Einführung und Methodik Rechtswissenschaften

Get Started. It's Free
or sign up with your email address
Rocket clouds
Einführung und Methodik Rechtswissenschaften by Mind Map: Einführung und Methodik Rechtswissenschaften

1. [email protected]

2. Rechtskundmachung

2.1. Bundesgesetzblatt, BGBl Nr 12/2000

2.1.1. Bundesgesetz

2.1.1.1. Bundespräsident muss unterschreiben auch wenn es rechtswidrig ist.

2.2. Amtsblatt der EU

2.2.1. Alle EU Sprachen gleichwertig, Mittel der Auslegungen

2.3. Gesetz muss veröffentlich werden

2.4. Gilt um 00:00 am Folgetag nach Kundgebung

2.5. Bezirksgerichte

2.5.1. Amtstage für Einblick

2.5.1.1. tw. dürftige Auskünfte

2.6. Kammer, Vertretungen

2.7. Sprechstunden der Volksanwälte

2.7.1. Kann nichts entscheiden, zeigt nur auf

2.8. Aufhebung des VgH

2.8.1. Ändert/Repariert aber nicht

2.9. Beschließung des Gesetzes im Verfassungsranz

2.10. Landesgesetzblatt

3. Gesetzeskodex

3.1. Probleme

3.1.1. Keine Kommentare

3.1.1.1. Unverständlich in der Sprache

3.1.2. Nicht vollständig

3.1.3. Aktualität

3.1.3.1. Falsche Gesetzeslage

3.2. §879 Sittenwidrigkeit

3.2.1. schwammig

3.2.2. Getzeskonform

3.2.2.1. Bedingt aber den Inhalt eines Vertrages

3.2.3. Gute Sitte

3.2.4. Z.B. Handyvertrag

3.2.4.1. Bindefrist > 1 Jahr lt. OGH sittenwidrig

3.2.4.2. Bei Smartphone aber > 2 Jahre weil viel teurer

3.2.4.3. Blackberry aber 3 Jahre, weil noch teurer

3.2.5. Erbrecht Änderng der Interpretation

3.2.5.1. Ansprüche geht an den Erblasser

3.2.5.1.1. z.B. Schmerzensgeldanspruch

3.2.6. Mietrecht

3.2.6.1. Nach Tod des Mieters

3.2.6.1.1. Lebenspartner hat Anspruch auf weitere Miete

3.2.6.1.2. Gleichgeschlechtigkeit?

4. Gesetzeskommentar

4.1. Kommentar zu einem best. Gesetz

4.1.1. Kommentar zur europ. Aktiengesellschaft

4.1.1.1. SE Verordnung

4.1.1.1.1. 15 Seiten

4.1.1.2. Kommentar viel länger

4.1.2. Was sagt die Judikatur zum Paragraf

4.1.2.1. Lehre sagt etwas Anderes

4.1.2.1.1. Lehrmeinungen in Kommentaren sind wichtig

4.2. Problem der Aktualität als Rechtsberater

4.2.1. Z.b. Ausmahlen der Wohnung, wäre im Kommentar veraltert

4.3. Judikator

4.3.1. Problem wenig Zeit

4.4. Privatrecht

4.4.1. Möglichkeit deutsches Recht einzubringen

4.4.2. 90% sind gleich, 10% sind unterschiedlich

4.4.3. österr. Gerichte orientieren an deutsches Gesetzgebung

5. Lehrbücher

5.1. z.B Einstieg in Umweltrecht

5.1.1. Fasst zusammen zur Übersicht

5.1.2. Welche Normen sind enthalten

6. Fachzeitschriften

6.1. Europ. Zeitschrfit für Wirtschaftsrecht

6.1.1. Fasst sehr gut Entscheidungen zusammen

7. Urteilssammlungen

7.1. Urteile 1:1 abgedruckt

7.2. beck-online.de

7.3. rdb.at

7.3.1. Beispiel AGBG $879

7.3.1.1. Z.b. Stand 2000 (!)

7.3.1.2. z.b. Zeitschriftenartikel in Literatur

7.3.1.3. Kommentar ansich

7.3.2. Landes und Bezirksgerichte der Entscheidungen sind nicht erfasst

7.3.2.1. Z.B. Firmenname, nicht am OGH entschieden

7.3.3. Alles vor 1989 nicht drinnen

7.3.4. Terminologie des Rechts kennen ist notwendig

7.4. Alles online verfügbar

8. Rechtsdatenbanken

8.1. curia.eu

8.2. beck-online.de

8.3. europa.eu

9. Begriff RECHT

9.1. Von Menschen für Menschen

9.2. Staatliche Autorität

9.3. Je differenzierter die Gesellschaft, desto mehr Rechtsnormen notwendig

9.3.1. exponentiell ansteigende Anzahl der Normen

9.4. Staatliche Rechtsfolgen

9.4.1. Staatlicher Zwang - Verlust von Rechten, Ansprüchen

9.4.2. StPO

9.5. Wo Gesellschaft ist, gibt es Recht

9.6. Kenntnis des Rechts ist Vorraussetzung für funktionieren der Gesellschaft

9.6.1. Rechtsirrtum

9.6.2. Norm gilt nicht, wenn sie zur Denksportaufgabe wird

9.6.2.1. Z.b: mehr als 3 Zusatztafeln im Straßenverkehr

9.7. Problem der Verrechtlichung

9.7.1. Nicht alles rechtlich geregelt werden - unmöglich

9.7.2. Gesetze werden sprachlich immer schlechter

9.7.3. Bringt aber Spezialisierung der Juristen mit

9.7.4. Messung der Politiker anhang Anzahl der Gesetze

9.7.5. Sittenwidrigkeit in Betracht des Anwendungsfalls

9.8. England Case Law

9.8.1. Fall zu Fall Entscheidungen

9.8.2. Gesetzgeber entschuldigt sich für Paragraf

10. Rechtsberufe

10.1. Rechtsanwalt (4000 eingetr.)

10.1.1. Abnahme Prüfung durch Anwaltskammer

10.1.2. Anwaltskosten (nur Höchstsätze)

10.1.2.1. quota litis - 35% für Anwalt von Streitsumme

10.1.2.1.1. In AT verboten

10.1.2.1.2. Prozesskosten-Finanzierer: Gleiche Anträge bei Gericht werden zusammengezählt ("Sammelklagen")

10.1.2.1.3. In US möglich

10.1.2.1.4. Klage"freundlich"

10.1.3. 5 Jahre als Aspirant

10.2. Rechtspfleger

10.2.1. z.b. Firmenbuch

10.2.2. Unterhaltsregister

10.2.3. Grundbuchregister

10.3. Notare (414)

10.3.1. Teil der Rechtspflege

10.3.2. Beurkundung

10.3.2.1. Protokoll der Ordnungsgemäßigkeit

10.3.2.2. Testamenthinterlegung

10.3.3. Notariatsakt

10.3.3.1. Vertrag erstellt Vertrag

10.3.3.1.1. liest Vertrag vor

10.4. Richter

10.4.1. Nach 4 Jahren als RA kann man Richter werden

10.4.2. Unversetzbar, Unabsetzbar, Weisungsfrei

10.4.3. Kriterium für Aufstieg, Anzahl aufgehobener Entscheide

10.5. Staatsanwalt

10.5.1. Zuerst Richter

10.5.2. Meist Strafprozesse

10.5.3. Überlastung

10.5.4. Ist Generalist

10.5.5. Klagt an

10.5.6. Ist weisungsgebunden an Justizministerium

10.5.6.1. Kontrolle sollte nicht ein Minister haben

10.6. Bezirksgericht

10.6.1. Landesgericht (16)

10.6.1.1. OLG

10.6.1.1.1. OGH

10.7. Justiz ist Kostenbringer und nicht Kostenträger (130%)

11. Struktur von Gesetzes

11.1. Abkürzung

11.1.1. §1 ABGB, $$ 1 ff. ABGB

11.1.2. Öffentliches Rechts

11.1.2.1. DenkmalschG

11.2. Auslassungen

11.2.1. §41-47 aufgehoben

11.3. Struktur

11.3.1. Anknüpfung (Geltungsbereich)

11.3.1.1. was ist ein Mensch

11.3.1.2. Wer Arzt ist

11.3.1.3. wer ist ein Unternehmer

11.3.2. Materieller Teil

11.3.2.1. Was gilt für Ärzte

11.3.3. Strafbestimmungen

11.3.3.1. Welche Strafe droht oder wird ausgesprochen

11.4. Novellen

11.4.1. Beschreibt nur die Änderung bei Verlautbarung

11.4.2. Auch Aufhebung sind darin enthalten

11.5. Einfügungen wo es am besten passt

11.5.1. §30a

11.5.2. §30b

12. Juristischer Syllogismus

12.1. Sachverhalt (Beweise)

12.1.1. Kläger muss Sachverhalt beweisen

12.1.2. Möglichkeit der Beweislastumkehr (Garantie)

12.1.3. Im Strafprozess muss Staat (Gericht) beweisen

12.1.4. In Vertragsbeziehung Beweislast umgekehrt

12.1.5. Sachverhalt dokumentieren, Protokolle

12.1.6. Entscheidung dokumentieren

12.1.7. Anwalt gibt Vorschlag für Gesetzinterpretation

12.1.7.1. Richter übernimmt zumeist den Schriftsatz des Anwalts (sauberes Zitat)

12.1.7.2. Fundiert mit Nachweise (genaue Angaben)

12.2. Tatbestand, Verstoß gegen Rechtsnorm

12.3. Subsumtion (Tatbestand + Sachverhalt)

12.4. Rechtsfolge

12.5. Unterschied Mord/Totschlag

12.5.1. Vorsatz

12.5.2. Gemütsaufregung = zusätzlicher Tatbestand

12.5.2.1. Totschlag nicht Mord

12.5.3. Sachverhalt wäre gleich

12.6. Gewährleistungsrecht

12.6.1. UGB (= Mängelrüge innerhalb v. 14 Tagen)

12.6.1.1. Zusätzlich zu beachten

12.7. Gesetz das auf einen Fall passt, kann es immer noch ein spezielleres geben

13. Wozu Recht?

13.1. Anarchie

13.1.1. Würde nur Gewalt der Stärkeren entscheidet

13.1.2. Freiheit des Vertragsabschlusses

13.2. Normenflut

13.2.1. "Gewalt"-Verbot

13.2.2. Präzise, kurze Gesetze, die verständlich sind

13.3. Widerstandsrecht

13.3.1. Rehabilitierung der Menschen, die im Regime eingesperrt worden sind

13.3.2. Wann man ein Widerstandsrecht hat, bei groben Widerspruch gegen Vernunft

13.3.3. Ist nicht in österr. Verfassung, ist übergeordnet

13.4. Widerstandspflicht

13.5. Rechtspositivimus vs. Naturrechtlehre

13.5.1. Hans Kelsen

13.5.1.1. http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Kelsen

13.5.1.2. schrieb öster. Verfassung 1920

13.5.2. Rechtspositivismus

13.5.2.1. Normen müssen nicht immer durchgesetzt werden

13.5.2.2. Öffentlich Rechtler (95%)

13.5.2.2.1. Vernunft ist nicht wichtig

13.5.2.3. Muss nachvollziehbar und klar sein

13.5.2.4. Prägt die Gerechtigkeit

13.5.3. Naturrechtslehre

13.5.3.1. schwer ableitbar, Rechts des Stärkeren, nat. Auslese

13.5.3.2. Privatrechler tendieren hierzu (5%)

13.5.3.2.1. Lückenhafter (Sittenwidrigkeit, Vernuft ist wichtiger)

13.6. Rechtsstaat

13.6.1. Verzichtet bewußt auf einzelnen Zeugen bei Strafverfahren (Steuerberater, Ehe-Partner)

13.6.2. Recht soll mit rechtstaatlichen Methoden durchgesetzt werden

13.6.3. Freiheitsrechte

13.7. Polizeistaat

13.7.1. Totale Überwachung durch Staat

13.7.2. Österreich: Rechtsstaat mit Polizeistaatlichen Methoden

14. Rechtsphilosophen

14.1. Aristoteles

14.1.1. Natürliches Bedürfnis, Mensch braucht Gemeinschaft, Vernunft ist die Waffe des Menschen

14.1.2. Idealen Staat aufbauen

14.1.2.1. Gut: Monarchie

14.1.2.2. Schlecht: Despotie

14.1.2.2.1. Gewaltherrschaft

14.1.2.3. Gut: Aristokratie

14.1.2.3.1. die besten, intelligensteten im Dienstes des Staates stellen

14.1.2.4. Schlecht: Oligarchie

14.1.2.4.1. Nutzen Staat aus

14.1.2.5. Gut: Republik

14.1.2.5.1. Volk wählt Spitze des Staats

14.1.2.5.2. Nationalrat

14.1.2.5.3. Parteienpolitik

14.1.2.5.4. Gesetzliche Minderheitsrecht

14.1.2.6. Schlecht: Demokratie

14.1.2.6.1. Eigeninteresse im Konflikt mit Allgemeininteresse

14.1.2.6.2. Vgl. Aktiengesellschaft

14.1.3. Mittelmaß sei anzustreben für Regierungsteilnehmer

14.2. Hobbes

14.2.1. Gibt es kein Recht, wird der Mensch zerstörerisch

14.2.1.1. Krieg aller gegen alle

14.2.1.1.1. Staat sollte diesen Krieg verhindern

14.2.1.2. Recht auf nix

14.3. Kant

14.3.1. Recht sollte der Freiheit der Menschen dienen

14.3.2. Im Staat soll der Mensch sich verwirklichen

14.3.3. Demokratische Züge

14.4. Rousseau, Voltaire

14.4.1. Mensch sei extrem friedlich

14.4.2. Mensch im Urzustand friedlich und nicht gewaltsam

14.4.3. Gesellschaftsvertrag

14.4.3.1. Rechtsordnung ist dem Glück des Menschen verpflichtet

14.4.3.2. keine wechselseitige Einschränkung

14.4.3.3. direkt Demokratie

14.4.3.4. Formale Rechtsgleichheit (Egalité)

14.4.3.5. Gesetze nicht für Privatinteresse

14.4.3.6. Erzieherisches Herangehen

14.5. Marx

14.5.1. Recht hat Aufgabe: Klassenunterschiede aufzuheben

14.5.2. Urkommunismus

14.5.2.1. Staat sollte ihn wieder herstellen

14.6. Warum gilt Recht?

14.6.1. Austin

14.6.1.1. Rechtsnormen befehlen des pol. Souveräns

14.6.1.2. Übel anzudrohen

14.6.1.3. Machttheorien (Macht des Staates)

14.6.2. Bierling

14.6.2.1. Normadressat muss Recht anerkennen

14.6.2.2. z.b. Strafbarer Ehebruch in Österr.

14.6.2.2.1. Wurde nie anerkannt

14.6.2.2.2. Änderung 1995

14.6.2.2.3. Wurde nie angeklagt

14.6.3. Kelsen

14.6.3.1. Grundnorm

14.6.3.1.1. Recht gilt!

14.6.3.1.2. Recht ist vom Gesetzgeber erlassen und steht in Grundnorm

14.6.3.2. Norm ist eine Norm weil sie eine Norm ist

14.6.4. Radbruch

14.6.4.1. Recht ist dann Recht wenn es grundlegenden Rechten entspricht

14.6.4.2. Ist schwierig durchzusetzen, wirkt nur für krasse Fälle

14.6.4.3. Keine Folter, keine Rassentrennung, keine Willkür im Strafvollzug, keine Aberkennung der Rechtsfähigkeit

14.6.4.4. http://de.wikipedia.org/wiki/Radbruchsche_Formel

15. Rechtsdisziplinen

15.1. Rechtsdogmatik

15.1.1. Spezialisierung

15.2. Rechtstheorie

15.2.1. Beschäftigt sich mit den Normen

15.3. Rechtsphilisophie

15.3.1. Warum gibt es das Recht

15.4. Rechtsgeschichte

15.4.1. Geschichte best. Normen

15.4.2. Absicht der Rechtsgeber

15.4.3. Entwicklung der Verfassung eines Staates

15.5. Rechtspolitik

15.5.1. zusätzliche Aussagen

15.6. Gesetzgebungslehre

15.6.1. Wie sollte ein Gesetz aussehen

15.6.2. Aussehen, Formulierung

15.7. Rechtssoziologie

15.7.1. Auswirkung auf Zusammenleben der Menschen, Verhältnis zum Staat

15.7.2. Unterschiede der Mentalität

16. Problem der Juristen

16.1. Ist ein Anspruch durchsetzbar oder nicht aus Sicht der Juristen?

16.1.1. Sollte man klagen, ist eine psychologische

16.1.1.1. Klage ist ultima ration in Österr.

16.1.2. Oftmals nicht ökonomisch, Anwaltskosten

16.2. Kohlhaas Phänomen

16.2.1. Klage wegen allem Möglichen

16.2.2. Roman Kleist, Michael Kohlhaas

16.3. Juristisch perfekte Verträge

16.3.1. Vgl. Formel 1 Fahren, der gerade noch auf Strecke bleibt

16.3.2. Einseitige Vertragsdiktate schlecht für langfristige Beziehung

17. Rechtsquellen

17.1. Entstehungsquellen

17.1.1. Gesetze

17.1.1.1. Allgem. gültige Vorschriften

17.1.1.2. Gilt für ALLE

17.1.2. Verordnungen

17.1.2.1. Öster. StvO

17.1.2.1.1. Problem wenn jede Verkehrstafel drinnen stehen würde

17.1.2.1.2. Bürgermeisten, Landesregierung kann entscheiden wo eine Tafel aufgestellt wird

17.1.2.2. Verordnungsermächtigungen

17.1.2.2.1. Bürgermeister

17.1.2.3. Damit technisches Details nicht im Gesetz enthalten sein müssen

17.1.2.4. Gilt für ALLE

17.1.3. Staatsverträge

17.1.3.1. z.b. Doppelbesteuerung (teilen der Besteuerung)

17.1.3.1.1. Österreich

17.1.3.1.2. Lettland

17.1.3.2. Ist aber nicht unmittelbar anwendbar (muss beidseitig umgesetzt werden)

17.1.3.2.1. Müssen transformiert/ratifiziert werden

17.1.3.3. UNO, EU, Völkerrecht-Ebene

17.1.3.3.1. Völkerrecht ist zahnlos

17.1.4. Urteile, Bescheide

17.1.4.1. Ist Norm, die durchgesetzt wird

17.1.4.2. Wirkt nur zwischen Einzelnen (Ich, Staat)

17.1.4.3. Ist individuelle, Problem keine generelle Bedeutung

17.1.4.3.1. Wird aber von Gerichten trotzdem herangezogen

17.1.4.3.2. Einzelfälle als Orientierung

17.1.5. Rechtsgeschäft

17.1.5.1. z.B.: Testament

17.1.6. Arbeitsvertrag, Kollektvvertrag

17.1.7. Frage: Gewohnheitsrecht

17.1.7.1. Brauch besteht, im Glauben es sei Recht

17.1.7.2. Beispiel ist GmbH & CO KG als Gesellschaftform

17.1.7.3. FIS Regeln wurden zu Gewohnheitsrecht

17.1.7.4. Ist eher Seltenheit in Österr.

17.1.7.5. Ist Sachverhalt nicht Tatbestand

17.1.7.6. Auch auf Völkerrechtebene

17.1.7.7. In GB ist Handeslrecht auf Gewohnheit aufgebaut

17.1.7.7.1. Besitzt nicht mal Verfassung

17.1.7.8. Gebräuche für Interpretation wichtig

17.1.7.8.1. z.b. was bedeutet Skonto

17.1.7.8.2. Was ist "Freihaus"

17.1.7.9. Gilt für ALLE

17.1.8. Exkurs Rechtsgeschichte

17.2. Erkenntnisquellen

17.2.1. So erkennt man Recht

17.2.2. Texte

17.2.3. Publikationen

17.2.4. Mündlicher Vertrag

18. Rechtsgeschichte

18.1. Wie löse ich einen Fall?

18.1.1. Privat rechtliche Streitigkeit

18.1.2. Man geht zum Richter

18.1.2.1. Vgl. Handwerk erlernen

18.1.3. Unterscheidung anhand der Erfahrung (Fallrecht)

18.2. Römische Geschichte

18.2.1. Gaius

18.2.1.1. Vergleich Fälle und zog Schlüsse

18.2.1.2. http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius

18.2.1.3. personae

18.2.1.4. res

18.2.1.5. actiones

18.2.1.6. Reste im ABGB

18.2.1.6.1. Unterteilung nach Institutionensystem

18.2.2. Justinians

18.2.2.1. Eigentlich sein Sklave Tribonian

18.2.2.1.1. Sammelte alle Urteile jahrzehntelang

18.2.2.1.2. Fasste die Fälle zusammen

18.3. um 1080 Bologna

18.3.1. Wiederentdeckung der Überlieferung

18.3.1.1. "Ausgraben" der Digesten

18.3.1.2. Spezielle Fälle

18.3.2. Aus Fällen allgemeines Recht erschaffen

18.3.2.1. Tatbestände werden somit erschaffen

18.3.2.1.1. Kodifizieren

18.4. England

18.4.1. Bleib aber zum Fallrecht

18.4.2. Entwickelte Common Law

18.4.3. Wurde spät zur Wissenschaft

18.4.3.1. Anwälte wurden zunächst in Law Schools ausgebildet

18.4.3.1.1. Nur im Privatrecht

18.4.4. Prejudizien

18.5. Verbreitung an Unis, ab 1350

18.5.1. Entstehung des "Gemeinen Rechts"

18.5.2. Verteilung über Europa

18.5.3. Konflikt zu Gewohnheitsrechten der europ. Völker

18.6. Übersetzung, corpus iurus civilles

18.6.1. Entstehung von Landrechten

18.6.2. Man bleibt aber bei Tatbeständen

18.6.3. Re-Nationalisierung des Rechts

18.6.4. http://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_iuris_civilis

18.7. Landrechte werden kodifiziert

18.7.1. Napoleon

18.7.1.1. code civil

18.7.1.2. Fasste Landrechte zu großem Gesetzbuch zusammen

18.7.1.3. http://de.wikipedia.org/wiki/Code_civil

18.7.2. Österreich

18.7.2.1. ABGB

18.7.2.2. 1812

18.7.3. Italien

18.7.4. Deutschland BGB

18.7.4.1. um 1900

18.8. Welt wird kolonifiziert

18.8.1. Deutsches BGB wird verbreitet

18.8.1.1. Auch in JAPAN wird BGB übernommen

18.8.2. Schweiz ZGB

18.8.2.1. Auch Türkei übernommen

18.8.3. Kanada kein einheitliches Recht

18.8.3.1. Code civil

18.8.3.2. Common Law

18.8.4. USA

18.8.4.1. Anglo-Amerikanisches Recht

18.8.4.1.1. Zumeist wo rechts Auto gefahren wird

18.8.5. China

18.8.5.1. mehr oder Minder nach Zweckmäßigkeit

18.9. Re-Axiomatisierung

18.9.1. Neufassung der Kodifikationen

18.10. Europäisches Zivilgesetzbuch als Zukunft

18.10.1. Einigung nicht möglich

18.10.2. Common Law

18.10.3. EZGB (Europ. Zentral Gesetz Buch)

19. Gegenüberstellung Common/Case Law Civial Law

19.1. Common Law

19.1.1. Muss teilweise durch Case Law ausgefüllt werden

19.2. Civil Law

19.2.1. Österreich

19.2.1.1. Einfache Verträge

19.3. Case Law

19.3.1. Es wurde nachkodifiziert

19.3.2. Verträge sind Umfangreich

19.4. In Wirklichkeit werden Teile aus beiden Bereichen ergänzt

19.5. EuGH

19.5.1. Auslegung des EU-Rats

19.5.2. Lückenhaftes EU-Rat

19.5.2.1. Beispiel: Eu Recht steht nicht vor nationalem Recht

19.5.2.2. Italien legt Zwangsverstaatlichung fest

19.5.2.2.1. Fall Costa: Legt sich quer

19.5.3. EuGH tritt als "Rechtssprecher" auf, ähnlich case law

19.5.3.1. EU Recht ist großteils case law

19.5.4. Motor der EU, nicht EU Kommission

19.5.4.1. Hat 60% der Rechtslage in EU geschaffen

20. Staatslehre

20.1. Nation ist kein Rechtsbegriff

20.1.1. Mehr Gefühlssache

20.2. Staat

20.2.1. Staatsgebiet

20.2.2. Staatsvolk

20.2.2.1. Verleihung der Staatsbürgerschaft

20.2.2.2. Staatsbürger

20.2.2.2.1. Haben bestimmte Rechte

20.2.2.3. Fremde

20.2.2.3.1. Staatenlose

20.2.2.3.2. Flüchtlinge

20.2.2.3.3. Andere Fremde

20.2.2.4. Unionsbürger

20.2.2.4.1. Staatsbürger eines EU Lands

20.2.2.4.2. Zugang zum Arbeitsmarkt, Studium, Dienstleistungen

20.2.3. Staatsgewalt

20.2.3.1. Rechtsordnungen durchsetzen

20.2.3.2. Effektivität

20.2.4. Völkerrechtliche Anerkennung

20.2.4.1. Kosovo wird nicht von jedem Staat anerkannt

20.2.5. Staat ist jur. Person öffentlichen Rechts

20.2.5.1. Verband und Gebietskörperschaft

20.3. Österreich

20.3.1. Monarchie der Habsburger

20.3.2. Nationsbegriff nach Kriegsende zu hinterfragen

20.4. Staats- Regierungsformen

20.4.1. Wohlfahrtsstaat

20.4.2. Liberal

20.4.2.1. Staat und Gesellschaft zu

20.4.2.2. Staat greift aber ein, z.b. Konsumentenschutzrecht

20.4.3. Totalitär

20.5. Staatsgliederung

20.5.1. Einheitsstaat

20.5.1.1. z.b. Frankreich

20.5.2. Bundesstaat

20.5.2.1. Bundesländer + Republik

20.5.3. Staatenbund

20.5.3.1. GUS

20.5.3.2. EFTA

20.5.3.3. NAFTA

20.5.3.4. UNO

20.5.4. EU

20.5.4.1. Mehr als Staatenbund

20.5.4.1.1. Vergleichbar zum Staat

20.5.4.2. Staatsgewalt nicht in der EU drinnen

20.5.4.2.1. Ausnahme EU Kommision

20.5.5. Gewaltentrennung

20.5.5.1. Dient als personelle Trennung

20.5.5.1.1. Richter nicht zugleich Polizist

21. Normen und Methodenlehre

21.1. Persönlichen Geltungsbereich

21.1.1. Jeder Bürger

21.1.2. Jeder Unternehmer

21.2. Örtlicher Geltungsbereich

21.2.1. Landesgesetz

21.2.2. Bundesgesetze überall

21.3. Sachlicher Geltungsbereich

21.3.1. Wofür gilt die Norm

21.4. Zeitlicher Geltungsbereich

21.4.1. Ab 00:00 nächsten Tag

21.4.2. Befristung

21.4.3. Rückwirken (außer Sie greifen in wohlerworbene Rechte ein)

21.4.3.1. Strafgesetze können nicht rückwirkend sein

21.4.3.2. VGH greift hier ein

22. Struktur der Rechtsentwicklung

22.1. Rechtsüberleitung

22.1.1. Eherecht aus Deutschland übernommen

22.1.2. Z.b. nach Wechsel der Regierungsform

22.2. Novellierung

22.3. Derogation

22.3.1. formelle

22.3.1.1. Gesetzgeber hebt Gesetz auf, um nachher einzuführen

22.3.2. materielle

22.3.2.1. Neuere Gesetz geht dem älteren vor

22.3.2.2. Materiengesetz = inhaltlich

22.4. Verweisungen

22.4.1. OGB verweist auf AGB

22.4.2. Verweise oft auf Ö-Normen (Baubereich)

22.5. Ermächtigungen

22.5.1. Verordnungsermächtigungen

22.5.1.1. Bürgermeister

23. Stufenbau der Rechtsordnung

23.1. Merkl

23.1.1. Anwendungshierarchie des Rechts

23.1.2. Instanzenzug des Rechts

23.1.3. Bescheid ist gesetzeswidrig

23.1.3.1. Kein Instanzenzug

23.1.3.2. Verwaltungsgerichtshof

23.1.3.3. Verfassungsgerichthof

23.1.3.3.1. Zurück zur 1. Instanz (kann nicht Urteil verkünden)

23.1.3.3.2. Kann auch Verordnungen aufheben

23.1.3.3.3. Ist Gesetz verfassungswidrig (Kann aufheben)

23.1.4. Prinzipien

23.1.4.1. Republik

23.1.4.1.1. Bundesstaatliche Prinzip geändert im VfgH

23.1.4.2. Gewaltentrennung

23.1.5. EU-Recht

23.1.5.1. Geht immer vor

23.1.5.2. Primär-Recht

23.1.5.2.1. Vertrag von Lissabon

23.1.5.3. Verordnungen

23.1.5.3.1. gelten unmittelbar

23.1.5.4. Richtlinie

23.1.5.4.1. muss nation. umgesetzt werden

23.1.6. Wer kann ein Gesetz aufheben?

24. Rechtsnormen

24.1. Arten von Rechtsnormen

24.1.1. Materielles Recht

24.1.1.1. Inhaltliches Recht

24.1.1.1.1. Man soll keinen Mord begehen

24.1.1.1.2. Soll-Vorschriften

24.1.2. Verfahrensrecht

24.1.2.1. Wie kommt es zu Verfahren

24.1.2.2. Beweise aufnehmen

24.1.2.3. Zivilverfahren

24.1.2.3.1. AußStrG (Außerstreitgesetz)

24.1.2.3.2. ZPO (Zivil Prozess Ordnung)

24.1.2.4. StPO

24.1.2.5. VStG

24.1.2.5.1. Verwaltungsstrafgesetz

24.1.2.6. AVG (Allgem. Verwaltungsrecht)

24.1.2.6.1. Öffentliche Rechtliche Normen

24.1.3. Formelles Recht

24.1.3.1. Wie Recht zu Stande kommt

24.1.3.2. Gesetzgebung nicht im Kaffeehaus

24.1.4. Öffentliches Recht

24.1.4.1. Dient öffentlichen Interessen

24.1.4.1.1. Baurecht auch privates Interessen

24.1.4.2. Subjektionstheorie

24.1.4.2.1. Bürger ist Souverän untergeordnet

24.1.4.2.2. Staat kann etwas anordnen

24.1.4.2.3. Strafenerreichtung aber Privates Verwaltungsrecht, kein Bescheid an Baufirma

24.1.4.3. Länder nur öffentliches Recht

24.1.4.4. Verwaltungsverfahren

24.1.4.4.1. Unabhängiger Verwaltunssenat in 2. Instanz

24.1.4.4.2. Staat nimmt einem etwas weg, Kann nur Richter ohne Weisung der Verwaltung sein

24.1.4.5. Subjektstheorie

24.1.5. Privatrecht

24.1.5.1. Dient privaten Interessen

24.1.5.1.1. Bei Besitz dient es auch öffentlichen Interessen

24.1.5.2. Gleichwertige Subjekte treten gegenüber

24.1.5.3. Kann nur von Bund erlassen werden

24.1.5.3.1. Auch in Vollziehung

24.1.5.3.2. Landesgericht Krems = Bundesvollzug

24.1.5.4. Subjektionstheorie

24.1.5.5. Naturrecht ist hier berechtigt

24.1.6. JN Juridiktions Norm

24.1.6.1. Aufbau der Gerichte

24.1.6.2. Welche Rechtszuordnungn herscht

24.1.7. Amtshaftung

24.1.7.1. Staat haftet

24.1.7.1.1. FMA muss Aktienprospekte prüfen

24.1.7.1.2. Anleger können Staat klagen

24.1.7.2. Polizist schießt umsich

24.1.7.3. Bürgermeister baut irgendwas im Naturschutzgebiet

24.1.8. 1 Absolut zwingendes Recht

24.1.8.1. Arbeitszeitgesetz

24.1.8.2. Gewährleitungsrecht Firmen/Endkunden KSchG

24.1.8.3. Schutznormen sind zwingend

24.1.8.4. Minderheitsrecht sind zwingend

24.1.9. 2 Relativ zwingendes Recht

24.1.9.1. Anpassungen möglich, aber nur zum Vorteil der Parteien

24.1.10. 3 Dispositives Recht

24.1.10.1. Abänderung der Vereinbarungen durch Parteien

24.1.10.2. "Wenn nicht anders vereinbart" ...

24.1.10.3. Gewährleistungsrecht B2B

24.1.10.3.1. Z.B.: Firma muss 1 Jahr Gewährleistung für Gebrauchtwagen zustehen

24.2. Konkurrenz von Rechtsnormen

24.2.1. echte Normwidersprüche

24.2.1.1. Bundesstraße mit 50/70km/h Tafel

24.2.1.1.1. eigentlich. 100 km/H

24.2.1.1.2. Es gilt gar nichts

24.2.1.1.3. Lehrbuchbeispiel

24.2.2. scheinbarer Normwiderspruch

24.2.2.1. spezielle geht vor allgemeinen

24.2.2.1.1. Kindtötung wäre spezieller

24.2.2.2. jüngeres vor älteren

24.2.3. Rückwirkungsproblematik

24.2.3.1. Gesetze können rückwirken

24.2.3.1.1. Außer Strafbestimmung

24.2.3.1.2. Nicht zum Nachteil

24.3. Auslegung von Rechtsnormen

24.3.1. Wortauslegung

24.3.1.1. Wortlaut macht es schwierig

24.3.1.2. Beginn jeder Auslegung

24.3.1.2.1. Wörterbücher, Lexika, Synonyme

24.3.1.3. Restriktive

24.3.1.3.1. Begriffskern

24.3.1.4. Extensive

24.3.1.4.1. Begriffshof

24.3.1.5. Auslegung Wort Kind

24.3.1.5.1. ABGB

24.3.1.5.2. Erbrechtliche Bestimmungen

24.3.1.5.3. Erben nur mit 0-6 Jahren?

24.3.1.5.4. Kind wäre aber als Nachkomme allgemein zu Verstehen

24.3.1.6. Äußerst möglicher Wortsinn ist wichtig

24.3.2. Authentische Interpretation

24.3.2.1. Gesetzgeber erklärt den Begriff / Wort

24.3.3. Systematische Interpretation

24.3.3.1. Position im Gesetz, wo steht ein Paragraf, was bedeutet dann ein Wort

24.3.3.2. Verfassungskonform

24.3.3.3. Gemeinschaftsrechtkonform

24.3.3.4. Begriff Ausländer

24.3.3.4.1. Ergibt eigentlich nicht EU Bürger

24.3.3.4.2. Ohne österreichische Staatsbürgerschaft

24.3.3.4.3. EU Recht geht vor

24.3.3.5. Beispiel OG-Gesellschafter Haftung

24.3.3.5.1. § 128 UGB

24.3.4. Historische Interpretation

24.3.4.1. Rückgriff auf Gesetzesmaterialien

24.3.4.2. Gesetzestext widerspricht Materialen -> Materialien irrelevant

24.3.4.3. Manchmal wird gegen den Zweck des Gesetzes interpretiert, Ehegesetz -> Zeit des Deutschen Reichs

24.3.4.4. Sonderfall "richtlinienkonforme Auslegung"

24.3.4.4.1. EU-Richtlinien werden umgesetzt

24.3.5. Teleologische (Zweck) Interpretation

24.3.5.1. Ohne Hilfe der Historische Materialen

24.3.5.2. Zuendedenken der Absicht des Gesetzgebers

24.3.5.3. Gesetz kann in der Interpretation mehr bedeuten als im Ursprung

24.3.5.4. Campingplatzfall

24.3.5.4.1. Strafe mit 100km/h in 30er Zone

24.3.5.4.2. Im Winter keine Campinggäste

24.3.5.4.3. Trotzdem bestraft, keine Zweck Interpretation

24.3.5.5. Auslegung im öffentlichen Recht wird eher als unerträglich befunden

24.3.6. = Alle 4 (Authentisch ausgenommen) sind gleichberechtigt

24.3.7. komme ich unter allen Aspekten zum Ziel des Kunden, Interpretationen abwägen und durchspielen

24.3.8. Auslegungsbespiel: Übernahme Gazit von Meindl Europ. Land, Sitzbegriff § 2 ÜbG

24.3.8.1. ÜbG mit Übernahmekommission kommt zum Einsatz

24.3.8.1.1. Basiert auf EU Richtlinie

24.3.8.2. Notierte Aktien nur in Wien

24.3.8.3. Interpretation des Wortes Sitz

24.3.8.3.1. Satzungssitz

24.3.8.3.2. Verwaltungssitz

24.3.8.4. Systematische Interpretation hilft, Wortinterpretation hilft nicht

24.3.8.4.1. Historische Interpretation

24.3.8.4.2. Theleologische Interpret.

24.3.8.5. Gesetzgeber hat hier versagt und nicht genau definiert

24.3.8.6. Zum Nachlesen Sitz Jersey http://www.hedgefonds4you.de/download/meinl.pdf

24.3.9. Vertretungsmangel bei Gf

24.3.9.1. Zustellungsproblem tritt in EU nicht mehr ein

24.3.9.1.1. Daher kein NotGf notwendig

24.3.9.2. ist der Gf nicht im Inland muss ein NotGf bestellt werden (GmbHG)

24.4. Grundsätze

24.4.1. Missverständlichkeiten

24.4.2. Unvollständigkeit

24.4.3. Gesetzzweck muss am ehesten entsprochen werden

24.4.4. Hinterherhinken des Gesetzgeber

24.4.4.1. Kauf/Miete

24.4.4.1.1. Leasing liegt dazwischen

24.4.5. Rechtsprechung hat non liquet Verbot (Ich weiß es nicht)

24.4.5.1. Kann nicht warten bis Gesetzgeber etwas entscheidet oder vorgibt

24.5. Gesetzliche Vorgaben der Interpretation

24.5.1. §6 AGBG Auslegung

24.5.2. Analogien ausüben

24.5.2.1. Gesetzgeber vergisst Regelungen

24.5.2.2. Z.B. Garantie oder Bürgschaftsvertrag

24.5.2.2.1. Schriftbarkeit muss aber analog angewendet werden

24.5.2.3. z.B. Aktiengesetz

24.5.2.3.1. Anfechtbaren Beschlüssen

24.5.2.3.2. Absolut nichtigen Beschlüssen

24.5.2.4. Im öffentlichen Recht unerträglich

24.5.2.5. Privatrecht sehr wichtig als Lückenfüller

24.5.2.6. Im Strafrecht unerträglich/verboten

24.5.2.7. Von Verletzung auf Tod schließen (von kleinen aufs Große) Wenn Verletzung im Landesgesetz steht

24.5.2.8. Schluss vom Größerem aufs Kleine

24.5.2.9. Vertragsanbahnung = bereits im Bereich der Vertragshaftung

24.5.2.10. Gesetzesanalogie

24.5.2.10.1. Einzelanalogie

24.5.2.11. Rechtsanaloge

24.5.2.11.1. Gesamtanalogie

24.5.3. Umdrehen nach natürlichen Rechtsgrundsätzen

24.5.3.1. Kommt selten vor, Geschäftsführung ohne Auftrag

24.5.3.1.1. Redlicher vor unredlicher Geschäftsführen, wird umgedreht

25. Verfassungsrecht

25.1. Grundprinzipien

25.1.1. demokritsches Prinzip

25.1.1.1. Österreich = Mittelbare Demokratie

25.1.1.2. EU Parlament

25.1.1.2.1. Keine Regierung und Opposition

25.1.1.2.2. Es geht eher gesittet zu

25.1.1.2.3. Gesetzgeber ohne Regierung

25.1.1.2.4. Eingeschränkt im demokrat. Prinzip

25.1.2. Republikanisches Prinzip

25.1.2.1. Kein Monarch Präsident

25.1.3. Bundesstaatliches Prinzip

25.1.4. Gewaltenteilung

25.1.5. Rechstaatliches Prinzip

25.1.6. Liberales Prinzip

25.2. Schutz der Prinzipien, Wahl durch Mehrheit Bundesversammlung

25.3. Gesetzgebung

25.4. Landesgesetzgebung

25.4.1. Landesverfassung vgl. zu Bundesgesetz

25.4.2. Bund kann Landesgesetz nicht aufheben

25.4.3. Bund kann Veto gegen Landesgesetz einreichen

25.4.4. Schlussendlich bleibt es beim Protest

25.5. Grundrechte

25.5.1. Grundrecht besitzt man gegenüber dem Staat

25.5.2. Privater kann "diskriminieren" Staat ist eingeschränkt

25.5.3. Bei Staatsbetrieben müssen aber Ausschreibungen gemacht werden, daher an Grundrechte gebunden

25.5.4. Sind Freiheitsrecht = lass mich in Ruhe, lass mir freien Erwerb

25.5.5. VfGH wacht über Grundrechte

25.5.5.1. Kann aber nicht richten sondern nur aufheben

25.5.5.2. Regelt auch die Zuständigkeiten Bund/Land

25.5.6. Soziale Grundrechte, wirksam in Skandinavien

25.5.7. Rechtsquelle

25.5.7.1. Europ. Menschenrechtskonvention

25.5.7.1.1. 50er Jahren erlassen

25.5.7.1.2. Verbot der Todesstrafe

25.5.7.1.3. Ist Teil der österr. Verfassung

25.5.7.1.4. Fast ganz Europa ist Mitglied

25.5.8. EGMR (Europ. Gerichtshof Menschen Rechte)

25.5.8.1. Strassburg

25.5.8.2. Urteil ist unverbindlich für Mitgliedsstaat

25.5.8.2.1. Kann später politischen Druck erzeugen (ORF Monopol, Recht auf Meinungsfreiheit)

25.6. England hat gar keine Verfassung

25.6.1. Einziger Staat in Europa

26. Verwaltungsrecht

26.1. Aufbau, Inhalt der Verwaltung

26.2. Wehrgesetz, Studiumsordnung

26.3. wird verwaltet jur. Personen (SV Träger, Bund, Länder)

26.4. Organ

26.4.1. Faymann

26.5. Organwalter

26.5.1. Bundeskanzler

26.6. Organe der Bundes/Landsverwaltung

26.6.1. Bund hat viele Zuständigkeiten

26.6.2. Aber Länder verwalten Bundesrechte mit

26.6.3. Bundesrecht: Finanzverwaltung, Sicherheits, Denkmalschutz verwaltet Bund selbst

26.7. Staatsverwaltung / Selbstverwaltung

26.7.1. Selbstverwaltung -> Univeritäten

26.7.2. Gemeinden Selbstverwaltung

27. Gemeinschaftsrecht

27.1. Vertrag von Lissbon = Verfassung der EU

27.2. Mehr Richtlinien als Verordnungen

27.3. Primärrecht

27.4. EU Kommision macht Vorschläge für Richtlinie/Verordnung

27.4.1. Europäischer Rat beschließt qualifizierte Mehrheit

27.4.1.1. EU Parlament beschließt dann

27.4.1.2. EU Parlament kann nun aber ebenfalls Richtlinien Vorschläge einbringen

27.4.2. EU Kommision ist Staatsanwalt des Gemeinschaftsrecht

27.4.2.1. Klage nicht direkt an den EuGH sondern Kommision klagt dann erst an

27.4.2.2. Kommision klagt einen Staat

27.5. EuGH

27.5.1. Legt Gemeinschaftsrecht aus

27.5.2. Wie es umzusetzen ist

27.5.3. Es herrscht Vorlegungspflicht

27.5.4. Acte Clair, wenn der EuGH bereits einen Begriff geklärt hat

28. Verfahrensrecht

28.1. Internationales Privat Recht (IPR)

28.1.1. Schwede führt Griechen in Italien um

28.1.2. Heirat von Österreichern in Nevada

28.1.2.1. Recht des Vornameortes waren sie verheiratet

28.1.2.2. Scheidungsrecht aber Österreich

28.1.3. Zwei Serben scheiden sich in Österreich

28.1.3.1. In Österreich nach serbisches Recht durchgeführt

28.1.4. IPR entscheidet welche Rechtsordnung zutrifft

28.1.4.1. Kollisionsrecht

28.1.5. Betrifft Österrisches IPRG

28.1.6. Anzuwendende Rechtsordnung muss verwendet werden, aber Grundwertungen die nicht mit österr. Recht vereinbar sind - tritt dafür österr. Recht in Kraft

28.1.7. Ware von Deutschland nach Österr.

28.1.7.1. Gilt Österreichisches Recht

28.2. Rom I Verordnung (durch EU vereinheitlicht)

28.3. 1) Welches Recht gilt?

28.3.1. Recht der Vereinbarung

28.3.1.1. Nicht wirksam, wenn es der österr. nicht entspricht

28.3.2. Sachverständiger kann Richter beraten

28.3.2.1. Max Plank Institut in DE für Rechtsexperten

28.3.3. Ausnahme: Konsumentenschutzbestimmung

28.3.3.1. Nur in EU

28.3.3.2. Ware aus GB bestellen, brit. Recht ist anwendbar, Recht entspricht aber nicht österr. Recht, daher österr. Konsumentenschutzgesetz

28.4. 2) Welches Gericht ist zuständig?

28.4.1. Keine allgem. Regel

28.4.2. Prinzipiell jenes der Vereinbarung

28.4.2.1. Z.B. New York als Gerichtsstand

28.4.2.1.1. Gericht muss den Fall aber annehmen

28.4.3. Nichts vereinbart, Kläger muss zum Beklagten

28.4.4. Konsument der EU kann im Heimatstaat klagen

28.5. 3) Ist das Urteil vollstreckbar?

28.5.1. Frage des Vollstreckungabkommen zwischen Ländern

28.5.2. Gibt es Vermögen oder Standort im Ausland zieht die Vollstreckung

28.5.3. Österreich hat mit Türkei Abkommen

28.5.3.1. Spezielle Teile sind geregelt

28.5.4. Garantiert innerhalb der EU

28.5.4.1. EuGVVO

28.5.4.1.1. http://www.internet4jurists.at/gesetze/eugvvo01.htm

28.6. Möglichkeit des Schiedsgericht

28.6.1. Ist zugleich Sachverständiger

28.6.2. Kein Instanzenzug

28.6.3. Vollstreckbarkeit

28.6.3.1. Schiedsspruch auf internationaler Handelskammer dann vollstreckbar

28.6.4. Bedingt auch Einigung auf Rechtsordnung

28.6.4.1. Notfalls IPR

28.6.5. Schiedsrichter

28.6.5.1. Unparteiisch

28.6.5.2. Wurde fast nie aufgehoben

28.6.5.3. Urteil welches vollzogen wird, vgl. zum Staat

28.7. Eigenes Handelsgericht in Wien

28.7.1. Bundesländer übernimmt das Landesgericht diese Funktion des Handelsgericht

28.8. Außergerichtliche Streitbeilegung

28.8.1. Schiedsgericht

28.8.2. Mediator

28.9. Exekutionverfahren

28.9.1. Wenn Urteil nicht eingehalten wird

28.9.2. Pfändung auf Existenzminimum

28.10. Insolvenzverfahren

28.10.1. Ausgleich, Konkursverfahrne

29. Strafrecht

29.1. Liberales Strafrecht

29.2. Als Österreicher zumeist keine Auslieferung ans Ausland

29.3. Straftheorie

29.3.1. Generalprävention

29.3.1.1. Abschreckung

29.3.1.2. Furcht vor der Strafe hält aber wenige ab

29.3.2. Spezialprävention

29.3.2.1. Täter wird weggesperrt und kann nicht weitere Straftat begehen

29.4. Schützt

29.4.1. Vermögen

29.4.2. Leib/Leben

29.4.3. Ehre

29.4.3.1. Üble Nachrede

29.5. Gerichtliches Strafrecht

29.5.1. Verwaltungsstrafrecht

29.6. Notwehr

29.6.1. Angriff ist unmittelbar

29.6.1.1. Gewalt muss angemessen sein

29.7. Nothilfe

29.7.1. Dieb anhalten, unmittelbare Situation

29.8. Notstand

29.8.1. Sandler klaut beim Billa Essen, der nichts hat

29.8.1.1. OGH sagt, es gibt keinen wirtschaftlichen Notstand, also zu verurteilen

29.8.2. Setzt wirtschaftlichen Notstand voraus

29.9. Schuldformen

29.9.1. Vorsatz

29.9.1.1. Zumeist nur bei Vorsatz verurteilbar

29.9.1.2. Vorsatz muss bewiesen werden

29.9.2. Fahrlässigkeit

29.9.3. Zurechnungsfähigkeit

29.9.4. Haupttäter

29.9.4.1. Bankräuber

29.9.5. Beitragstäter

29.9.5.1. Fluchtwagenfahren

29.9.6. Anstifter

29.9.6.1. Alle 3 gleich bestraft

29.10. Art der Strafen

29.10.1. Gefängnisstrafen

29.10.2. Geldstrafen

29.10.3. Bedingt/Unbedingt

29.10.4. Diversion

29.10.4.1. http://de.wikipedia.org/wiki/Diversion_(%C3%96sterreich)

29.11. Verbandsverantwortlichkeit Unternehmensstrafrecht

29.11.1. Strafdelikte von nat. Personen bestraft

29.11.1.1. Wenn mehrfach, dann höhere Strafe

29.11.2. GF begeht Straftat zu Gunsten eines Unternehmens bzw. Verbandes

29.11.3. GF fälscht Biland, eher Kreditwürdig die Gesellschaft

29.11.4. Geldstrafe, bis xx Mio. Bereich

29.11.5. Z.B: Gesellschaft die betrügt

29.11.5.1. neuen GF nach erstem Fall

29.11.5.2. Häufiger Wechsel des GF im FB, Vorsicht

29.11.5.3. Überprüfung der Bilanz

29.11.5.4. KSV Überprüfung

29.11.6. Besitzt eigenes Strafregister

29.11.7. Zumeist Betrug und Bilanz Fälschung