KOMMUNIKATION UND INTERKULTURELLE KOOPERATION

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KOMMUNIKATION UND INTERKULTURELLE KOOPERATION von Mind Map: KOMMUNIKATION UND  INTERKULTURELLE KOOPERATION

1. KULTUR

1.1. Organisationskultur

1.1.1. Bekannte Modelle: Das Eisbergmodell oder auch das Seerosenmodell

1.1.2. Modell der 3 Ebenen nach Ed Schein – Unternehmenskultur als tiefste Ebene unbewusster, unhinterfragter Grundannahme. Ed Schein gilt als "der“ Wegbereiter des Forschungsfeldes Organisationskultur. Er definiert Organisationskultur als "ein Muster gemeinsamer Grundprämissen, das die Gruppe bei der Bewältigung ihrer Probleme, externer Anpassung und interner Integration erlernt hat, das sich bewährt hat, und das somit als bindend gilt; und das daher an neue Mitglieder als rational und emotional korrekter Ansatz für den Umgang mit Problemen weitergegeben wird. " Quelle: Begriff der Unternehmenskultur: wesentliche Definition

1.1.3. Paradigmenwechsel findet statt!

1.1.3.1. Erste Moderne: Steuerbarkeit und Strukturdenken

1.1.3.2. Zweite Moderne: Eigendynamik und Prozessdenken, weniger Steuerbarkeit

1.2. Kulturbegriff

1.2.1. Etymologie

1.2.1.1. Herkunft etymologisch "das Pflegen". Beispiel: Ackerbau = Kultur

1.2.1.2. Dehnbarer begriff, hat alleine bereits mehrere Bedeutungen

1.2.1.3. Wird oft für das "Schöne" verwendet. Beispiel: Kultur in der Zeitung

1.2.2. Abgrenzung in verschiedene Ebenen: Selbst / Fremd / imaginative Ebene

1.2.3. Abgrenzung in einen engen und erweiterten Kulturbegriff

1.2.4. Was ist Kultur ist nicht beantwortbar, da es auf die Ebene ankommt. Hier kann man immer weiter "hineinzoomen" Beispiel: "Wie lange ist die Küste Großbritanniens?" ==> Man könnte jeden Stein an der Küste vermessen, und jeden Abschnitt addieren, oder einfach den groben Umriss messen. So oder so ist es aber nicht richtig. Es kommt darauf an, wie weit man "hineinzoomt"

1.3. Kulturentstehung

1.3.1. Kultur ist stets ein Produkt aus Interaktion und Migration

1.3.2. Alle Kulturen sind hybrid, keine Kultur ist statisch

1.3.3. MIGRATION

1.3.3.1. Migration hinterlässt Spuren in der Kultur. Beispielsweise hat sich in Asien über Fast Food langsam Käse und Milchprodukte eingeschlichen. Durch die langsame Gewöhnung haben Asiaten mittlerweile bereits Lactase produziert, das Enzym das der Körper zum Verdauen von Milchprodukten benötigt. Auch der Körper passt sich also an kulturelle Veränderungen an

1.3.3.2. Migration weckt oft Überfremdungsängte

1.3.4. INTERAKTION

1.3.4.1. Polykollektivität: Viele Kollektive zusammen ergeben ein ganzes. Was diese Kollektive aber Untereinander machen, ist egal.

1.3.4.2. Beispiel: $ALDI und £IRA aus der Bankenkultur Italiens, die vor Jahren dominierte. Symbole sind bis heute geblieben.

1.3.5. GLOBALISIERUNG

1.3.5.1. Trägt ebenso zur Vermischung der Kulturen bei. Die weltweite Vernetzung macht das Fremde zum Bekannten. Kulturen verschwimmen. Unbekannte Religionen, Mythen, Rituale werden zum Trend"

1.3.5.1.1. Im Supermarkt der Religionen: Amazon.de: Georg Bienemann, Werner Höbsch: BÌcher

1.4. FREMDHEIT VS. VERTRAUTHEIT

1.4.1. Dinge können gleichzeitig fremd und vertraut sein. Beispiel: Der Arbeitskollege ist in der Firma vertraut, ihn im privaten Umfeld zu erleben ist fremd.

1.4.2. Fremdheit ist keine Eigenschaft eines anderen!

1.4.3. Fremdheit kann bedrohend Wirken

1.4.4. Vertrautes ergibt sich durch wiederholen von Erlebnissen / Erkenntnissen. Es normalisiert sich und wird vertraut

1.5. Perspektivenreziprozität

1.5.1. Was für eine Gruppe bereits Standard ist, also Kontinuität hat, kann für andere völlig absurd sein.

1.5.2. Beispiel: Therme lädt zur "Kristallnacht"

1.5.2.1. Reaktion: Ist übertrieben

1.5.2.2. Reaktion: Darf auf keinen Fall so genannt werden! Hirnlose PR-Abteilung!

1.6. Kulturerfassung

1.6.1. Makroebene

1.6.2. Mesoebene

1.6.3. Mikroebene

1.7. Multikulturalität

1.7.1. Multikulturalität I = Integration

1.7.2. Multikulturalität II = Inklusion

1.7.3. Multikulturalität III = Interkulturalität

1.7.4. Transkulturelle Prozesse: Alle Prozesse, die beispielsweise von Integration zur Inklusion führen

1.7.4.1. Wunsch nach Interkulturellem Dialog

1.7.4.2. Prozessorientierte Interkulturalität

1.7.5. Diversity = Vielfalt

1.7.5.1. Hat ihre Ursprünge in den Antidiskriminierungsgresetzen

1.7.5.2. Kommt von der Ansicht "gleiche Rechte, gleiche Chance für alle"

1.7.6. Interkulturalität

1.7.6.1. Interkulturelle Kompetenz

1.7.6.1.1. Dialoge initiieren

1.7.6.1.2. Gemeinsame Ziele formulieren

1.7.6.1.3. Interkulturalität nicht als Herausforderung, sondern als Chance sehen

1.7.6.1.4. Messbarkeit: Über verschiedene Standardisierte Testmodelle

1.7.6.2. Interkulturelle Öffnung

1.7.6.2.1. Bewusst gestalteter Prozess

1.7.6.2.2. Vielfalt nicht nur kreieren und schaffen, sondern auch miteinander vernetzen

1.7.6.3. Interkulturelles Wissensmanagement

1.7.6.3.1. Wissen ist in Unternehmen teilweise nur in einer Sprache vorhanden. Bereits einfache Übersetzungen schaffen eine Abhilfe

1.7.6.3.2. Aufbau einer Wissensdatenbank. Wissen soll transparent sein und allen zur Verfügung stehen

1.7.6.3.3. Schaffen eines Expertenforums. Wer ist Experte in welcher Disziplin? Wie können andere davon profitieren?

1.7.6.3.4. Ist eine gemeinsame Aufgabe von PE & OE

1.7.6.4. Interkulturelles Management

1.7.6.4.1. Erschließen neuer Märkte

1.7.6.4.2. Weniger vergleichen, eher Stärken von Prozessen

1.7.6.5. Interkulturelles Marketing

1.7.6.5.1. Was ist der "gemeinsame Code" zwischen den Kulturen?

1.7.6.5.2. Welche Voraussetzungen bietet die neue Kultur? Beispiel: Wie viele Verkaufsflächen gibt es? Welche Medien werden konsumiert? Und vor allem WIE werden Medien genutzt?

1.7.6.5.3. Anpassung an Kulturelle Gegebenheiten

1.7.6.5.4. Marketing 2.0

2. KOMMUNIKATION

2.1. Abläufe zwischen einem Sender und Empfänger

2.1.1. Nicht alles was der Sender vermeint, kommt beim Empfänger an

2.1.2. Regelt das "DASS", "WAS" und "WIE"

2.2. Interpretation von Zeichen

2.2.1. Interpretationsspielraum: Beispiel "grumpfen"

2.3. Kommunikationskomponenten

2.3.1. Verändern sich dauernd

2.3.2. Beispiel: Automarken hatten früher einen Leistungsbezug, in den 70ern einen Freizeitbezug, in den 90ern einen Techno-Bezug und heute das Exotische (Beispiel: Tiguan, Tuareg, Ka, ...)

3. Wahrnehmung

3.1. Wechselspiel aus Erwartung & Erfahrung

3.1.1. Wahrgenommenes wird bereits Erlebtem zugeordnet. Beispiel: Kind sieht Zebra im Zoo: Nennt es Pferd (mit Streifen)

3.2. Verknüpfung zu Fremdheit und Vertrautheit:

3.3. Beispiel: Kaliningrad ist sehr nahe zu Deutschland, wird aber nicht als nahe Wahrgenommen, sondern als Fremd, weil keine Schemata vorhanden sind

3.4. Schemabildung

3.4.1. Stereotype

3.4.1.1. Verfestigen sich, wenn sich Muster Wiederholen. Dadurch werden sie bestätigt. Auch in der Seminararbeit zu lesen: "Zum Deutschen wird man erst im Ausland gemacht". Hier wird sichtbar, dass sich der Deutsche in bestehenden Mustern wiederfindet, in Stereotypen, die er sogar für sich selbst bestätigt.

3.4.1.2. Unterschied zwischen Vorurteile und Stereotype! Ist nicht das gleiche! Und vor allem nicht: Eines ist negativ, eines positiv

3.4.1.3. Kontakthypothese: Die Kontakthypothese wurde von Allport (1954) entwickelt und besagt, dass häufiger Kontakt zu Mitgliedern anderer Gruppen wie etwa ethnischen Minoritäten die Vorurteile gegenüber diesen Gruppen reduziert.

3.4.1.4. (Quelle: https://lexikon.stangl.eu/23058/kontakthypothese/)