Dritten erscheint das Kriterium der Hinlänglichkeit (sind die angeführten Sachhinweise für das Thema ausreichend, oder muss vieles andere auch bedacht sein?) Sender (Mann) sagt: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“Sachebene: Ich sehe etwas Grünes!   Empfängerin (Frau) versteht: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Sachebene: Er sieht etwas Grünes

Appellebene

Wer sich äußert, will in der Regel auch etwas bewirken. Die Appell-Botschaft soll den Empfänger veranlassen, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen. Der Versuch, Einfluss zu nehmen, kann mehr oder weniger offen (Bitte) bzw. verdeckt (Manipulation) sein. Sender (Mann) sagt: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“Appell: "Sag mir bitte, was es ist!" Empfängerin (Frau) versteht: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Appell: Ich soll künftig nur noch kochen, was er mag.

Empfänger

Beziehungsebene

Auf der Beziehungsebene kommt zum Ausdruck, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält. Je nachdem, wie er ihn anspricht, (Art der Formulierung, Körpersprache, Tonfall...) drückt er Wertschätzung, Respekt, Wohlwollen, Gleichgültigkeit, Verachtung o.ä. aus.   Sender (Mann) sagt: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Beziehung: "Du wirst es wissen" Empfängerin (Frau) versteht: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Er hält mich für eine schlechte Köchin.

Selbstoffenbarung

In jeder Nachricht stecken auch Informationen über die Person des Senders. Diese Botschaft besteht aus einer bewussten, gewollten Selbstdarstellung, und gleichzeitig aus einer unfreiwilligen dem Sender nicht bewussten Selbstenthüllung Jede Nachricht wird somit zu einer Information über die Persönlichkeit des Senders. Sender (Mann) sagt: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Selbstoffenbarung: "Ich weiß nicht was es ist" Empfängerin (Frau) versteht: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“ Selbstoffenbarung: Ihm schmeckt das Essen nicht.

Sender